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hütung der Ueberzahlung und der Ueberschuldung anzustreben
und es muß eine zweckmäßige und möglichst umfassende Selbst⸗
versorgung der bäuerlichen Familie erreicht, bezw. beibehal⸗
ten werden. Der Verschuldungsgrad ist nicht sehr hoch, es zeigt
sich vielmehr, daß viele Betriebe über zu wenig Kredit verfügen,
weil die Geldaufnahme gegen Hypothek infolge des Fehlens
einer Landvermessung erschwert, wenn nicht verhindert wird.
Der Mangel an Möglichkeiten der Kreditbeschaffung hat nicht
zuletzt auch die starke Zersplitterung des Kulturlandes bewirkt.
An der Konferenz in Faido ist uns der Wunsch unterbreitet
worden, wir möchten untersuchen, wie sich die unheilvolle
Güterzerstückelung auf die Betriebsergebnisse
auswirke. Leider ist die Zahl der Buchhaltungskontroll⸗
betriebe zu klein, um eine einwandfreie statistische Untersuchung
durchzuführen. Immerhin können die Ergebnisse über das Jahr
1936, in dem die Gesamtzahl der Kontrollbetriebe 24 erreichte,
annäherungsweise zu einem solchen Vergleich herangezogen wer⸗
den. Es betrugen bei Aufreihung nach dem Arrondierungsgrade
in Fr. je Hektar:

)

Arbeits⸗ Betriebs⸗ Roh⸗ Rein⸗
Arrondierungs⸗ aufwand aufwand ertrag ertrag
grad Fr. Fr. Fr. Fr.
Talbetriebe
sehr ungünstig
ungünstig
mittel
günstig
sehr günstig
Bergbetriebe
sehr ungünstig 408 635
ungünstig 463 626
mittel 400 766
günstig 762 1187
sehr günstig —
Wenn auch keine absolute Gesetzmäßigkeit zu Tage tritt, so
ist doch ersichtlich, daß sich insbesondere der Rohertrag, bei den
meisten Gruppen auch der Reinertrag, in dem Maße verbesserte,
als die Arrondierung günstiger wird. Sehr lehrreich ist nach