Lon

mende T. tatarteg T. bei uns Blütensträucher, teils mit
windendem Stengtl (Geißblatt, Jelängerjelieber), wie J.
porielyménum DO. und L. caprifolium . (Gartengeiß⸗
blatt); letztere aus Südeuropa, häufig als Laubenpflanzen
und zu Wandhekleidungen verwendet
LZonigo, Ort in der ital. Prov. Vicenza, am Aquo
Gua), — 10 403 E.
Loening, Edgar, Jurist, geb. 14. Juni 1848 zu Paris,
seit 1386 Prof. in Halle; schrieb: „Geschichte des deut⸗
schen Kirchenrechts“ (2 Bde. 1878), „Lehrbuch des deut—
schen Verwaltungsrechts“ (1884), Gemeindeverfassung
des Urchristentums“ (1888) u. a Mitherausgeber des
„Handwörterbuchs der Staatswissenschaften“ 2. Aufl.
1899 fg.) und seit 1889 der „Jahrbücher für National
onomie und Statistik“. — Sein Bruden Richard L.
Jurist, geb. 17. Aug. 1848 zu Frankfurt a. M, sei
1882 Prof, in Jena; schrieb: Der Vertragsbruch und
seine Rechtsfolgen“ (Bdn, 7 „Die strafrechtliche
Haftung des aree Redalteurs“ (1880), „über
die Begründung des Stra rechts“ (1889) u. a.
Löningen, Flecken im oldenhurg. Amt Cloppenburg, an
der alten Haase (1805) 5200 E., Amtsgericht.
Lönnrot, Elias, fiun— Philolog, geb. 8. AÄpril 1802
zu Sammatti in Nyland, 18868362 Prof. in Helsingfors,
est. 19. März 1884, Schöpfer der neufinn. Literatur⸗
ne Herausgeber des Kalewola“ u a., Bearbeiter
eines finn.eschwed. Lexikons (1874-80) ꝛc.
Lons⸗le⸗Saunier (spr. long le ßohnleh), Le Saulnier,
dauptstadt des franz. Dep. Jura, (1801) 12935 E.
Lontar, Lontarzucker, s. Borassus
Lontor, Groß⸗Banda, eine der größern Banda-Inseln.
Lönyan (spr. lonjat), Meichior, Graf von Nagylonya
und Vasaros Nameny, ungar. Staatsmann, geb. 6. Jan.
1822, unter Kossuth 1848 Unterstaatssekretär im Finanz⸗
ministerium, 1867 Finanzminister im ungar., 1870 im ge—
meinsamen Reichsministerium, 1871. 75 ungar. Minister⸗
präsident, 1875 Präsident der Ungar. Akademie, gest. 8. Nov.
1884 in Budapest. — Aus einer altern Linie desselben
Hauses stammt Graf Elemer L. geb. 24. Aug. 1863, seit
900 vermählt mit der österr. Kronprinzessins⸗ Witwe Ste⸗
Lonza, Nebenfluß der Rhone, s.Lötschental. fphanie.
Ldoo oder Het S SEcloß vei Apeldoorn (s. d.).
Loof, russ. Getreidemaß, in Riga — 6836 J1, in Re⸗
Loofah, . v. w. Luffa. [val ⸗42,82 1.
Loofs, Friedrich, prot. — geb. 18. Juni 1858
n Hildesheim, seit 1887 Prof. in Halle. Hauptschriften
„Leontius von Byzanzꝰ (1887), „Leitfaden zur Doͤgmen⸗
zeschichte“ (3. Aufi. 1803), Studien über die den Jo⸗
haunes pon Damaskus zugeschriebenen Parallelen“ (1892),
„Eusthatius von Sebaste⸗ (4898), „Symbolik“ (Bd. ij.
18902), „Nestoriana“ (1908).
Loos, s. Los. [9313 E.
Loos, Vorort von Lille im franz. Dep. Nord, (1001)
Looz⸗Corswarem, f. Rheina⸗Wolveck.
Lopattka, Kav 8. Südspiße von Kamtfchatka.
Lope de Rueda, s. Rueda.
Lope de Vega, s. Vega.
Loeper, Gustav von, Goethe-Forscher, geb. 27. Sept.
1822 zu Wedderwill, bis 1866 Winisierialrat im Haus⸗
ministerium und Direktor des Daneren in Berlin,
gest. das. 13. Dez. 1801 Herausgeber von Goethes „Faust“
2. Aufl. 18789), Gedichten⸗ . Aufl. 1882- 80) c. in der
Hempelschen Sammlung, auch Mitherausgeber der Wei
marer Mpether Ausabe
Lopez Epr. peßd, Lopez Gonsalvo, Kap am Südost⸗
nde des Golfs von Gunea in Franz.⸗Kongo, begrenzt
in 92 36 s. B. die Lopezbai.
Lopez, Don Carlos Antonio, Präsident von Paraguay,
Jeb. 4. Nov. 1790 zu Asuncion, Neffe des Diktatoré
Francia, 1844 Präsident, gefi. 10. Sept. 1862, herrschte
willlürlich, aber zum Woͤhle des Landes. — Sein Sohn
und Nachfolger Fraucises Solans L., geb. 24. Juli 1887
bei Asuncion, führte feit 1804 Krieg gegen Brasilien, Ar—
Putinien und, Uruguay mit zaher Energie, aber größter
zrausambkeit, fiel I. Mürz 1870 am Aquidaban.
Lopez de Ayala, s. Ayala.
Lopez Dominguez span. Marschall, s. Dominqguez.
Lophiodon Cuv, fossile, alttertiäre, auf die Alte Welt
jeschrͤnkte Gattung unpaarzehiger Hufliere in Gebiß mit

arakteren der paarzehigen; hasen- bis flußpferdgroß,
apirähulich. * — 1109 E.
Lopienno, Stadt im preuß. Reg.— ez. Bromberg,
Lop⸗enor (Lop⸗nur, Lob⸗nord Kara⸗koschun Karten:
Asien 1und Kartographie II, 1], wanderndes Seen—
ind Sumpfgebiet in Ostturkestan (Zentralasien), im Muͤn⸗
ungsgebiete des Tarimflusses. Val. S. bon Hedin,
Durch Asiens Wüsten“ (2 Bde., 1809) um „Im Herzen
on Asien“ (2 Bde., 19083).
Loquat, Frucht, s. Photinis.
Loquitz, T Zufluß der Saale in Thüringen, entspringt
vestl. vom Wehstein, muünder bei Eichicht.
Lora del Rio, Stadt in der span. Prov. Sevilla,
im Guadalquivir, (1900) 7042 6.
Loranthazeen;, dikotyledonische Pflanzenfamilie,
krauchartige 8 auf Bäumen, meist im trop.
Imerika und Afien, in Deutschland die Mistel (. Vic.
um) und Loranthus L. (f. d.).
Loranthus L., Riemenblume,
Flanzengattg. der Loranthazeen. In
deutschland . ouropaeus T. sAbb
074; a. Blütenstand, b Frucht ],
chmarotzt auf Eichen und Kastamen.
Lorbeer (Laurus L), Pflanzen⸗
lattg. der Laurazeen. Einzige europ.
Irt der edle L. (L. nopiiis L.), bis
8 m hoher, immergrüner Bauu mit
ederartigen, glänzenden Blättern
ind grünlichen oder elblichweißen
Zlüten, aus —*8B8 in den
Nittelmeerländern heimisch geworden, bei uns Zierpflanze.
Die Blätter dienen' als Küchengewürz, die Beeren (Lor⸗
»eeren, innerlich erregend, äußerlich reizend wirkend, liefern
das grüne, halbflüsssge Lorbeeröi (CLoron zu Einreibungen
enußt. Bei den alten Griechen war der L. dem Apollon
eweiht und, wie noch jetzt, —2 des Sieges und Ruhms
Lorbeergewaͤchfe, s. aurazeen.
dorbeerkampfer, s. Laurin
korbeertirsche, J. v. w. Kirschlorbeer (s. d.).
Lorca, Stadt in der span. Proy. Murcia, am San—
nonera, (1900) 69 836 E.; Hafen Aguilas.
Lorch. 1) 8. am Rhein Stadtenm preuß. NReg.⸗Bez.
Piesbaden, an der Mündung der Wisper in den Rheiu,
1900) 2216 E. — 2) 8. in Württemberg, Stadt im
vürttemb. Jagstkreis, an der Rems, (1805) 8038E. ehemal.
Benediktinerabtei (Grabmaler der Hohenstaufen) auf dem
diebfrauenberge. — Bgl. Kirn (5. Aufl. 19083).
Lorch, Gemeinde in Oberösterreich, an der Mündung der
kns in die Donau (1800) 1275 E.; ie röm. Militär⸗
Lorchel, s. Reiveua. ltolonie Laureacum.
Zörchingen, Ort in Lothringen, unweit der Saar,
905) 755 E. Amisgericht.
Lord (d. i. Herr); in England Titel der Barone
Peers), der weltlichen wie der geistlichen; der älteste
Sohn keines Herzogs, Marquis und Grafen pflegt einen
ꝛer Nebentitel des Vaters zu führen, wonach sich die
Titulatur richtet; die jungern Soͤhne Lines Hetzogs und
Narquis erhalten den Titel L. vor den Vornamen.
ußerdem kommt L. bei einigen bohen Amtstiteln vor;
n gewöhnlichen Leben auch Titel der Söhne der Her⸗
zöge und Marquis und der ältesten Söhne der Grafen;
auch Titel der die an höhern Tribunalen. RNouse or
Lbords, das engl. berhaus. L.8 der Admiralität unb
es Schatzes, die Mitglieder des Marine und obersten
finanzrates. L. Lieutenant (pr. leftennent), Statthalter,
Titel des Vizekönigs von Irland.s. Mayor (spr. inder),
Titel der Buͤrgermeifier von London, Dublin und Vort.
2 Chancellor, Chancellor. darekette.
Lord Aberdare Range, afrik. Bergkette, s. Äber
Lord⸗Howe⸗Infeil (spr. Hau), niedrige Korallen—
nsel zwischen Australien uͤnd Neuseeland, von Neufüd—
vales aus verwaltete brit. Kronkslonie, 15,0, mit den
pier Nebeninseln 16,8 qkm, (1901) 100 E.
Lord⸗Howe⸗JInseln spr. . 1) 2. oder Onutong
Java, Gruppe der Salomoninfeln, 8obo E.; seit 1899
ritisch. —.) Gruppe der frang Gesellschaftsinseln.
Lordosis (grch.), s. Senkrüden.
Lordship (engl, spr. lohrdschipp), Würde eines Lords,
uuch Herrschaft, auf der diese rubt

1074. emenblume.