der Zahl von Knoten kenntlich gemacht sind, Knotenlängen
B). Die Vogicine ist cuf einer Logrotte aufgerollt,
die beim Loggen von einem Mann bogachahnen wird. Das
bgfcheit vd hinten ůber Bord geworfen die Logleine rollt
d sobald der weiße Lappen außenbords geht, wird das
dogglas ungedreht und im Augenblick wo dies ausgelaufen
ist, die Leine festgehalten. Die Knotenzahl, die eben außen⸗
bords ist, gibt die Fahrt des Sghiffs in Seemeilen (anch
senoten genannt) pro Stunde. Mit dem Grund⸗L. mißt
nan die dahrt des Schigs über den Grund, der feste
Puntt it Hier ein Lol. Durch gleichzeitiges Loggen wit
beiden L. — man Richtung und Fahrk des Stroms.
Keuerdings wird in Amerika statt des hölzernen Qua⸗
ranten n lederner, fpitzer Sack benutzt, der dem Wasser
roöͤßern Widerstand leistet und genauere Ergebnisse liefert
Us das flache Brett. — Patent⸗L. (Sillometer), eine
Maschine, die aus einer kleinen flachen Propellerschraube
befieht, die an einer Leine im Wasser nachgeschleppt wird.
die Unndrehungen der Schraube werden auf ein Raͤderwerk
Wbertragen/ das so berechnet ist, daß es durch Zeiger die
nzahl Seemeilen auf einem Zifferblatt anzeigt, die das
Schiff seit Auswerfen des Patent-v. zurückgelegt hat. Das
Relings⸗L. ein Holzfcheit, wird frei von der Schiffsfeite
„orn uber Bord hJeworfen und die Zeit bestimmt, in der
S eine auf der Rehng abgemessene Anzahl von Metern durch⸗
Hwimmt, hieraus wird die Fahrt berechnet, Das ing
wird nur bei geringer Fahrt oder zur Bestimmung der
Stromgeschwindigteit vor Anker verwendet.
Logan, Mount, s. Mount Logan.
Soganiazẽeen (Loganigosae), Pflanzenfamilie der
ontorten, rop. Baume oder Sträucher; einige giftig,
J. B. Strychnos (s. d.).
Logansport (spr. lohgenspohrt), Stadt im nordamerik.
Siaate Ind ang, am Wabash River, (1900) 16 204 E.
Logaödifsche Verse, Verse, in denen ein kräftigerer
Rhyshmus in einen schwächern übergeht (z. B. der dak⸗
ee in den trochäischen), so daß zwischen dem dich⸗
erischen (grch. aoĩdẽ) und eae ogos) Rhythmus in
der Mitte zu stehen scheinen; als Erfinder gilt Archilochus.
Logarithm ische Linie oder logistische Linie, eine
og. transzendente krumme Linie, deren Ordinaten die
rogarithmen und deren Abszissen die Zahlen selbst sind.
Logarithmus einer Zahl (2) für irgendeine Grund⸗
ahl oder Basis (6) heißt in der Mathematik der Er—
onent, welcher angibt, der wievielten Potenz von der
Basis d die Zahl z gleichtommt. So ist z. B. uach dem
zewöhnlichen oder Briggoͤschen Logarithmensystem (mit
zer Basis p 10) 1 der L. pon 10, 2 der L. von 100,
3 der L. von 1000, 5 der L. von 100000 3c., da die
Zahlen 10, 100, 1000 ꝛc. bez. die erste, zweite, dritte ꝛc.
ahenhen von 10 sind. Mit Hilfe der ein für alle—
mal eicputten L. des Zahlensystems (Logarithmen ·
tafeln) lassen sich alle Multiplikations- und Divifions⸗
aufgaben in die leichtern Additions- bez. Subtraktions⸗
ausaben verwandeln. Da nämlich z. B. 1005 1000 7
102Ios — 10218 2 105 100 600 ist, und umgekehrt,
da 00 o00: 100 — 100 102 ⸗ 1052 10 * 10600 ist
so braucht man im erstern Falle nur die L. 2 und 3 zu
ddieren im andern die L.s und 2 zu subtrahieren, um den
d. des Prodults bez. des Quotienten zu finden. Der L. be—
steht aus der Charakteristit oder Kennziffer, gleich der um1
permin derten Anzahl von Stellen der Zahl, und der Man—
isse; so ist der Lbon 0O voto, der von 20 1,8010 ac.
Logau, Friedr, Freiherr von, Dichter, geh. im Juni
bor In Brockut (Schlesien), Kanzleirat des Herzegs
dudwig IV. von Brieg, gest. 24. Juli 1655 zu Liegnib;
oerfaßte unter dem Ramen Salomon von Golaw Sinn⸗—
edichte und, Epigramme, wieder Ig. durch Ramler und
kessun (1759), neuerdings durch Eitner (1870).
— s. Schiffsjournal.
oge Iftz., spr. lohsche), in der Freimaurerei s. v. w.
Berfa minshott Gentnten
— in der nordishhen Hythologie s. v. w. Loti.
w pgementfrz. sor.losch mang), Wohnung, Behausung;
ge Festungskriege eine aus Erde hergestellte Deckung im
der Festung oder in exoberten Werken.
dengered (spr. lohschen.), s. v. w. ee
norweg. Fluß, s. v w. Gudbrandsdals-Laalen,
 s. ege be sve w. Gu

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Log
Logenmeister (spr. lohschen), s. v. w. Meister vom
„tuhl (j. Freimaurerei).
Logger (Sugger), kleineres, scharf gebautes Kielfahrzeug
nit drei Masten und trapezförinigen eehe Goggersegel).
Loggia (ital. spr. lToddscha), halboffene Bogenhalle
in Palaͤsten, Straßenzügen 2c., auch das mittlere Pracht⸗
enster im Hauptstockwerk eines Gebäudes.
Loghem (spr. lochem), Martinus Gesinus Lambert
zan, niederländ. Dichter, geb. 8. April 1849 in Leiden,
rüher Lehrer, dann Journalist; schrieb unter dem Namen
riore della Neve das erzählende Gedicht „Pene Befde
n het Zuiden“ (1881), ferner „LIana“ (1882), „Van
zene Sultane“ (1884), „Walter“ (1892), den Roman
Victor“ (1888) und Novellen.
Logieren (frz., spr. losch⸗), wohnen, beherbergen.
Logik (grch), Denklehre, die Lehre von den Gesetzen
»es richtigen Deukens oder des Erkennens; zu einer be—
ondern Wissenschaft zuerst ausgebildet von Aristoteles,
m Mittelalter durch einseitige Entwicklung der deduktiven
Seite des Denkens zu einer sterilen Disputierkunst ent⸗
rtet, wogegen die neuere Philosophie GBacon, Leibniz,
Wolff u. aJ die L. in eine Methodenlehre der wissen⸗
chaftlichen Forschung, bes. zur Begründung der induktiven
Methode, zu verwandeln strebte. Bei Hegel („L.“, 1812
TI16, von seinen Schülern Werder, Erdmann, Rosenkranz,
kuno Fischer mehr oder minder er wurde die
3. reine Metaphysik, indem er lehrte, daß die Grundformen
es logischen Denkens, die Kategorien, zugleic auch die
e der absoluten Wirklichkeit seien. Die L. auf
ie Psychologie zu gründen versuchte im Anschluß an die
Zerbartsche Vhineti bes. Beneke (1842). Unter den
ieunern und neuesten Werken über L. sind hervorzuheben
ie von Mill (1843; Inein 2. Aufl. 2 Bde., 1884 -86),
erweg (5. Aufl. 1882), Lotze (2. Aufl. 1880), Sigwart
83. Aufl., 2 Bde., 1804), Wundt (2. Aufl., 2 Bde.,
893-95). — Vgl. Prantl, „Geschichte der L. im Abend⸗
and“ (1663 70 Bo. 28. Aufl. 1888).
Logis (frz., spr. —5— Wohnung.
Logisch (grch.), den Gesetzen der Logik gemäß; denk⸗
chtig, vernünftig. Logismus, Vernunftschluß.
Logismographlte (grch.), eine von Cerboni erfundene
ind in Italien im Staatsrechnungswesen eingeführte Art
———
Logisten (grch), im alten Athen ein Kollegium zur
Abnahme der ——— der Beamten. Logi⸗
tik, ä insbes. Buchstabenrechnung (Algebra),
ug Schlußkunst.
Logographen (grh.), die ältesten griech. Geschicht⸗
rnen die die Traditionen über Städtegründungen und
ilteste Geschichte erzählen. Die bedeutendsten, wie Heka—
us und Hellanikus, gehören nach Kleinasien und dem
. und 8. Jahrh. v. Ehr. an. Bruchstücke hg. von Müller
—
Logogriph (grch.), Buchstaben⸗ oder Worträtsel, bei
em ein Wort durch Hinzusetzen oder Wegnehmen eines
der mehrerer Buchstaben eine andere Bedeututig erhält.
Logomante, Logomonomanie (Irch.), et Red⸗
ligkeit oder Geschwaͤtigkeit. häufig Suinptom von Geistes—
rankheit.
eee, Serbewuel. 1) Bedeutendster, J. Nebenfluß des
Schart im mittlern Sudan. 2) Landschaft am Flusse L.,
dasallenstaat von Bornu, seit 1894 zur deutschen Inter—
fensphäre im Hinterlande von Kamerun gehörig, 8000
sucm, 250 000 E.; Hauptort Karnak (8.); arößter Elfen—
einmarkt Dschinna.
Logoneurosen (grch.) oder Logopathĩen, die auf fehler⸗
jafter Gedankenbildung beruhenden Sprachstörungen.
Lögos (greh.), Wort. Bernunft; in der stoischen Phi⸗
osophie die das Weltall durchwaltende göttliche Vernunft;
n der jüd.⸗alerandrinischen Religionsphilosophie der die
Vnee Welt in sich zusammenfassende göttliche Gedanke,
ugleich das Prinzip aller göttlichen Schöpfertätigkeit und
— der Sinnenwelt wie im religiös-sittlichen
zeben der Menschheit; daraus entwickelte das Johannesvangelium
 die Vorsiellung von Jesus als dem Fleisch
ewordenen göttlichen L. — Bgl. Heinze (1872), Aall
2Bde. 188795).
Logothet (grch.), Rechnungsführer; im Byzant. Reich
er Kanzler.