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Anhang,

verwerthung in Deutschland behufs Errichtung eines Magerviehhofs
in Friedrichsfelde bei Berlin bereitgestellt worden. Näheres über diese
Veranstaltung siehe in der dem Etat für 1902 in Beil. B. beigegebenen
besonderen Denkschrift über diesen Gegenstand.
Für die Erweiterung des Dienstgebäudes der Generalkommission
zu Düsseldorf wurden 1901 und 1903 123200 M., für die Verlegung
der Gärtnerlehranstalt Wildpark nach Dahlem 272370 M., für Erweiterungsbauten
 der landwirthschaftlichen Hochschule Berlin als
[. Rate eines Anschlags von 509000 M. 220000 M. pro 1903 zur Ver-‘ügung
 gestellt.
Im Ganzen wurden für 1902 und 1908 4944400 M. + 6669870 =—
[11614270 M. für die landwirthschaftliche Verwaltung bereitgestellt.

Ansiedelungskommission (Anhang I zu Bü. IL Buch 11).
(S. auch Anl. XVI des vorliegenden Buches.)
$ 269, Die Ansiedelungskommission hat seit 1902 eine weitere
arhebliche Steigerung ihres Gjeschäftsumfanges und ihrer Geschäfts-‘hätigkeit
 erfahren.
Hervorgerufen zum Theil durch die ungünstigen Wirthschaftsjahre
 1900 und 1901 weist das in der Denkschrift (welche alljährlich
dem Landtage zu erstatten ist, &amp; 11, Ges. v. 26. April 1886) zuletzt
behandelte Jahr 1902 das stärkste Angebot von Grundstücken auf,
welches bisher zu verzeichnen war, nämlich 474 Güter und
357 Bauernwirthschaften, davon jedoch nur 94 Güter und 148 Bauernwirthschaften
 von polnischer Seite, Insgesammt wurden angekauft
in diesem Jahre 22007 ha zu 19094531 M., davon aus polnischer Hand
aur 4910 ha oder 22 Proz.
Trotz des starken Angebots hat sich der Bodenpreis fortgesetzt
gesteigert, zum Theil infolge der vermehrten Kaufkraft der sparfähig
gewordenen unteren Schichten der Bevölkerung, die im Wesentlichen
von den Staatsangehörigen polnischer Zunge vertreten werden.
Unter Hinzurechnung der Erwerbungen aus den Vorjahren umfasste
 der Gesammtgrunderwerb der Ansiedelungskommission am
Schlusse des Jahres 1902:
a) an Gutsareal . . . 180761 ha zum Kaufpreise von 127 378 773 M.,
b) an bäuerlichem Areal 5740, „ ” 5630743 ,,
zusammen . . 186 501 ha zum Kaufpreise von 133 009 516 M.

Davon stammen aus deutscher Hand: 133 selbstständige Gutsbezirke
 (87 Rittergüter), 35 Güter ohne kommunale Selbständigkeit,
92 Bauernwirthschaften, mit einer Gesammtfläche von 93856 ha =
50,3 Proz. zu einem Gesammtkaufpreise von 66187 486 M., aus polnischer
 Hand: 137 selbstständige Gutsbezirke (104 Rittergüter),
17 Güter ohne kommunale Selbsständigkeit, 108 Bauernwirthschaften