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Kleinere Etats.

Der Direktor soll, im Verein mit dem Kommandanten, die
Sichtung und Beaufsichtigung der Sammlung (ca. 30000 Gegenstände)
 übernehmen und bei Anschaffungen zur Ergänzung der Sammlungen
 mitwirken. Derselbe muss daher für dieses Fach besonders
befähigt und in der Waffen- und Alterthumskunde erfahren, namentlich
 aber mit der Brandenburg - Preussischen Geschichte genau ver
;raut sein.
Der Expedient und Registrator hat alle schriftlichen Arbeiten
(Korrespondenzen, Kataloge, Bestandsbücher ete.) nach Angabe der
Direktion zu besorgen, die auf das Zeughaus bezüglichen, zur Zeit
beim Artillerie-Depot Berlin befindlichen Schriftstücke zu ordnen und
die Registratur für die neue Zeughaus- Verwaltung anzulegen und weiter
zu führen.
Den Zeugwarten liegt die unmittelbare Beaufsichtigung der vorhandenen
 Bestände, sowie die Hülfsleistung bei Sichtung der Sammlung
 und demmächst der Wärterdienst nach Eröffnung des Zeughauses
‘ir das Publikum ob.
{m Einzelnen sind die Befugnisse und Pflichten der Beamten
gegenwärtig in einer besonderen Dienstvorschrift niedergelegt.
2. Die erforderlichen mittleren und Unterbeamten (s. $ 294).

Ausgaben.
$ 294. Bis zum 30. September 1879 wurden die Kosten der
ainstweiligen Verwaltung aus dem Baufonds gedeckt, seitdem wurden
lie Ausgaben im Ordinarium in Ansatz gebracht. Der Etat von
1880/81 sah vor an Besoldungen 21900 M.; davon entfielen auf den
Kommandanten 7800 M., den technischen Direktor 5400 M., den Bureaubeamten
 3000 M., für 1 Zeugwart I. Klasse 1650 M.') sowie für
2 IL. Klasse und 1 Pförtner je 1850 M.') Auf Wohnungsgeldzuschüsse
antfielen 3600 M., andere persönliche Kosten 272 M., sächliche Kosten
15528 M., davon 3268 M. zur Erhaltung und 38300 M. zur Vervollstänligung
 der Waffensammlung, in Summa 41 800 M.
Die Zahl des Unter- und Bureaupersonals vermehrte sich nach
vollständigem Ausbau des Hauses sehr schnell. 1881/82 gab es bereits
ı Zeugwarte I. und 10 1I. Klasse, 1 Maschinist und Heizer kam hinzu,
ebenso wurden cine Anzahl Zeichner, Hülfsschreiber und Hülfsboten
arforderlich, 1888/84 erscheinen auf dem Etat bereits 1 Oberzeugwart,
4 Zeugwarte I, Klasse mit 1600—1700 M., 16 Zeugwarte II. Klasse mit
1900-—1400 M., ferner wird die Remunerirung eines mit der bautechnischen
 Beaufsichtigung betrauten Architekten mit 500 M., 1884/85
diejenige des mit Bearbeitung der Zeughausangelegenheit im Kriegsministerium
 beauftragten Expedienten mit 400 M. erforderlich. Auch
die sächlichen Fonds steigen. 1890 ist die Zahl der Zeugwarte

x und 100 M. Kleidergelder.