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Dritter Hauptabschnitt. Laufende Ausgaben.

Verkehr auf der Warthe.
Durchgang bei Pogorzelice:
1890: 155 Schiffe mit 6395 To, Ladung, ausserdem 95816 To. Flossholz
1900: 7 „276 » 12624
5) Durchgang Schwerin: ;
1890: 844 Schiffe mit 91859 To. Ladung, ausserdem 67803 To. Flossholz
1900: 1682 » 126580 „ » ” 28950 „4 ”
2) Durch die Brücke bei Küstrin gingen: .
im Jahre Dampfschiffe Segelschiffe Schi admg Figgsholı
?
nz

878 ..
1882
1888
892
84 .
895
896 .
897 .
898 ..
899 ...
1900

357 000
263 000
176 000
149 000
204 000
177 009
200 000
225 000
212 000
Der Gesammtverkehr auf den deutschen Binnenwasserstrassen, abgesehen von
den Flussmündungen, betrug (Güter-Tokm): im Jahre 1875: 2900000000, 1880: 3600000000,
4885: 4 800 000 000, 1890: 6 600.000 000, 1895: 7500 000 000, 1900: 11500 000 000.
Im Jahre 1877 waren in Deutschland an Segel-, Schlepp- und Dampfschiffen 17 653
mit einer Tragfähigkeit von rund 1400000 To. vorhanden, während bei der Zählung im
Jahre 1897 22 564 Schiffe mit einer Tragfähigkeit von rund 3 400 000 To. ermittelt wurden.
Steigerung gegen 1877 mithin 28 bezw. 143 Proz. Vergleichsweise sei bemerkt, dass die
3693 am 1, Januar 1898 vorhanden gewesenen deutschen Seeschiffe einen Raumgehalt von
rund 1600000 Netto-Reg.-To. hatten. Rechnet man, dass auf 1 Reg.-To. an mittelschwerem
Gut etwa 1,5 Gew.-To. zu 1000 kg geladen werden können, so betrug das Ladevermögen
ler deutschen Seeschiffe am 1. Januar 1898 rund 92 400.000 Ta.

3. Schlussbemerkung zu dem Abschnitt „Wasserbauten‘“(Tit. 15-—17).
$ 266, Zum Schlusse sind hier noch gewisse Ausgaben kurz zu
erwähnen, welche eine Scheidung nach den Gruppen See-, Binnenschiffahrts-Kanäle
 nicht immer zulassen, da sie oft gleichzeitig verschiedenen
 Zwecken dienen, es sind:
i. Fahrzeuge, Bagger und sonstige Baugeräthe.
Die steigenden Anforderungen des Verkehrs auf den Wasserstrassen
 haben vielfach eine Vermehrung des schwimmenden Inventars
der Bauverwaltung sowie die Beschaffung umfangreicher Arbeitsgeräthe
nothwendig gemacht. Die Beschaffung ist theils aus ordentlichen
Ftatsmitteln erfolgt, theils sind die erforderlichen Geldbeträge im
Extraordinarium bewilligt, theils sind sie für grössere Bauausführungen
im Extraordinarium des Staatshaushalts oder durch besondere Gesetze
zur Verfügung gestellten Mitteln entnommen worden.
Insgesammt sind von 1890—1901 für die Ergänzung der Fahrzeuge
 und Baugeräthe 99683700 M. aus den im Extraordinarium des
Etats dafür besonders bereitgestellten Beträgen, 40000 M. an ausser-