1692 III. Hauptabschnitt, Die Einnahmen und Ausgaben des Finanz-Ministeriums,

Bezeichnung der Verwaltungen
bezw. Behörden, Beamten etc.

7/3. Evangel. Oberkirchenrath . .
*‘, Evangelische Konsistorien. .
\. Provinzialschulkollegien . . .
3. Universität in Königsberg .
Berlin ....
Greifswald. .
Breslau, ...
Malle... ..
Kiel. u 4 2 mn
Göttingen ..
Marburg ...
» „ Bonn .....
Akademie in Münster ....
ıyceum Hosianum i. Braunsbg.
Staatl. höhere Lehranstalten
Schullehrer- u Lehrerinnen-Seminare.
 ...........
7räparandenanstalten ....
Turnlehrerbildgsanst. i. Berlin
Caubstummenanst. 1. Berlin u.
Blindenanstalt in Steglitz. .
Kunstmuseen in Berlin ...
KXunstgewerbemuseum ....
Nationalgalerie in Berlin ,.
Königl. Bibliothek in Berlin

„I.
36.
87.
88,

89.
90.
91.

92.
93.
94.
95.

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A
=
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des
Etats

1:
15

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19
19|
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19
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J
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20

-«

21
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EM

Betrag

VI

500
18 870
10.070
580
2 600
610
. 360
620
520
250
830
620
280
20
5 160

3320
570
20

50
an
159
Er
670

Bezeichnung der Verwaltungen
jezw. Behörden, Beamten ete.

96. Geodätisches Inst.b.Potsdam
97 Meteorolog. Inst. zu Berlin
98. Astrophysikalisches Observatorium
 bei Potsdam...
99. Sonstige Kunst- u, wissen-3chaftliche
 Anstalten. ,..
100. Akademie d, Künste i. Berlin
und die mit derselben verbundenen
 Institute .....
Kunstakad. z.Königsbg. i. Pr.
Kunstakademie z. Düsseldorf
Kunstakademie zu Kassel .
Kunstschule zu Berlin ...,
Kunst- und Gewerbeschule
zu Breslau ..........
L06. Akademie d. Wissenschaften
107. Technische Hochschulen . .
(08. Mechan,-techn. Versuchsanst.
u, Prüfungsstation für Baumaterialien
 b, d. technischen
Hochschule zu Berlin, ...
109. Charite zu Berlin ......

Summe.

a Ss
58

des
Etats

| Betrag

M.

el 20,
122 | 20f
122 |214
122 | 301

220
2%

130

980

22
22
22
122
1292

37
39
40
41
42

480
10
40
10
90

122 43;
122 M4/
128 | 11

WU
180
30)

‚28 | 12 390
125 | 2 140
{5 449 099

4 dı . 4
Naturgemäss konnte dieses Aversum von 6 Mill. M. im Etat nur
in einer Summe ausgebracht werden, und seine natürliche Stelle war
im Etat des Finanz-Ministeriums bei den „allgemeinen Fonds“ (Tit. 3).
Als das erste Abkommen mit der Postverwaltung am 1. April 1897
ablief, verlangte diese eine Erhöhung um 1'/, Mill., und vom 1. April
1900 musste ihr eine weitere um 1,3 Mill. zugestanden werden. Im
Etat erschienen daher seit 1897/98 7'/, Mill., und zwar auch noch für
1900; das Mehr von 1,3 Mill. wurde für 1900 als Mehrausgabe verrechnet;
 erst 1901 erfolgte die Erhöhung des Etatsansatzes auf 8,8 Mill.
Am 1. April 1908 läuft das Abkommen wiederum ab, und abermals
muss eine Erhöhung des Aversums erfolgen. Für 1903 wurden daher
9,7 Mill. gefordert, während für die spätere Zeit das Ergebniss einer
in der Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 1903 stattfindenden Portozählung
 mittels Zählmarken zu Grunde gelegt werden soll. Für Herstellung
 dieser Zählmarken werden im Extraordinarium des Finanz-Ministeriums
 (Kap. 3 Tit. 6) 30000 M. gefordert, wobei mit einem
Bedarf von 100 Mill. Stück Marken gerechnet ist.
Man wird es vom Standpunkt ihres Ressorts der Postverwaltung nicht verargen
können, dass sie, wie die Entwicklung der Bauschsumme zeigt, sorgfältig darauf hält, ihre
Leistungen für den Preussischen Staat voll vergütet zu erhalten. Aber es illustrirt das
doch das Ungerechtfertigte der heutigen Privilegien der Post gegenüber den Staatsbahnen
‘vgl. Bd. I S. 799f. d. W.). Was der Reichspostverwaltung recht ist, ist der Staatseisenbahnverwaltung
 billig. Lässt sich jene für alles, was sie für die Einzelstaaten leistet, bezahlen,
 so müsste sie vernünftigerweise auch verpflichtet sein, diesen zu bezahlen, was ihr
‚on ihnen geleistet wird.