1. Nachträge. — Ueberschussverwaltungen. $ 226. 9267

ınd Herz- und Kreuzungsstücke pro Stück auf bezw. 450, 30 und 195 gegen 475, 35 und
195 M., für hölzerne Bahnschwellen auf 4,4524 M. gegen 4,4625 M. pro Stück, für eiserne
auf 110 gegen 111,4 M. pro To. Die Durchschnittskosten der gewöhnlichen Unterhaltung
der Anlagen sind jetzt zum Theil nicht unerheblich niedriger angenommen wie 1901, insbesondere
 für den km Bahnkörper nur auf 150, für Stellwerke auf 22 M. für jeden Hebel, für
Zufuhrwege etc. auf 5 M. pro ar, für elektrische Leitungen etc, auf 36 M. pro km, dagegen
höher für Gebäude, und in Folge der Streckenvermehrung ergiebt sich gegen 1901 nach an
solchen Unterhaltungskosten ein kleiner Mehrbedarf.
Der Fuhrpark ist 1900 und 1901 aus Tit. 9 dergestalt vermehrt, dass Ende 1901,
trotz Ausrangirung von 791 Lokomotiven (einschl. 3 Motorwagen), 609 Personen-, 242 Gepäck-
 und 17864 Güterwagen, vorhanden waren 13 200 Lokomotiven im Neuwerthe von rund
572 %/, Mill, 24307 Personen-, 6398 Gepäck- und 288242 Güterwagen im Anschaffungswerthe
 von 260, 453/, und 7911/, Mill. M. 1902 und 1908 sollten je 500 Lokomotiven und
650 Personenwagen, an Gepäck- und Güterwagen aber 1902 5188, 1908 5000, ausserdem
1903 für die Main-Neckarbahn 3 Lokomotiven, 14 Personen- und 2 Gepäckwagen beschafft
werden. Ueberdies gewähren die Extraordinarien für 1902 und 1908 die Mittel zur Anschaffung
 von weiteren 438 Lokomotiven, 920 Personen-, 3650 Gepäck- und Güterwagen.
Geleistet sind 1901 (1900) von den eigenen und fremden Lokomotiven auf eigenen Strecken
334 994 896 (330 794 128) Nutz-, 24 754 527 (25 449 211) Leerfahrt-, 163 546 520 (151 395 000)
Rangir- und 7349924 (7152474) Reservedienstkilometer, von eigenen Lokomotiven auf
eigenen und fremden Strecken 335 079 944 (381 199 393) Nutz-, 24 763 692 (25 455 7839) Leerfahrt-,
 164531 180 (152 410 620) Rangir- und 7359972 (7164 058) Reservedienstkilometer,
von den eigenen Wagen auf eigenen und fremden Strecken 12782 8383 734 (12 989 182 152)
Achskilometer, von eigenen und fremden Wagen auf eigenen Strecken 12 875 904 837
(13 021 409 264) Achskilometer; auch in den Leistungen der Wagen zeigt sich also der
Rückgang des Verkehrs 1901, und zwar entfällt die Minderleistung ganz auf die Güterwagen:
die eigenen leisteten auf eigenen und fremden Strecken 1901 314 896 364 Achskilometer, die
eigenen und fremden auf eigenen Strecken 275 666 786 Achskilometer weniger als 1900.
Für 1903 sind veranschlagt die Lokomotivkilometer der eigenen Lokomotiven auf eigenen
und fremden Strecken auf 519,6 Mill, die Achskilometer der eigenen Wagen, und zwar der
Personenwagen auf 28038, der Gepäck- und Güterwagen auf 10099 Mill. Der Einheitssatz
der Unterhaltungskosten ist 1902 und 1908 namhaft höher als 1901 veranschlagt, 1903
(1902) für 1000 Lokomotivkilometer auf 75,11 (74,5), für 1 000 Personenwagen-Achskilometer
auf 5,09 (4,56) und für 1000 Achskilometer der Gepäck- und Güterwagen auf 2,97 (2,91) M
Die Arbeitslöhne in den Eisenbahnwerkstätten sind 1902 gestiegen, 1903 zum Theil etwas
gesunken: für ein Tagewerk wurde 1903 (1902) durchschnittlich” gezahlt an Hülfskräfte im
unteren Werkstättendienst 2,95 (2,94), Vorarbeiter 4,25 (4,19), Werkstättenhandwerker im
Tagelohn 3,50 (3,44), im Stücklohn 4,12 (4,20), handwerksmässig ausgebildete Handarbeiter
im Tagelohn 2,25 (2,78), im Stücklohn 3,65 (3,69), sonstige Werkstättenhandarbeiter im
Tagelohn 2,67 (2,68), im Stücklohn 3,40 (3,45), Lehrlinge 1,10 (1,10) M. Beschäftigt waren
Aurchschnittlich 1900 47407 und 1901 48 120 Arbeiter, während die Etats für 1902 und 19038
die Beschäftigung von deren 48 728 und — in Folge des Hinzutratens der Main-Neckarbahn
— 49663 in Aussicht nehmen,
Die Voranschläge für Benutzung fremder Bahnanlagen und Dienstleistungen
 fremder Beamten (Tit. 10) sind 1900 und 1901 infolge der
Verkehrssteigerung im Jahr 1900, infolge Hinzutritt neuer Pacht- oder
Gemeinschaftsverhältnisse u. a. m. erheblich überschritten worden. Die
Voranschläge für 1902 und 1903 entsprechen aber den Istausgaben
von 1900 und 1901, für 1903 zuzüglich des besonders durch die Mitbenutzung
 des Heidelberger Bahnhofs seit Eintritt der Main-Neckarbahn
 in die Betriebsgemeinschft bedingten Mehrbedarfs. Bei Tit. 12
ist bemerkenswerth, dass die Ausgabe an Kommunaleinkommensteuern