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Anhang.

Die ungewöhnlich hohen Durchschnittsverkaufs- und niedrigen
Kaufpreise lassen erkennen, dass die Erwerbungen wie bisher grossentheils
 heruntergewirthschaftete Flächen, die Verkäufe hochwerthiges
3Zaugelände betrafen.
Die Gesammtfläche betrug Ende 1902 2824416 ha, wovon zur
Holzzucht bestimmt waren 2584396 ha, unnutzbar 117068 ha. Der
Naturalertrag stellte sich nach den Abnutzungssätzen für die Jahre
1900 bis 1908 an kontrollfähigem Material auf 6650885, 6788 757,
6 896 256 und 6 975 811, an nicht kontrollfähigem auf 2 061 219, 2 058 213,
2063337 und 2064199 Festmeter.
Die für die Gestaltung des Forstetats ausschlaggebenden Einnahmen
 für Holz (Tit. 1) hat in Wirklichkeit 1898/99 bis 1901 betragen
 75213582, 79399450, 89020458 und 88857441 M.:; hiervon
entfielen 1899 bis 1901 auf Nutzholz,. 59035208, 66351958 und
54113 538, auf Brennholz, 20364242, 22669200 und 24743 908 Mark.
Die Voranschläge waren so vorsichtig aufgestellt, dass sie auch in
den Jahren 1898/99 bis 1901 mit 61'4, 66, 71'%, und 75 Millionen
weit hinter den wirklichen Einnahmen zurückblieben; man kann sogar
 zweifelhaft sein, ob hier nicht in der Vorsicht in der Veranschlagung
 denn doch des Guten etwas zuviel gethan ist. Ob es gerechtfertigt
 war, für 1902 nur den Ansatz von 1901 beizubehalten, wird
das Ergebniss jenes Jahres lehren. Für 1903 sind 6 Millionen mehr
vorgesehen,
Auch von den übrigen Einnahmen haben nach Ausweis der
Anl. XVI die meisten in den letzten Jahren Steigerungen erfahren. Die
Eratsansätze beruhen auf den, bei Vorliegen besonderer Verhältnisse
richt unverändert zu Grunde gelegten Isteinnahmen der jeweils letzten
zwei Jahre. Dem Tit. 2 „Nebennutzungen“ sind indessen 1900 die bis
dahin in dem "it. 5 besonders verrechneten Einnahmen aus der Flösserei
hinzugetreten, wogegen 1901 die Einnahmen der kleinen Torfstiche
von Tit. 2 auf 4 übergingen.
Am höchsten, 49834000 M., waren die wirklichen Einnahmen aus
Nebennutzungen im Durchschnitt der Jahre 1900 und 1901; doch war
diese Höhe grossentheils auf Streu- und Futternoth und besonders
hohe Erträge meliorirter Wiesen zurückzuführen. Verhältnissmässig
ausserordentlich hoch war die Einnahmesteigerung bei Tit. 11. „Verschiedene
 Einnahmen“, zum grossen Theil desshalb, weil weitere Besoldungserstattungen
 hinzutraten, theils von den bisherigen Verpflichteten,
 wie insbesondere der Klosterkammer in Hannover, theils von
anderen Verpflichteten, deren Waldungen erst in die Verwaltung ‚der
Staatsforstverwaltung übergingen, wie von Gemeinden, Instituten und
[nteressentenschaften im Kreise Altenkirchen. Die Rückzahlungen auf
Vorschüsse an Forstbeamte haben sich verdreifacht, weil entsprechend
höhere Mittel für solche Vorschüsse. in Kap. 2 .Tit. 96 der Ausgabe
aingestellt sind.