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dieser Richtung der Vergleich von zwei Betrieben aus der glei—
chen Gemeinde des Bezirkes Leventina. Betrieb A bewirtschaftet
19 Parzellen ohne Wald, Betrieb B nur deren 7.
Betrieb A Betrieb B
Betriebsgröße a 726 574
Arbeitsaufwand Fr. 3405 3353
Betriebskosten 851 1234
Total Betriebsaufwand „4811 5557
Zahl der Kühe Stk. 556 56
Viehkapital Fr. 5148 5700
Rohertrag aus Rindviehzuwachs,1270 2196
Rohertrag aus Milch „2740 3553
Gesamt⸗Rohertrag 53381 7961
Reinertrag „S570 2503
Reinertrag in 5 des Aktivkapitals 0.53 3.48
Landwirtschaftliches Einkommen„„2060 3718
Zweifellos ist die erhebliche Differenz zugunsten des besser
arrondierten Betriebes nicht ausschließlich auf die geringere
Parzellierung zurückzuführen, sondern auch auf andere innere
und äußere Faktoren. Bei einem arrondierten Betrieb sind aber
sicherlich gerade im Kanton Tessin die Möglichkeiten des bessern
Einsatzes und der bessern Ausnützung der Betriebsmittel zum
Zwecke der Steigerung des Rohertrages bedeutend größer als
im parzellierten. Ein Betrieb im Gesamtausmaße von 559 Aren
mit einer Parzellenzahl von 212 () erreichte pro 1836 folgende
Ergebnisse:
Betriebsaufwand, total
Rohertrag
Reinertrag
Landwirtschaftliches Einkommen
des sozusagen schuldenfreien
Betriebes

„1588

Unter solchen Parzellierungsverhältnissen, wie sie leider im
Tessin nicht vereinzelt dastehen, ist es schlechthin unmöglich,
selbst bei einer relativ großen Gesamtfläche einen angemessenen
Rohertrag und ein nur einigermaßen genügendes Einkommen
für eine bäuerliche Familie herauszuwirtschaften.