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Anhang,

die wir indess bei den Vergleichen der Einnahmen und Ausgaben im
Folgenden ausser Betracht lassen.
An ausserordentlichen Einnahmen waren 1902 zu orwarten weitere Beitragsraten
 der Städte Hamburg, Breslau, Aachen, Neuss, M.-Gladbach, Gelsenkirchen und Friedperg
 zu den dortigen Bahnhofsbauten, für die Hamburger auch von der Lübeck-Büchener
Kisenbahngesellschaft, und von Interessenten für eine Strassenüberführung auf der Strecke
Duisburg-Hamm, zusammen 2,366 Mill, hiervon 2 Mill. für Hamburg und 150000 M. für
M.-Gladbach, 1903 für die Bahnhofsanlagen in Hamburg, Neuss, M.-Gladbach und die erwähnte
 Strassenüberführung ebensolche Beiträge, ferner solche der Städte Bonn, Wiesbaden
ınd Homburg v.d. H. zu den Kosten der dortigen Bahnhofsbauten, von Trier zur Erweiterung
 des Haltepunkts Löwenhrücken, und von den Interessenten zur Bahnhofserweiterung
in Broich und zu einer Verbindungsbahn Leutzsch-Wahren, insgesammt 3811 500 M., davon
2 Mill. für Hamburg und 1!/, Mill. für Wiesbaden.
$ 226. Dass 1902 eine gegen das Vorjahr um rund 25,2 Millionen
höhere Einnahme aus den vom Staate verwalteten Eisenbahnen von
einer um 9109700 M. höheren Ausgabe in Kap. 23 begleitet war, kann
nicht überraschen, eher, trotz Berücksichtigung des Eintritts der Main-Neckarbahn
 in die Betriebsgemeinschaft, dass 1903 einem um rund
39,2 Mill. niedrigeren Voranschlag der Einnahmen eine um 8,465 Mill.
höhere Sollausgabe gegenübersteht, ein neuer Beleg dafür, in wie beschränktem
 Masse die Ausgaben Einnahmeverminderungen folgen.
Freilich, eine superfiskalische Verwaltung hätte wohl wenigstens einen
grossen Theil der Mehrausgaben hintanhalten können. So sind die
gegen 1901 bis 1903 hervorgetretenen Mehrbedarfe an Besoldungen
und Wohnungsgeldzuschüssen --— vgl. Anl. LVII zu Bd. I und
Anl. XVI zu diesem Bande — zwar theilweise durch das Dienstalter
der Beamten bedingt, überwiegend aber dadurch, dass die Zahl der
statsmässigen Beamten 1902 auf 128 928 und 1903 auf 132635 erhöht
wurde, und zwar weniger, um den Verkehr überhaupt bewältigen zu
können, als vielmehr im Interesse der Sicherheit und Bequemlichkeit
des Verkehrs sowie der Abkürzung der täglichen Dienstzeit,
Im Einzelnen sind 1902 und 1903 neu errichtet die Stellen für 24 Direktionsmitglieder,
? Vorstände von Betriebsinspektionen, | von Maschinen- und 6 von Werkstätteninspektionen,
i Betriebskontroleur, 20 Stationsvorsteher I. Kl., 47 Güterexpeditionsvorsteher, 16 Stationssassenrendanten,
 40 technische KEisenbahnsekretäre, 11 Werkstättenvorsteher, 339 nicht-;jechnische
 Eisenbahnsekretäre, Kassenkontroleure, Rechnungsrevisoren und Materialienverwalter
 I. Kl, 31 Stationsvorsteher II. Kl, 260 Güterexpedienten, 77 Bahnmeister I. Kl,
17 Werkmeister, 2 Zeichner I, Kl, 53 Kanzlisten I, Kl, 383 Bureauassistenten, Stationsverwalter
 und Stationsassistenten, 699 Lokomotivführer, 1 Schiffsmaschinisten, 19 Maschinisten
 bei elektrischen Anlagen, 352 Zugführer, 1 Steuermann, 37 Werkführer, 5 Lade-,
56 Wagen- und 129 Rangirmeister, 39 Maschinenwärter bei elektrischen Anlagen, 96 Fahrkartenausgeber,
 424 Haltestellenaufseher und Weichensteller I. Kl, 17 Maschinenwärter,
 699 Lokomotivheizer, 2? Schiffsheizer, 11 Magazinaufseher, 4 Kassen- und
Bureaudiener, 99 Fahrkartenausgeberinnen, 846 Weichensteller, 47 Wagenwärter,
3 Portiers, 201 Bahnsteigschaffner, 1075 Schaffner und Bremser und 2 Matrosen,
aingezogen nur diejenigen von 20 Beamten in der Gehaltsklasse der Inspektionsvorstände
hauptsächlich Vorstände von Telegrapheninspektionen), 5 Bauinspektoren, 21 Stationsainnehmern,
 495 Betriebssekretären, 14 Materialienverwaltern Il. Kl, 44 Bahn- und Telezraphenmeistern,
 150 Zeichnern und Kanzlisten, 181 Telegraphisten, 361 Packmeistern,
12 Brückenwärtern, 96 Bahnwärtern und Nachtwächtern.