1136 Dritter Hauptabschnitt. Laufende Ausgaben d. Handels- u. Gewerbeverwaltung.
hinausgehenden Betrage (für 1902 also etwa 1318 M.). Der Direktions-Assistent
 erhält seit 1895/96 2600 M., 1899: 4000 M. 1902 sind ihre
Honorare auf 5200 M. bezw. 4400 M. erhöht worden. (Die Direktoren
der Kunstgewerbe- und Handwerkerschulen erhalten 5400—6600 M.,
die Lehrer 2700—4800 MD). Wohnungsgeldzuschüsse der Genannten
900 M. bezw. 540 M.
Die ausgelernten Lehrlinge beginnen mit 60 M. monatlich Anfangsvemnuneration.
 Bessere Maler erhalten bis 2000 M. Remunerationen.

VIL Abschnitt.

Vermischte Ausgaben.

$ 148, Kap. 70 Tit. 1... Zur Bestreitung der Kosten für technische
Arbeitshilfe und der Stellvertretungskosten, sowie der Versetzungs- und
Umzugskosten (auch für diejenigen ausseretatsmässigen Gewerbeaufsichtsbeamten,
 die das 32. Lebensjahr vollendet haben und mindestens
zwei Jahre im Gewerbeaufsichtsdienste thätig gewesen sind) 35000 M.
Der Fonds betrug in früheren Jahren 5000 M., musste aber 1898/99
auf 25 000, 1902 auf 35000 M. gesteigert werden, was hauptsächlich eine
natürliche Folge der Vermehrung und Neuorganisation der gewerblichen
 Fachschulen wie auch des Gewerbeaufsichtspersonals war.
Wegen der Gewerbeaufsichtsbeamten vergl. $56 a. E.

$ 149, Ti 2. Zu Unterstützungen für ausgeschiedene Beamte
und Lehrer und zu Pensionen und Unterstützungen für Wittwen und
Waisen von Beamten und Lehrern der Handels- und Gewerbeverwaltung
19000 M. *
(Die am Jahresschlusse verbleibenden Bestände können zur Verwendung
 in die folgenden Jahre übertragen werden.)
Der Fonds betrug seit Mitte der 80er Jahre 19000 M., ist aber
ebenfalls wie der Fonds zu 1 neuerdings (1901) auf 25000 M. erhöht.
Aus diesem Fonds können auch die ausgeschiedenen Beamten und
Lehrer der vom Staate mitunterhaltenen und unterstützten gewerblichen
Fachschulen bezw. deren Wittwen und Waisen mit Unterstützungen
bedacht werden.

$ 150, 7.3. Hinmalige Unterstützungen für Personen, welche,
ohne die Eigenschaft von Beamten zu haben, im Staatsdienst oder an
einer vom Staate mitunterhaltenen oder unterstützten gewerblichen
Fachschule beschäftigt werden oder beschäftigt gewesen sind, sowie
für Hinterbliebene solcher Personen 1000 M.
Der Fonds steht seit 1901 auf dem Etat.