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Anhang.

Vorwerke auf deren Etat und Verpachtung einzelner Vorwerke in
Parzellen nach dem Etat für 1908 stellte auf 828 Pachtungen mit
1172 Vorwerken — deren Zählung freilich eine andere wie früher ist
— und 347663 ha nutzbarem Areal, während die entsprechenden
Zahlen 1899 waren 804, 1054 und 336542. Bei einem solchen Flächenzuwachs
 hat, wie die Anl. XVI zeigt, endlich 19083 der Rückgang der
Sollerträge der Vorwerke einem Steigen derselben Platz gemacht, sodass
 in diesem Jahre mit 13,1966 Millionen wieder ziemlich der Voranschlag
 von 1899 erreicht ist. Dagegen hat sich der Rückgang der
Pachtzinse bei Neuverpachtungen alljährlich fortgesetzt. Denn es
brachte die Neuverpachtung von
1899: 47 Pachtungen nur 766 596 M. gegen bisher 850 112 M. mit weniger 833 516 M.
1900: 32 ” „ 510357 „615602 „ „ 105245 „,
1901: 48 » „733899 „ 2» 22» 1002852 „ „ 268453 „
1902: 35 &amp; „ 6198788 0 x „790904 ss A 1730831 ..

Mehrerlöse von irgend nennenswerthem Betrage wurden nur erzielt
 in den beiden ersten Jahren in Ostpreussen, 1901 in Schlesien,
Hannover und Hessen-Nassau.
Der ständige Rückgang der grundherrlichen Hebungen und
Hebungen von veräusserten Domänenobjekten (Tit. 1), sowie
der Amortisationsrenten (Tit. 2) — letzterer trotz Hinzutritts von
sa. 11000 M. Renten von zwei in Rentengütern zerschlagenen Domänen
 — beruht auf Ablösungen, Umwandlung von Gefällen in
Amortisationsrenten und Ablauf der Amortisationsperioden, der Minderansatz
 der Einnahmen aus einzelnen Domänengrundstücken u. s. W.
(Tit. 4) für 1900 ausser auf anderen Flächenabgängen und Mindererträgen
auf Ueberweisung der. an die Gestütsverwaltung verpachteten Grundstücke
 auf deren Etat, der Mehransatz 1901 auf dem Zugang von
Ländereien durch Auftheilung eines Vorwerkes und durch Erwerb der
Wilhelmj’schen Weingüter. Auch 1902 würde ein Mehr von rund
19200 M., in der Hauptsache durch den 1901 erfolgten Ankauf von
Grundstücken auf der „hohen Schaar“ bei Lauenbruch im Kreise
Harburg, zu verzeichnen sein, wenn nicht der „Ertrag der Weingüter“
 mit 265504 M. in einen besonderen Tit. 4a versetzt wäre;
für 19083 sind in Folge höherer Pachterlöse und — mit 3000 M.
— in Folge Ueberweisung einer aufgelösten kleinen Domäne Mehrarträge
 vorgesehen. Die wirklichen Erträge der Weingüter beliefen
sich 1897/98 und 1898/99 durchschnittlich auf 336169, 1898/99 ıumd 1899
durchschnittlich auf 304 346 M.
Von den Mineralbrunnen und Badeanstalten (Tit. 5) ist seit
1900 auch Weilbach — für jährlich 3700 M. — verpachtet. Dagegen
sind 1903 aus Mitteln des HExtraordinariums die „König Wilhelms-Felsenquellen“
 in Ems für 2,3 Millionen — unter Uebernahme einer
fMypothek von 280000 M. — angekauft, deren Ertrag für 1903 auf
203 925 M. berechnet ist. Theils hierauf, theils auf verstärkten Bade-