u. Nachträge. — Ueberschussverwaltungen, $ 219. 9245

die :Werke am Unterharz 1900—1903.4 117 136, 4479856, 4310 976 und
3714560 M., . für .Obernkirchen 1388250, 1781195, 1760000 und
1885500 M. Es ist also am Unterharz für 1903 auf eine starke. Einnahmeverminderung,
 und zwar wegen Rückgangs der Silber, Blei- und
Kupferpreise, gerechnet. Die. wirklichen Einnahmen ‚Preussens betrugen
 1899—1901 vom Unterharz 4908 456, 5062100 und 4477 756.
von Obernkirchen 1523 558, 1701011 und 1555989 M.
Die nur noch ganz untergeordnete Bedeutung besitzenden „Andern
Einnahmen“ haben sich durch den Beitritt immer zahlreicherer
Dampfkesselbesitzer zu den Dampfkessel-Ueberwachungsvereinen (vgl.
Bd. I 8.336) sehr erheblich verringert... Dass 1903 trotzdem wieder mehr
als !/, Million im Etat erscheint, rührt daher, dass entsprechend dem
Staatshaushaltsgesetze 89 500 M, Beiträge der Provinzen zu den Kosten
der geologischen Landesaufnahme in den Etat aufgenommen sind;
diese Summe erscheint daher auch wieder als Mehrausgabe in Kap. 21
Tit. 4 und 8.

8 219. Von den dauernden Ausgaben sind diejenigen für
die Bergabtheilung des Ministeriums (Kap. 19) nach Massgabe des
Dienstalters: der Beamten, ferner durch Gründung zweier — je einer
1902 und 1903 — neuen Stellen für vortragende Räthe und durch Gewährung
 von 1200 M. Zulage für den ständigen bautechnischen Hülfsarbeiter
 gestiegen. Bei den Oberbergämtern und den bergtechnischen
 Lehranstalten (Kap. 21 und 22) sind eine Anzahl neuer
Stellen errichtet und zwar:
.. 1900 für ‘1 Zeichner ınd "1 Landesgeologen, 1901 für 1 Oberbergrath, 1 Sekretär,
2 Zeichner, 10 Revier-Berginspektoren, eine neue mit 3000-—4200 M. besoldete Beamtenkategorie
 aus der Klasse der Berg-Assessoren zur Unterstützung der Revierbeamten, 3 Revier-Bureau-Assistenten,
 bei der geologischen Landesanstalt und Bergakademie in Berlin für einen
zweiten Direktor (8000 M ), 3 Landes-, 3 Bezirksgeologen, 1 Chemiker, 1 Sammlungs-Kustos
(2700—5100 M.), 4 Verwaltungsbeamte und Zeichner und 3 Unterbeamte, endlich bei der Bergschule
 in Saarbrücken für 2 Lehrer, 1902 bei den Oberbergämtern für 2 Sekretäre, 1 Zeichner,
5 Revier-Berginspektoren, bei den Berliner Anstalten für 1 Professor, 1 Bezirksgeologen, 1 Kustos
(gegen Wegfall der Bibliothekarstelle) und 1 Unterbeamten und 1903 bei den Oberberg-Ämtern
 für 2 Sekretäre, 1 Revierbeamten, 5 Revier-Berginspektoren, 1 Revier-Bureau-Assistenten,
 je 1 „Finfahrer‘“, wie seit 1900 die Revier-Aufsichtsbeamten heissen, I. und II. Kl.,
bei den Berliner Anstalten für 1 Verwaltungsbeamten und 2 Unterbeamte.
_ Auf diese Stellenvermehrungen, auf das Aufsteigen der Gehälter nach
Dienstaltersstufen, welche letztern seit 1900 auch auf die Landesgeologen
(die Stufen steigen um je 600 M.) und die Bezirksgeologen (die Stufen
steigen um je 400 M.) ausgedehnt sind, auf den Hinzutritt der im vorigen
Paragraphen erwähnten 89500 M. von Provinzen usw., auf Erhöhung der
Tagegelder- und Reisekostenfonds der Oberbergämter behufs häufigerer
Befahrung der Gruben, auf erhöhte Ausgaben für Hülfslehrer und zu
Unterstützungen der Schüler an den Bergakademien, um einen reichlicheren
 Beamtennachwuchs heranzubilden, auf Vermehrung der Bureaubedürfnisse
 für die zunehmenden Geschäfte und behufs besserer Aus-