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Anhang.

Die Gesammteinnahme aus der Personenbeförderung hat
1900 mit 870705050 M. den Voranschlag um etwa 14, das Vorjahr
um mehr als 25 Millionen übertroffen, ist dagegen 1901 sogar auf
37 008888 M., d.i. fast 7'/, Mill. weniger wie veranschlagt, gesunken,
ein Fall, der seit den 70er Jahren nur ein Mal, 1892/93, dagewesen
ist. Theilweise ist dies zwar auf den Wegfall des Verkehrs zur Pariser
Ausstellung und nach Oberammergau, hauptsächlich aber auf die
Wirthschaftslage und u. E. auch auf die Ausdehnung der Gültigkeitsdauer
 der Rückfahrkarten zurückzuführen. Auf das letzte Moment
weist auch das starke Sinken der Einnahme auf den Personenkilometer,
von 2,64 auf 2,57 Pfennig, und speziell in den beiden verhältnissmässig
am meisten für weite Reisen benutzten beiden ersten Wagenklassen von
7,56 auf 7,33 und von 4,56 auf 4,39 Pf. hin; in der III. Klasse ist die Einnahme
 für den Personenkilometer dagegen sogar von 2,67 auf 2,71 PT.
gestiegen, in der IV. nur von.1,95 auf 1,90 Pf. gesunken, bei der
Militärbeförderung freilich von 1,31 auf 1,07 Pf., dies aber doch als Folye
der Ermässigung der Fahrpreise (vgl. Bd. I Buch VII 8 56). Für 1 km
Betriebslänge betrug die Einnahme 1900 124238, 1901 nur 12183 M.,,
für jede beförderte Person 64 bezw. 62 Pf. Von der Einnahme aus
der Personenbeförderung entfielen auf die Wagenklassen I—IV und
die Militärbeförderung 1900: 4,81, 283,44, 38,83, 31,18 und 2,24 Proz.;
1901: 4,42, 22,38, 39,24, 32.00 und 2,06 Prozent. Auch hier sehen wir
einen Rückgang in den beiden obersten Klassen, in denen am meisten
Luxusreisen, die man bei ungünstiger Wirthschaftslage unterlässt, und
Reisen auf weitere Entfernungen, für die die frühere kurze Gültigkeitsdauer
 der Rückfahrkarten nicht ausreichte, zurückgelegt werden.
Natürlich hat sich der Antheil der Einnahme aus den Rückfahrkarten an
der Gesammteinnahme aus der Personenbeförderung 1901 ausserordentlich
 gehoben, von 132431084 auf 158 9541832 M., während die Einnahme
 aus zusammenstellbaren Fahrscheinheften von 25057 062 auf
15412411 M., die aus dem Schlafwagenverkehr von 1074599 auf
1031 060, aus Platzkarten von 3275131 auf 3 198 446 M. herabgegangen
ist. Da die Einnahme aus dem Gepäckverkehr sich 1900 auf 10 451 940,
1901 auf 10466 665, die Nebenerträge sich auf 2863 863 und 2 863 347 M.
stellten, belief sich die gesammte wirkliche Einnahme aus dem Personen-
 und Gepäckverkehr 1900 auf 384 020 853, 1901 auf 383 418 500 M.
Für 1902 und 1903 sind veranschlagt für Personenbeförderung ausschliesslich
 Militärbeförderung 368,88 und 367,65, für Militärbeförderung
6,86 und 7,75, für Gepäck 10,26 und 10,28, für Beförderung von Hunden
J),408 und 0,46, für Sonderzüge 0,7 und 0,71 und an Nebenerträgen
2,92 und 2,9, zusammen also 390,028 und 389,75 Millionen.
Für die Entwicklung der Einnahmen aus dem Güterverkehr
waren einige tarifliche Aenderungen nicht ohne Einfluss.
; Der am 1. Juli 1900 ausgegebene Nachtrag I zum Deutschen Eisenbahngütertarif,
Theil I, enthält u A. Ermässigungen für Viehzucker und denaturirten Spiritus. Ausnahme-