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seiner Ausgaben aus eigenen Einnahmen deckt (1902 60700 M. Finnahme
 und 67 720 M. Ausgaben).
Lässt man die vorgenannten 3 Betriebe unberücksichtigt und zieht
ausserdem (Tit. 1 d) 550000 M. Gebühren für Dampf kesseluntersuchungen
sowie 27 230 M. für Nebenbeschäftigung der Gewerbeinspektionsbeamten
(Tit. 1b), welche einen lediglich durchlaufenden Charakter haben, in
Einnahme und Ausgabe ab, so bilden die restirenden Gesammteinnahmen
 (1902 2062 210 M.) bei 11118385 M. Ausgaben nur noch rund
18 Proz. der letzteren, was ja freilich im Verhältniss zu der landwirthschaftlichen
 Verwaltung (rund 10 Proz.) immer noch eine günstige Prozentziffer
 darstellt.

Allgemeines, $$ 7—9.

$ 8, Wie sehon aus dem Vorgesagten hervorgeht, ist der Hauptposten
 der Gesammteinnahme (1902 2540000 M.) auf Einnahme aus
den Bernsteinwerken (Tit. 3b) zu rechnen. Dann folgt die Porzellanmanufaktur
 einschliesslich Institut für Glasmalerei (Tit. 5a und 5b)
mit 11839120 M. Demnächst kommt das gewerbliche Unterrichtswesen
(Tit. 2—92a) mit zusammen 1344 660 M., (im Einzelnen: Navigationsschulen
 31 560 M., Baugewerkschulen 810 990 M., Maschinenbauschulen
381930 M., Zeichenakademien 19220 M., Handels- u. Gewerbeschulen für
Mädchen 100 900 M.), sodann Gebühren für Dampfkesseluntersuchungen
(Tit. 13) mit 550000 M., endlich Aichungsämter (Tit. 3) 377 607 M.
Alle sonstigen Einnahmetitel gehen nicht über 100 000 M. hinaus.
Die meisten dieser Einnahmetitel werden bei den betreffenden
Ausgabegruppen nähere Erläuterung finden.
Nur Tit. 1, Tit. 5, sowie der letzte Titel (Tit. 7) „Sonstige Einnahmen
 und aus hesonderen Fonds“ sind hier kurz zu erörtern.

8 9, Kap. 29 Tit. 1. Miethe- und Pächte von fiskalischen Grundstücken
 einschliesslich der Beiträge zu den Kosten der Sehornstein-'einigung
 (1902: 836 M.).
Der Titel, welcher jetzt nur geringe Beträge aufweist, war früher
arheblich höher. 1879/80 betrug er 16246 M. und enthielt haupt-Sächlich
 Miethen und Pächte für die fiskalischen Anlagen und Baulichkeiten
 im Geestemünder Hafenbezirke, welche aber 1891/92 mit
17462 M. nach dem Etat der diese Anlagen unterhaltenden Bauver-Waltung
 überwiesen wurden. (Siehe Buch V.)
Dagegen standen von 1891,92 —95/96 vorübergehend auf dem Titel
29.000 M., welche vom BReichstag in Folge der vorübergehenden
Benutzung des Hauses Leipzigerstrasse No. 4 und der dadurch nothwendig
 gewordenen Unterbringung des Verkaufslagers der Porzellan-Manufaktur
 in dem Dienstgebäude des Ministeriums an Preussen
gezahlt wurden. Nach Uebersiedelung des Reichstags in das neue
Reichstaosgebäude fiel auch dieser Posten fort.