Lew

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später Regisseur in Stuttgart, gest. 10. Mürz 1871
MRünchen; veroͤffentlichte Romane, Novellen u. aq.
Lewald, Fanny, Schriftstellerin, geb. 24. Müärz 1811
zu Koͤnigsberg i. Pr., israel, Abkunft, trat 1828 zum
Chriftenlum uüber, vermählte sich 1886 mit Adolf Stahr
(F.d), gest. 5. Aug. 1880 in Dresden; schrieh: „Ital.
eeee (1847), „Reisetagebhuch aus England und
Schottland“ (1352), —— Novellen und Romane
wie: Diogena“ (1847), „Prinz Louis Ferdinand“ (1849),
Das Maͤdchen von Hela“ (18660), „Meine Lebens—
jeschichte““ (6 Bde., 1861— 62), „Zwoͤlf Bilder aus dem
Lewat, s. v. w. Raps (s. d). [Leben“ (1888)
Lewat (Lewa), bulgar. Münze, s. Lev.
Lewencz, ungar. Stadt, s. Leva.
Lewenhaupt, Adam Ludw., Graf von, schwed. Ge⸗
neral, geb. 15. April 1669 auf Seeland, focht im Nordi⸗
schen Kriege glücklich gegen die Russen, geriet 1709 nach der
Schlacht bei Pultawä in russ. Gefangenschaft, in welche⸗
er bis zu seinem Tode 12. Febr. 17189 blieb.
Lewes (sr. lães oder ljũts), Oberlauf des Jukon.
Sewes (Gspr. lãts oder ljũts), Hauptstadt der engl
Srafsch. Susser, am Ouse, (j801) 11248 E.
Lewes (pr. lues oder Ujũutss, George Heury, engl
Schriftsteller, geb. 18. April 1817 zu London, Begründer
der Fortnigktiy Review“, lebte in langiähriger Ge⸗
wisseüssehe mit Mary Anne Evans (s. d,), dest. 80. Nov.
1878; schrieb: „History of philosophy“ (5. Aufl. 1880;
deutsch, 2. Aufi. 1878 - 76), „Lifs ot Robespierre“
(I849), „Sea-side stndies“ (1888; deutsch 1880)9, „Phy
iology 6 common life“ und „Aristotlo“ (eide deutsch
bou Tarus, 1860 u. 1866), Romane („Ranthorpo“
Rose, Blanche and Vidletto“), u. a.; bes. bekann!
Fein „Life of Goethe“ (18655; deutsch, 18. Aufl. 1903).
Lewin, Stadt im preuß. Reg.⸗Bez. Breslau, an der
Sqhnelle, (1005) 1350 E., Amtsgericht; Handweberei.
Lewin, Georg, Mediziner, geb. 25. April 1820 zu
Sondershausen, Prof. für Dermatologie und Syphilis in
Berlin, gest. 2 Nov. 1806; schrieb: „Klinik der Kehlkopf⸗
frantheiten“ (Bd. 1, 2. Aufl. 1868), „Behandlung der
Syphilis mit subkutaner Sublimatinjektion“ (1869) u, a.
Lewinsky, Joseph, Enrwi geb. 20. Sept. 1885
in Wien, Muͤglied des Hofburgtheaters das., vorzüglicher
Charatterdarsteller Mephisto, Frauz Moor ec.). — Seine
Gatlin Olga L.Precheisen, geb.7, Juli 1883 zu Graz
Schauspielerin (Heldinnen und Salondamen), 1884 — 889
in Leipzig, seitdem am Wiener Hofburgtheater.
2 (Lews, spr. lũis oder luhs), ene und größte
der außern Hebrideninseln, zur schött. Grassch. Noß and
Cromarty, der südl. Teil, Harris, zu Inverneß gehörig
2273 quo, mit Einschluß der Rebeninseln 80756 E.
Hauptstadt Storuoway.
Lewisham (fpr. lutschzmm), Vorort von London
im S. von Greenwich, (1801) 127405 E.
Lewiston (spr. sissen), Fabrikstadt im nordamerik
Slaate Maine, am Androscoggin River, (1000) 23 7616
Lews, Hebrideninsel, s. Lewis. [IIndustrie.
Lexer, Du et Germanist, geb. 18. Oklt. 1830 zu
Ziefing TKarntend, 1868 Prof, in Würzburg 1891 ir
München, gest. 16. April 18092 in Nürnberg; Mitarheite
n Grimms Deutfchein Wörterbuch“; Hauptwerk: „Mittel
hochdeutsches Handwörterbuch“ (5 Bde., 1869 - 78).
Lex Heinge, ein nach dem Zuhälter Heinze benanntes
auf Vershärfung der Bestimmungen gegen Sittlichleits—
bergehen abzielendes Gesetz (Kovelle vom 25. Juni 1900
zu F 180 fg. des Feideesun
Lextkon (grch.), Wörterbuch, alphabetisch geordnetes
Berze hnis eines Sprachschates oder eines wissenschaft⸗
lichen Stoffes. Lexikograph. Wörterhuchschreiber; Sexitko—
graphie, Kunst, Wörterbücher * schresben; Lexikologie
Lehre von der Abfassung von Wörterbüchern; lexikãlisch
auf ein L. geagic in der Form eines Wörterbuchs. (S
aug Enzyklopädie und Konversationslerikon.)
exington (spr. lexingt'n). 1) Stadt im nord—
amerit. Staate Kentucky, am Elkhorn, (1800) 26369 E.,
Staatsuniversität. — 2) Stadt im nordamerik. Staate
Birginien, 8203 E., Wafshington- und Lee-Universität. —
5) Dorf, im nordamerik. Staate Massachusetts, 18 Xw
nordwestl. von Boston; hier 18. April 1778 erstes Gefecht
im nordamerik. Unabhängigleitskriege, — 4) Stadt im nord

ir

rmerik. Staate Missouri, am Missouri, 4100 E.; Treffen
im Sezessionskriege 20. Sept. 1861.
Lexis, Wilh. Rationalökonom, geb. 17. Juli 1837
zu Eschweiler, seit 1887 Prof. in Göttingen; schrieb:
Theorte der Bevoͤlkerungsstatistik“ (1875). „Zur Theorie
ber Massenerscheinungen“ (1877), „über die Währungsfrage“
 (1881 u. 1896) u. g.; Mitherausgeber des Hand—
woͤrterbuchs der Staatswissenschaften“ (S. Aufl. 18909 fg.)
und der Jahrbücher für Rationalökonomie und Statistik“.
Lexuri (Lixucion), Stadt auf der griech. Insel Ke—
hallenia, an der Bucht von Argostoli, — 5835 E.
Leyden, niederländ. Stadt, Leiden.
Seyden, Ernst von, Mediziner, geb. 20. April 1832
zu Danzig, 1868 Prof. in Königsberg, 1872 in Straßburg,
1876 in — 1885 zugleich Direttor der ersten mediz.
Flinik; schrieb: „Klinik der Rückenmarkskrankheiten“
(2 Bde., 1874 — i6) u. a., Hexausgeber des ——
der Ernährungstherapie“ (2 Bde. 1897 88; 2. Aufl.
1803), der „Zeitschrift für klinische Medizin“, der „Deut⸗
schen Klinik am Eingang des 20. Jahrh.“ (mit alemperen c.
Leyds, Willem Johannes, Staatsmann der ehemal.
Sũdafrik. Republik, geb. 1. Mai 1889 zu Magelang auf
Jaba, 1884 Generalstaatsanwalt der Suͤdafrik. Republik,
1889 Staatssekretaͤr, 1898 Gesandter in den Niederlanden,
beglaubigt auch in Deutschland, Belgien und Frankreich.
Leye, Nebenfluß der Schelde, s. Lys.
Seygues (pr. läg'), Georges, franz. Politiker, geb.
28. Oll. 1856 in Villeneuve-sur-Kot, Advokat das. 1885
Mitglied der Deputiertenkammer, Mai 1884 bis Jan.
1898 Unterrichtsminister, Jan. bis Okt. 1808 Minister des
Innern, 1898 — 1802 wieder Unterrichtsminister; schrieb:
„Rhapsodies“ (1882), „La Iyre dairaip“ Adeg
Leys, Hendrik, Baron, belg. Maler, geb. 18. VFebr.
1815 zu Antwerpen, gest. das. 26. Aug. 1869; Haupt⸗
bilder: Heitere Gesellschaft, ” Gottesdienst, Luther
als Chortnabe, Fresken im Antwerpener Stadthause.
Lente, eine der Philippinen, mit den Nebeninseln 7928
skm, (1003) 357 641 E.; Hauptort Tacloban.
Leyton (spr. leht'n), Stadt in der engl. Grassch.
Effer, nordöstl. Vorört von London, (1901) 88 912 E.
Lezzen, s. Liten.
Lhafa (Eihassa, Lassa), Hauptstadt von Tibet, in frucht⸗
zarer Ebene, am Ki⸗tschu (zum Sang-po), in 3630 m Höhe,
31000, zeitweise 60 80 00d E., Handelsplatz; viele Klöster
'18 000 Mönche), bes. Labhrang. 1Rm westl. die 1643
erbaute Residenz des Dalai-Lama, Potala, eee
Hauptwallfahrtsort. Karte: Asien 1,3.] — Bal. Waddeill
engl., 1905), Landon (franz. und engl. 1905).
Lherntiite (spr.mitt), Leon, frauz. Maler, geb. 31. Juli
1844 in Mont-Saint-Pere; Hauptbilder: Welulese (Neu—⸗
hork), Löͤhnung der Schnitter (1882, im Luxembourg), In
der Schenke, Tod und Holzhacker (1803, Amiens).
L'hombre (spr. longbr)y, von den Spaniern erfun⸗
denes Kartenspiel, von drei Personen mit franz. Karten
»hne die 8, 8. und 10 (also mit 40 Blättern) gespielt.
L Hoͤpital, Michel de, franz. Jurist und Staatsmann,
geb. 1304 zu Aigueperse, 1356068 unter Katharina von
Medici Kanzler von Frankreich, suchte vergebens zwischen
zen religiösen Parteigegensätzen zu vermitteln, gest. 13. März
1573. — Biogr. von Villemain (1874), Scitte (1881).
La, chem. Zeichen für Lithium.
Li, chines. Wegemaß zu 180 Tschang 442 m; Münze
ind Muͤnzgewichte s. —
Liaison —— spr. liäsöng), Verbindung, Liebesver⸗
Liakura, Gebirge, s. Parnaß. shältnis.
Lialui, Lealug, Lealu(y)i, Hauptort der Barotse in
Rordwestrhodesia, 3000 E.
Liambai, Oberlauf des Sambesi in Südafrika.
Lianen, Schlingpflanzen, Gewächse mit langem, win⸗
dendem, kletterndem oder rankendem Stamm, die, von
Baum zu Baum 49 ingeud bes. in trop. Wäldern
eg ilden. In Deutschland sind
d. . B. die Waldrebe (Clewmatis vitalbs L.) das Geiß⸗
hlatt (Lonicera periclymenum DG), die Heckenwinde
Convolvunlus sopium L.) u. a.
Liang, Geldeinheit und Gewicht in China, s. Takl.
Siao⸗tung, Halbinsel, s. Liau⸗stung.
Liard (pr. ih ehemal. franz. Silbermünze, dann
dupfermünze zu . Sou.