3a

Anhang.

k), Textilfachschulen (a. a. O0. 8 90ff.) höhere: 7, niedere: 8
und 21 Webereilehrwerkstätten!) mit zus. 1708 Schülern.
1) Navigationsschulen und -Vorschulen (a. a. 0. $ 42): 20,
mit 484 Schülern. ;
m) Schifferschulen für Binnenschifffahrt (a..a. 0. 8 472): 37,
mit 834 Schülern.
n) Bergschulen (Bd. I. Buch II 8 26): 10, mit 1149 Schülern.
o) Haushaltungs- und Fachschulen für Mädehen (a. a. 0.
S 115%: 33, mit 2831 Schülern.

S&amp; 280, Ueber die Fachschulen sind mehrere wichtige Ministerialarlasse
 in dem neuen Min.-Bl. zum Abdruck gelangt, so die Geschäftsanweisung
 für Kuratorien der Fachschulen (Min.-Bl. f. H. u. G. 1902
5. 48, 371), Anstellungsgrundsätze für Lehrer und Beamte an Fachschulen
 (a. a. O. S. 76), Anweisung v. 12. Febr. 1903 (a. a. 0. S, 80) betreffs
 Anstellung der Direktoren, Lehrer und Beamten an gewerblichen
 Zeichen- ete. -Schulen, Erlass betr. Studienausflüge an Fachschulen
 (1903 S, 199).

Staatsausgaben für Fachschulen.
$ 281. Die Steigerung der Gesammtausgaben im Ordinarium pro
L902 auf 1903 für Fach- und Fortbildungsunterricht ist im Allgemeinen
 bereits oben hervorgehoben worden.
Im Einzelnen ist noch darauf aufmerksam zu machen, dass der
Rückgang der Ausgaben bei Kap. 69 Tit. 1a (Besoldungen für Baugewerkschulen)
 mit der Neuregelung der Lehrerverhältnisse an diesen
Schulen zusammenhängt (s. Etatserläuterungen).
An den Baugewerkschulen werden zur Zeit zwei Kategorien von technischen Lehrern
veschäftigt (Bd, II Buch IV $ 77). Die eine hat volle Hochschulbildung, die andere keine
der wenigstens keine abgeschlossene akademische Vorbildung. Die zur ersteren Kategorie
gehörigen Lehrer beziehen ein höheres Gehalt als die letzteren. Hieraus haben sich Unzuträglichkeiten
 ergeben, die nur dadurch zu beseitigen sind, dass künftig an den Bauzewerkschulen
 nur eine Kategorie von technischen Lehrern beschäftigt wird. Zu dem Zwecke
werden an jeder Anstalt zwei Stellen mit einem Gehaltssatze von 2100 bis 4800 M. in
solche mit einem Gehaltssatze von 3 600 bis 5700 M. umgewandelt werden. Da indess zur
Zeit an den Baugewerkschulen noch eine Anzahl von technischen Lehrern vorhanden ist,
lie mit Rücksicht auf ihre Vorbildung für das Einrücken in erstklassige Stellen nicht in
3Zetfracht kommen, so genügt es, vorerst nur an fünf Anstalten je eine Stelle umzuwandeln.
Die an jeder Baugewerkschule dauernd verbleibenden zwei Stellen der zweiten Klasse,
ür die zur Zeit ein Gehaltssatz von 2 100 bis 4800 M. besteht, sollen daregren künftie aus-')

 $$ 98 und 99 a. a. 0.
*) Zu den dort genannten kommen hinzu: Coblenz, Beetz, Vietze, Malz, Friedrichsthal,
Voltersdorf, Alt-Ruppin, Lychen und Hohenwutzen.
3) Ausser den staatlichen Schulen in Posen, Gnesen (s, oben), Rheydt gehören hierher
Mittelwalde, Habelschwerdt, Reinerz, Lewin, Neurode, Wünschelburg, Schömberg, Ziegenhals,
 Altenessen, Beuthen, Krefeld, Görlitz, Graudenz, Halle und 16 Vereins- und Privatschulen.
