II. Nachträge, — Ueberschussverwaltungen. S$ 226. 265

Ersparnisse konnten dagegen infolge der Stellenvermehrungen und
des Verkehrsrückganges 1903 gegen 1902 vorgesehen werden bei den
Fonds für Hülfsarbeiter ete. (Tit. 3) und für Tagegelder ete. (Tit. 4),
hier bei den Fahr-, Stunden- und Nachtgeldern, während diejenigen
für ausserordentliche Remunerationen und Unterstützungen für Beamte
und deren Hinterbliebenen (Tit. 5 bis 5c) infolge der Personalvermehrungen
 erhöht werden mussten. Aber auch für Unterstützung von
Arbeitern und deren Hinterbliebenen (Tit. 5d) und für Wohlfahrtszwecke
 (Tit. 6) sind reichlichere Mittel vorgesehen, hier hauptsächlich
an statutenmässigen Pensionen, Zuschüssen zur Arbeiterpensionskasse.
Unfallrenten und Krankengeldbeiträgen.
Die Zahl der entlohnten Beamten und Arbeiter betrug durchschnittlich 1900: 350 928,
1901: 352 752, d.i. pro km 11,48 und 11,33. Die Zahl der Mitglieder betrug 1901 durchschnittlich
 bei den Betriebskrankenkassen 235952, bei den Baukrankenkassen 3952, die
Zahl der Erkrankungsfälle bei den Betriebskrankenkassen 1901 81 546, die der Krankheitstage
2.073 689, die Ausgabe für ärztliche Behandlung 1580109 M, für Arznei und Heilmittel
954 232, an Krankengeld 3181581, an Wöchnerinnenunterstützung 22524, an Kur- und
Verpflegungskosten in Krankenanstalten 384289, an Sterbegeld 584946 M., die Ausgabe
überhaupt 6975451 M., die Einnahme im Ganzen 7192251 M., davon an Beiträgen der
Mitglieder 4392029, an solchen der Eisenbahnverwaltung 2 180094 M. (vgl. hierzu Bd. I
Anl. LIX).
Bei der Arbeiterpensionskasse (vgl. Anl. LX zu Bd. I) waren Ende 1901 vorhanden
in Abtheilung A 225828, in B 185346. Die Einnahme betrug bei A 3928779, bei B
6759359 M., darunter Mitgliederbeiträge und ebenso Beiträge der Eisenbahnverwaltung
bei A je 1543796, bei B je 2253414 M., die Ausgaben bei A 1735546, bei B 1946511 M.,
darunter bei A Renten 1295882, für Heilverfahren 202 444, bei B Zusatzrenten 571 343,
Wittwengeld 713313, Waisengeld 225617 M. Es bezogen am 1. Jan. 1902 Pensionen,
Zusatzrenten und Ausnahmerenten 5783, Wittwengeld 9116, Waisengeld 9737 Personen,
Die Zahl der Unfälle (vgl. $ 158 Buch VII Bd. I) betrug 1900 und 1901 an Entgleisungen
 340 und 296, an Zusammenstössen 215 und 190, an sonstigen Unfällen 1539
and 1351. Dabei wurden getödtet 78 und 59 Reisende sowie 360 und 323 Bahnbeamte und
Bahnarbeiter im Dienst, 3 und 3 sonstige Beamte.im Dienst, endlich 175 und 181 fremde
Personen, verletzt 260 und 260 Reisende, 792 und 664 Bahnbeamte und -Arbeiter, 42 und
36 andere Beamte, 173 und 162 fremde Personen, Auf eigene Unvorsichtigkeit waren
zurückzuführen 471 bezw. 437 Tödtungen und 777 bezw. 758 Verletzungen, Auf 1000000
Reisende kamen 1900 0,13, 1901 0,1 getödtete, 1900 0,45, 1901 0,44 verletzte. Auf
Grund des Haftpflichtgesetzes wurden aus Tit. 12 der „Sächlichen Ausgabe‘ geleistet einmalige
 Abfindungen 1900 849694, 1901 1322 888. fortlaufende Zahlungen 2740086 hezw
2.776395 M.
Die sächlichen Ausgaben beliefen sich
in der Wirklichkeit nach dem Etat für
bei Titel: 1900 1901 1902 1908
M. M. M. M.

? Unterhaltung und Ergänzung
der Inventarien, Beschaffung
der Betriebsmaterialien auf . 108 535 141
hiervon Kohlen, Koks und
Brikets ... 2... . 68225 608 70.259 677
R. Unterhaltung und Ergänzung
der baulichen Anlagen. . .
hiervon Löhne . . .
Ohberhau- u. Baumaterialien

109 275 000

108 607 000

69 7927 000 69 583 000

171 477 000 175 893 000
(42 862 000) 44.719 000
(75 880 000) 80 413 000