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Anhang.‘ Mn 4

und Schönebeck litt zeitweise unter Arbeitermangel.:‘ Das Ergebniss
der Salzwerke war das auf der Tabelle auf ‘S. 243 dargestellte, also für
[899 und 1900 ein Mehr an Förderung und Werth derselben, für 1901
im Ganzen und bei Kali- und Siedesalz ein beträchtliches Minus.
Die Durchschnitispreise betrugen bei den beiden bedeutendsten
Werken, Stassfurt und Schönebeck, für

To.

. ”
2

29

2

x

Fördersteinsalz . .. 0.0. 0.00.
zemahlenes Steinsalz . . . .
Kalistücksalz , . .
zemahlenes Kalisalz. . . .
Kainit und Sylvinit (mit 12,4 Proz. Kali)
Karnallit und Kieserit (mit 9 Proz, Kali)
Chlorkalium. .. 0.000000. 4
schwefelsaures Kali. . 1... ..
Kalidünger (mit-20 Proz. Kaligehalt). .
Speisesalz . 0...

1901
M.
3,02
6,56
10,96
14,15
6,05 ‚9 13,02
8,26 „27 6,54
33,52 38,13 131,46
‚56,06 157,06 159,68
31,90 832,89 32,30
25.18 95.98 95 99

‘RgQ

900
+
87
5

Die wirklichen Einnahmen der Salzwerke betrugen 1899 bis 1901
10493 704, 10797229 und 10795724 M. Die in Anl. XVI nachzewiesenen
 Solleinnahmen für 1902 und 1903 beruhen auf der Veranschlagung
 gegen das Ist von 1901 geringerer Fördermengen für die
älteren Werke, dagegen einer Kaliförderung von 20000 und 39560 To.
ınd für 1908 von 5560 To. Erzeugnissen der Kaliaufbereitung in Bleicherode,
 während auf ungefähr gleiche Preise wie 1901 gerechnet ist.
Auf die Produkte entfallen von den Solleinnahmen für 1900—1908
beziehentlich 9344 635, 10 488 355, 10125130 und 10805 300 M.
Auch auf den Besuch der Badeanstalten blieb 1901 die Veıschlechterung
 der wirthschaftlichen Lage nicht ohne Einfluss: Die
Isteinnahmen stiegen 1899—1900 von 371 708 auf 391 076, 1901 dagegen
nur auf 409529 M., und auch das nur, weil natürlich vorwiegend die
Bäder weniger benutzende minder schwer Leidende ausblieben. Von den
Ktatsansätzen der Anl. XVI entfallen auf den Badebetrieb 1900—1903
303 180, 345 250, 368 400 und 386830 M.
Mit, zumal in Anbetracht der 1901 eingetretenen Preisrückgänge,
recht günstigem Erfolge haben die Gemeinschaftswerke am
Unterharz gearbeitet. Der Rammelsberg förderte auf den Preussischen
'‘/ı Antheil 1899—1901 18 636, 19419 und 19221 To. Bleierze im Werthe
von 167725, 174767 und 172992 M., 14314, 14582 und 15084 To.
Kupfererze im Werthe von 484 851, 578813 und 407 782 M., 1348, 771
ınd 918 To. Schwefelerze und kiesige Erze im Werthe von 17690,
10146 und 11529 M., endlich 137, 108 und 75 To. Vitriolerze im Werthe
von 822, 619 und 452 M. Die Produktion der Hütten am Unterharz
ergiebt die Tabelle auf S. 243, Spurlos ging freilich, wie man an dem
Sinken der Werthe 1901 sieht, die Krise auch an diesen Werken nicht
vorüber. Der Preussische Antheil an. den Solleinnahmen betrug für