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Kleinere Etats.

Dem Ministerpräsidenten beigegebene Beamte.
Im Jahre 1849 waren unter dem Ministerpräsidenten thätig 2 vor-;ragende
 Räthe, 2 expedirende Sekretäre, 4 Registratoren, 4 Kanzlei:
zekretäre und 8 Unterbeamte.
1870 war die Zahl der vortragenden Räthe auf 4, der Bureaubeamten
 (einschliesslich 1 Kanzlei-Inspektor) auf 8, der Kanzleisekretäre
 auf 5 gestiegen, während die Zahl der Unterbeamten die
gleiche geblieben war.
Ausserdem stand 1 vortragender Rath und Kurator des Staatsschatzes und 1 Bureau-»eamter
 auf dem Etat, welche die Verwaltung dieses Schatzes ausübten. Beide Stellen
wurden 1873 auf den Etat des Finanzministeriums übertragen.
Für das Litterarische Bureau war 1 Direktor und 1 Kanzleisekretärstelle ausgeworfen.
Diese Stellen gingen 1892/93 auf das Ministerium des Innern über (s. 0.).
1885/86 war die Zahl der vortragenden Räthe wieder auf 3 zurückzyegangen.
 Dagegen war seit Mitte der 70er Jahre die Stelle eines
Unterstaatssekretärs eingerichtet worden. Sodann fungirten: 1 Bureauvorsteher,
 8 Bureaubeamte, 5 Kanzleisekretäre — abgesehen vom
litterarischen Bureau (s. 0.), — 9 Unterbeamte.
Bis zum Jahre 1902 hatte sich nur die Zahl der Unterbeamten auf
I1 vermehrt.
Etatsmässige Behandlung.
$ 288, Der Etat, auf welchem das Gehalt des Ministerpräsidenten
ınd der ihm beigegebenen Beamten geführt wird, ist seit jeher als
der des Bureaus des Staatsministeriums bezeichnet worden, und findet
sich bereits in dem Etat für 1849 vor, obgleich damals bereits nicht
aur mittlere und niedere, sondern auch höhere Beamte, insbesondere
auch der Präsident des Staatsministeriums selbst, auf demselben ge-:ührt
 wurden.
Einnahmen.
(Kap. 25a des Etats.)
$ 289, Einnahmen erscheinen auf dem Etat des Bureaus des
Staatsministeriums erst seit 1883/84, Sie spielen nur eine untergeordnete
 Rolle. Die gesetzlichen Wittwen- und Waisengelder kamen
in Folge der Reliktengesetzgebung Ende der 80er Jahre wieder in
Fortfall. Es blieben nur einige Dienstemolumente und einige Tausend
Mark an Miethe für die Vermiethung der Dienstwohnung des Unterstaatssekretärs.
 Diese fallen fort, nachdem das neue Dienstgebäude in
der Wilhelmstrasse bezogen ist. Gegenwärtig stehen daher nur noch
920 M. Einnahme auf dem Etat. Die in dem Neubau befindliche
Wohnung hat der Unterstaatssekretär selbst bezogen (s. auch 8 291a).

Ausgaben.
(Kap. 44 des Staatshaushaltsetats).
$ 290. Die Gesammtausgaben des Bureaus betrugen 1849: 106 200,
1870: 2592 900. 1885/86: 299 210, 1903: 343 370 M. Auf sächliche Kosten