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Von 100 Betrieben sind 1929 ausgeschieden worden als:
Kantone Schweiz
Zürich Waadt

Tessin
Waldbetriebe mit Landwirtschaft 3,1 31 131
Weidebetriebe 11,4 1,6 3,0
Weinbaubetriebe mit 26—75 5 Rebland 33 4,0 1,5
Weinbaubetriebe mit über 75 5 Rebland 0.7 5,6 2,0
Landwirtschaftliche Gemüsebaubetriebe ben —E 0,3
Streuebetriebe —X 0,3 — 0,1
Reine Graswirtschaften 15,8 18,5 4,9 19,6
Graswirtschaften mit etwas Ackerbau 32,8 19,1 b,0 16,8
Grasackerbetriebe: Futter-Hackfruchtbau 53 15,1 331 12,7
Gras⸗Ackerbaubetriebe: Getreidetypus *7 23 b, b 9,9
Kunstfutterbaubetriebe 1 1,33 12,5 6,8
Futter⸗ und Hackfruchtbaubetriebe 366 102 22,9 12,6
Getreidebaubetriebe 3,65 12,8 15,0 733
Kleinpflanzer 1.7 72 5,1 7,3
Total 100 100 100 100

Im Kanton Tessin dominieren im Vergleich zu den Kan—⸗
tonen Zürich und Waadt und dem schweizerischen Mittel in aus—
gesprochenem und auffallendem Maße die Weidebetriebe und die
Graswirtschaften mit Ackerbau, währenddem die Betriebsfor⸗
men, die nach den klimatischen und Bodenverhältnissen erwartet
werden könnten, nämlich Futter- und Hackfruchtbaubetriebe, Ge⸗
treidebaubetriebe und Weinbaubetriebe stark zurücktreten. Ge⸗
genüber 1905 ist auffällig die Verminderung der Zahl der Wein⸗
baubetriebe um 1870 Einheiten, der Rückgang der Betriebe
mit erheblichem Ackerbau um 3045 Einheiten und die Ver⸗
mehrung der reinen Graswirtschaften und Graswirtschaften mit
etwas Ackerbau um 1754 Einheiten.
Die Durchschnittsgröße der landwirtschaftlichen Betriebe im
Kanton Tessin betrug 1905 171 Aren (ohne Weiden und Wald);
1929 in den vergleichbaren Größenklassen 177 Aren und im
Mittel sämtlicher 1929 erfaßten Betriebe 158 Aren. Ihre Durch⸗
schnittsfläche ist unter allen schweizerischen Kantonen weitaus
am niedrigsten. An zweiter Stelle folgt Wallis mit 217 Aren,
an dritter Stelle Appenzell A.“Kh. mit 368 Aren. Das schweize—
rische Mittel beträgt 476 Aren (ohne Weiden und Wald). Das
Tessin ist in ganz ausgeprägtem Maße ein Zentrum des Klein-