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8 343, Zu Tit. 8 vgl. M.-Bl. £. d.i. V. 1884 8. 119.
$ 83438a. it. 10 betrug vor 1874 nur 2400 M. und wurde in
diesem Jahre auf 12000 M., bis 1880/81 auf 30500 M. erhöht. Gegenwärtig
 beträgt er 50610 M. Er wird verstärkt durch die Erlöse von
denjenigen archivalischen Publikationen, deren Kosten aus diesem
Fonds bestritten sind.

Historisches Institut zu Rom.
$ 8344, Besonders hervorzuheben ist noch, dass seit 1898/99 das
historische Institut in Rom, dessen Unterhaltungskosten bisher hauptsächlich
 aus Fonds der geistlichen, Unterrichts- und Medizinalverwaltung
 — insbesondere aus dem Fonds unter Kap. 122 Tit. 32') —
bestritten wurden, in die Archivverwaltung übernommen worden ist.
Es wurden für dieses an etatsmässigen Stellen eingestellt: a) für einen
ersten Sekretär ein Gehalt von 7500 M. mit einer nicht pensionsfähigen
 Lokalzulage von jährlich 1250 M. und freier Wohnung, welche
in den für das Institut angemietheten Räumen vorhanden ist; b) für
einen zweiten Sekretär ein Gehalt von 2700 M. mit einer nicht
pensionsfähigen Lokalzulage von jährlich 1000 M. und einer Miethsantschädigung
 von jährlich 660 M.
Ausserdem wurde der Fonds unter Tit. 6 zur Remunerirung eines bei dem Institute
ausseretatsmässig zu beschäftigenden Assistenten um jährlich 3600 M., der Fonds unter Tit. 8
zur Anmiethung der Räumlichkeiten für dasselbe, einschliesslich der Wohnung für den ersten
Sekretär, um 3168 M. und der Fonds unter Tit. 10 zur Bestreitung der sächlichen Ausgaben
am 58892 M. verstärkt (s. auch $ 345 a. E.).

Extraordinarium,
&amp; 345, Die extraordinären Ausgaben für die Staatsarchivverwaltung
 sind in den letzten Dezennien im Verhältnis zu den
(Jesammtausgaben des Ordinariums, welches von rund 300 000 M. im
Anfang der 80er Jahre bis auf rund 528000 M. in 1908 gestiegen ist.
nicht unerheblich.
Es wurden nach den Etats bereitgestellt von 1879,80 1889/90
zusammen 1065490 M., also im Jahresdurchschnitt 96 862 M. und
von 1890/91—1902 zusammen 20954857 M., im Jahresdurchschnitt
161191 M., 1903 kamen hinzu 19370 M.
Die Beträge wurden hauptsächlich zu Neu-, Um- und Erweiterungsbauten
 und Einrichtungskosten von Staatsarchiven verwandt. Ks erforderten
 z. B. die Archive zu Berlin (1898/95) rund 9U0 000 M., Danzig
256 500 M.. Coblenz 228 927 M., Düsseldorf 252870 M., Magdeburg”)
181 300 M., Stettin 284 217 M., Hannover 576 000 M.. Aurich 110000 M.,

1) s. auch Bd. II Buch I $ 5902.
2) Die zuerst beabsichtigte Verlegung nach Halle fand die Zustimmung des Abgeordnetennauses
 nicht (Abg.-H, Sten. Ber. 1886 S. 1291)