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Anhang.

(1903 auf 77 460 M. veranschlagt), für die übrigen Bade- und Brunnenverwaltungen,
 insbesondere für die Pastillen- und Brunnensalzfabrikation
in Ems (1908: 58000 M.), und für die in Selbstverwaltung stehenden
Vorwerke und Grundstücke (1902 bei Tit. 21 trotz Uebertragung von
203 600 M. für die Weingüter auf den neuen Tit. 21a nur ein Minderansatz
 von 9510 M., 1908 ein Mehransatz von 108775 M.). Ueberall stehen
jedoch den Mehrausgaben auch Mehreinnahmen gegenüber. Dagegen
bedeutet die starke, überwiegend in dem Anwachsen der Gemeindeınd
 Kreissteuern begründete Steigerung des Titels 16 (Zinsen, Abgaben,
 Lasten u. s. w.) eine recht unerfreuliche Mehrbelastung der
Staatskasse.
Weit reicher als in den Vorjahren ausgestattet war, auch abgesehen
 von der schon im vorigen Paragraphen erwähnten Erhöhung
des Ankaufsfonds, das Extraordinarium. 1900 wurden neu eingestellt
 40000 M. zur Beförderung der Anlandung zwischen der Ham-5urger
 Hallig und dem Festland und, einmalig, 1200 M. für Kommissare
zur Pariser Weltausstellung; verstärkt wurden der Zuschuss zum Domänenbaufonds
 von 0,5 auf 0,8 und der Fonds für die Weinbergsanlagen
 in der Saar- und Moselgegend von 0,14 auf 0,3 Millionen,
während nur die 1899 noch mit 234 500 M. ausgebrachten Eindeichungskosten
 für das Trennewurther Vorland u. s. w. verschwanden. Im
nächsten Jahre aber wurden nicht nur viele der auch im Vorjahre
ausgebrachten Fonds mit wesentlich höheren Beträgen,. derjenige zur
Verbesserung der Arbeiterwohnungen mit 0,75 statt bisher 0,5, Zuschuss
zum Domänenbaufonds 1,8 gegen 0,8, Landgewinnungsarbeiten 0,07 und
0,068 statt 0,04 und 0,066 Millionen, ausgestattet, sondern auch neu bewilligt
 für einen Centrallagerkeller in Trier für die neuen Weinbergsanlagen
 als erste Rate der auf ’/„ Millionen veranschlagten Kosten
116300 M., von auf 200000 M. veranschlagten Aufhöhungskosten der
als künftiges Baugelände sehr werthvollen Grundstücke auf Wilhelmsburg
 bei Hamburg als erste Rate 50000 M., zum Erwerb von 227,6 ha
auf der „hohen Schaar“ (vgl. den vorigen Paragraphen) in der Nähe
von Hamburg 2352000 M., zu Meliorationen im Warthebruch als
erste Rate des auf 500 850 M. bezifferten domänenfiskalischen Antheils
150000 M. und endlich zur Vorbereitung der Auftheilung und Veräusserung
 der Domäne Dahlem bei Berlin als Baugelände 3 Millionen.
Einem solchen abnorm hohen Extraordinarium musste und konnte
L902 ein erheblich niedrigeres folgen. Die Kosten für Dahlem, hohe
Schaar und Warthebruch kehrten nicht wieder, der Meliorationsfonds
nur mit 0,2 (gegen 0,4), der Fonds für Arbeiterwohnungen u. s. w. nur
mit 0,25, der Zuschuss zum Baufonds nur mit 0,5, die Ausgaben für
die neuen Weinbergsanlagen nur mit 0,2 (gegen 0,8), diejenigen für
Landgewinnungsarbeiten in Ostfriesland nur mit 0,066 (gegen 0,068)
Millionen; nur für den Centrallagerkeller in Trier betrug die zweite
Rate 200 000 M. und für Landgewinnungsarbeiten in Schleswig-Holstein