IIT, Abschnitt. Gewerbliches u. Kaufmännisches Unterrichtswesen. $$ 100—103. 1093
Mit den meisten der Schulen ist besonderer Abend- und
Sonntagsunterricht verbunden, wodurch auch den in Geschäften
thätigen Lehrlingen und Gewerbegehilfen Gelegenheit gegeben werden
soll, eine gewisse theoretische und zeichnerische Ausbildung zu erlangen.
Man unterscheidet meist verschiedene Unterrichtsklassen, z. B.
Möbel- und Gerätheklassen, Malklassen, Modellir-, Ciselir-, Holzbildhauerklassen
 u. s. W.
Die Unterrichtszeit in den verschiedenen Fachklassen ist eine
verschiedene und schwankt zwischen 30 bis 45 Stund., die Abendund
 Sonntagsschule pflegt 10 bis 20 Stunden in der Woche zu geben.
Die Zahl der Abend- und Sonntagsschüler ist natürlich eine viel
grössere und macht etwa das 10 fache der Vollschüler aus.
Frequenz.
8 143, Die Frequenz der wichtigsten dieser Schulen gestaltete
sich in den letzten Jahren wie folgt:

Sitz der Anstalt

Schülerzahl im Wintersemester
— = Tapgesschulen, b) = Abendschulen a
1899 | 1900 1901 ji 1902
I. Vom Staate allein zu unterhaltende Anstalten,
44

)
1 Hana... c00000 000 8
2. Königsberg i. Pr ........
BB Hör. 0. . ı a4 Kr WE .

4

4. Bunzlau . .

5 28
u4 25
‚&amp; 312 49
b 282 69

Zusammen ,.. |

4554

II. Vom Staate und von Andern gemeinschr“lich zu unterhaltende Anstalten,
1. Kassel .... 574
2. Halle a./S. .....
8. COM 4 wur 4 a rR
4. Aachen. ..
5. Aachen. ......
6. Magdeburg ....
7. Hannover ...
8. Charlottenburg. . .
9. Barmen ......
10. Elberfeld ....
11. Erfurt .....

165
368
75
1.100
52
490
1 001
220

75
1.575
370
2565
30
595
45
160
55
697
50
3G1l
115
92192

[E1 41 40
b 382 450
:&amp; 89 35
b 591 765
ja 29 24
ib 38397 | 816
la 724 1 054
Ib 7749 8043
+ au. b400' + a u. b 477

Zusammen ...

R N63

1y Schüler, 2?) Schülerinnen,