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Anhang.

Schwefelkies und
sonstige Vitriolerze
To. ii. Werthe v. To, i. Werthe v To. i Werthe v,
Mark Mark Mark
899 1020.00. 6 125 378 6 10 735 1 480 18512
1900 20.0.0. 2 28 754 2 2562 875 10765
1901 9 97 493 9 23 025 993 11981

Silbererz

Arsenikerz

Von der Bleierzgewinnung entfielen auf die Friedrichsgrube 33673, 34053 und
38 291 To. im Werthe von 4407 624, 4 595 432 und 3881 798 M, auf den Preussischen Antheil
 (*/,) an der Ausbeute des Rammelsbergs 18 636, 19418 und 19221 To. im Werthe von
167 725, 174767 und 172 992 M., der Rest auf den Oberharz, von der Kupfererzgewinnung
auf den Oberharz 170, 96 und 146 To. im Werthe von 28 163, 13328 und 14140 M., der
ganze Rest auf den Rammelsberg. Das Zinkerz wurde in Clausthal und Lautenthal, das
Silber- und Arsenikerz nur in Grund, Schwefelkies und Vitriolerz nur am Rammelsberg gewonnen.
 Im Allgemeinen war die Erzförderung eine flotte; nur am Oberharz machte sich
in Folge der Entstehung neuer Salzbergwerke in der Nähe Arbeitermangel bemerkbar, und
1901 waren dort zahlreiche Neuanlagen und Verbesserungen der Betriebsanlagen auszuführen.
 Einen ständigen Rückgang, auf 2300, 1804 und 1795 To. erfuhr wiederum die eigene
Bleierzförderung der Friedrichsgrube.
Die Lage des Erzmarktes war 1899 und 1900 eine günstige, während 1901 die Preise
sehr stark wichen: der Durchschnittserlös betrug in den 3 Jahren für die Tonne Zinkerz
129,55, 105,66 und 90,02, für Bleierz der Friedrichsgrube 130,89, 134,95 und 101,38, am
Oberharz 261,4, 268,38 und 182,34 M.. für Kunfererz des Rammelsbergs 33,9. 39.69 und
27.129 M

Der Rüdersdorfer Kalkbruch, die Gipsbrüche bei Lüneburg und
Segeberg sowie die oberharzische Kalkspatgewinnung lieferten Produkte
 im Werthe von 1782876, 1894225 und 1771081 M.
Hiervon entfielen auf Rüdersdorf 1648889, 1766088 und 1643023 M. bei Proluktionsmengen
 von 404790, 416120 und 371587 cbm rohen Kalksteinen und 33028,
39 408 und 41 156 To. gebrannten Kalk und Erlösen von 3,22, 3.15 und 3.26 M. für 1 cbm
jener und 14,75, 15,19 und 15,31 M. für 1 To. dieses

Bei der somit überwiegend günstigen Gestaltung der Jahre 1899 bis
1901 wurden die Voranschläge der Einnahmen aus den Bergwerken
— ausschliesslich der Gemeinschaftswerke -— (vgl. Bd. I Anl. XXVII
ınd die Anl. XVI zu diesem Bande) von der Wirklichkeit weit über-;roffen;
 denn die wirklichen Einnahmen stellten sich auf 143 155,
L65 189 und 167784 Mill. M. Für 1902 und 1903 werden gleich glänzende
 Ergebnisse kaum erwartet werden dürfen.
Den Voranschlägen für 1902 und 1903 liegen hinsichtlich der Steinkohlen folgende
Verkaufsmengen und Verkaufspreise zu Grunde:
1902: 1302940 To. zu 74— 811 und 10,582) M., 1903: 13267 950 To zu 74,—8'), 10%)
ınd 11.2921 M

Auf die „Produkte“ (Kap. 9 Tit. 1) entfallen von den in der
Anl. XVI angegebenen Solleinnahmen 1900: 125533990, 1901:
L46 063 470, 1902: 146 150 130 und 1903: 152 252 680 M., auf die „Oekonomischen
 Nutzungen und sonstigen Einnahmen“ (Tit. 2) 4266010,
4737 450, 5164470 und 538540 M. Die somit auch bei diesen Ein-1)
 Oberschlesien. ?) Saar. 23) ver. Gladbeck.