Dritter Abschnitt, Lediglich in Ausgabe erscheinende Posten. $ 157. 159

Münster: 1. Dem Fürsten von Rheina-Wolbeck, früher dem
Herzog von Looz-Corswaaren Rente 9000 M.; 2. dem Herzog von
Arenberg 40500 M.; 3. dem Fürsten von Salm-Salm 40170 M.;
4. dem Herzog von Croy zu Dülmen 18000 M.; 5. dem Fürsten zu
Salm-Horstmar: a) Abkommensrente aus dem Jahre 1829 60000 M.;
b) Zuschuss zu dem evangelischen Kultus in Coesfeld 900 M. zusammen
30.900 M.; 6. dem Fürsten von Salm-Kyrburg, Rente 18 000 M.; 7. dem
Fürsten zu Bentheim-Steinfurt, Rente 1500 M. zusammen 188070 M.
— ad 1, 2 und 4—T7 sind Renten für aufgehobene standesherrliche
Ansprüche. Ablösungsbestimmungen sind in den betreffenden Staatsverträgen
 nicht enthalten. Ablösung kann daher nur durch freie Vereinbarung
 erfolgen.
Minden: der Fürstlich Lippeschen Regierung in Detmold nach
S 3 des Staatsvertrages v. 17. Mai 1850 wegen Abtretung der mitlandesherrlichen
 Rechte über Lippstadt, feste Rente 27 860 M.
Arnsberg: An den Fürsten von Wittgenstein-Berleburg: Entschädigungsrente
 wegen der regulirten Abgaben aus dem Rezesse V.
6. Juli 1821 und laut Verfügung v. 24. Sept. 1821 11000 M.; Zuschuss
zu dieser Rente laut genehmigten Vertrages v. 22. Mai 1834 und Verfügung
 v. 26. Aug. 1835 271 M.; Entschädigungsrente aus dem Reichsdeputationsschluss
 v. 25. Febr. 1803 — 15000 Fl. nach dem Verhältniss
 24'/, Fl. = 14 Thlr.; zufolge Allerh. Kab.-O. v. 25. Febr. und Min.-Erl.
 v. 11. Mai 1848 25 714,30 M.; Entschädigung wegen der Fünftel-Abzüge
 an den Domänen - Prästationen laut Vertrages vom 14. Juli,
Allerh. Kab.-O. v. 16. Sept. und Verfügung v. 7. Okt. 1828 281 M.;
Entschädigung für Abtretung der Verwaltungsrechte und Gerichtsbarkeit
 laut genehmigten Vertrages v. 22. Mai 1834 und Verfügung v.
26. Aug. 1835 3000 M.; Rente wegen Verkaufs der Patrimonial-Gefälle
in der Herrschaft Homburg laut Allerh. Ordre v. 21. Juni und Verfügung
 v. 11. Okt. 1838 6000 M.; dem Fürsten von Wittgenstein-Wittgenstein-Hohenstein:
 aus dem Rezesse v. 6. Mai 1828 laut Allerh.
Kab.-O. v. 11. Sept. 1829 und Verfügungen v. 22. Sept. 1829 und 22, Nov.
1849 und zwar: für den aus der Landessteuer erhaltenen Beitrag zur
Hofhaltung unter dem Namen Küchengelder 3000 M.; für die Abtretungen
 verschiedener Rechte und Leistungen 10200 M., zusammen
13200 M.:; die Zahlung der ganzen Summe erfolgt an die Fürstliche
Generalkasse gemäss Schreiben des vormaligen Appellationsgerichts
in Arnsberg v. 10. Juni 1857. Als Erhöhung der durch Vertrag v.
6. Mai 1828 festgesetzten Entschädigungsrente laut Staatsvertrages v.
7. Febr. 1846, Allerh. Kab.-O. v. 7. Aug. 1846 und Min.-Erl. v. 10. Jan.
1847 6800 M.; für den Verzicht auf die dem Fürstlichen Hause zustehenden
 Regierungsrechte nach dem unterm 5. Mai 1865 abgeschlossenen,
 durch Alerh. Kab.-O. v. 24. Juni 1867 bestätigten Nebenprozesse
 und laut Min.-Erl. v. 22. März 1869 3000 M. zusammen
68 716.30 M.