Voller Realismus.

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in Berlin gefunden, die, nicht zum geringsten durch Industrielle,
Professoren, Männern also reinster Wissenschaft, errichtet worden
sind. Es war ein Zusammenhang, der noch jetzt zum Teile
fortwährt, und dessen fruchtbare Momente sich in der heutigen
Stellung der Geisteswissenschaften, insbesondere der Geschichts—
wissenschaft, zu den Fragen der praktischen Politik auf einem
andern Gebiete zu wiederholen beginnen.
In der Natur der Dinge aber lag es, daß diese Konstellation
nicht bloß auf die bisher geschilderten Industrien einwirkte;
der Aufschwung war allgemein; und fast schien der prophetische
Ausspruch Goethes bewahrheitet: „Wer sich von nun an nicht
auf eine Kunst oder Handwerk legt, der wird übel dran sein.
Das Wissen (allein) fördert nicht mehr bei dem schnellen Um—
triebe der Welt.“ In der Tat: wie hatte sich in den sechziger
und erst recht den siebziger Jahren die Lage für alles, was
Industrie hieß, gegenüber den Zuständen im Beginn des Jahr-—
hunderts, ja noch am Ausgange der dreißiger Jahre geändert!
Noch nach den Freiheitskriegen war der Zustand nicht eben
günstig gewsen: noch war die Nation kapitalarm; noch ließ
der geringe Bestand ihrer Mittel Hungersnöte wie die von
1816 auf 17 und so schwere Ackerbaukrisen wie die von 1820
bis 1825 zu; noch konnte sie in der Zeit von 1830 auf 1831
durch Cholera und Nachwirkungen der Julirevolution empfindlich
gestört werden. Dann aber, seit der Mitte der dreißiger Jahre
etwa, begann ein erstes Regen zum Fortschritt. Die Anfänge
gemeinsamer Ordnung des gesamten deutschen Wirtschaftslebens,
wie sie der Zollverein gebracht hatte, begannen zu wirken; dazu
stellten sich nun endlich die günstigen Einflüsse der Verbesserung
der städtischen Gemeindeverfassungen, der errungenen Gewerbe—
freiheit, der Umgestaltung des Agrarrechts, der Änderung
der gewerblichen Steuern: wenigstens der Handwerkerstand er—
freute sich seit 1834 in Preußen und auch wohl anderswo
dauernder Zunahme. Mit den vierziger Jahren aber setzte
dann auch die eigentlich modern industrielle Bewegung merk—⸗
licher ein. Sie konnte die Verbesserungen des Transportwesens
und der Verkehrsorganisation, die schon die dreißiger Jahre