bilden das Depot für die Besetzung der Schiffe mit see⸗
männischem Personal. 2 M. (in Kiel und Wilhelmshaven)
wiet Abteilungen mit 3 Kompagnien; an der Spitze einer
M.ein Kapitun zur See, einer Abteilung ein Korvetten⸗
Matrofenleinen, s. v. w. Checks (s. d.). slapitün.
Matsch (vom ital. warecio), beim Kartenspiel s. v. w.
einen Stich machen.
Matschlibandar, brit.-ind. Stadt, s. Masulipatam.
Da⸗fchu, libet. Name des chines. Flusses Hoang-ho.
Matsujania, Stadt auf der japan. Insel Shikoku,
1903) 37842 E. [36081 E.
Maͤtfuje, Stadt auf der japan. Insel Nippon, (1908)
Matfumoto, Stadt auf der japan. Insel Nippon, im
VPReW. von Tokio, (1899) 31324 E.
Matsys, Queuͤtin, niederländ. Maler. s. Massy⸗
Matt (pers., d. i.
ot) oder schachmatt
der Konigin ioty,
deim Schaͤchspiel die
Schlußstelluug, bei der
der bedrohte König
einen Zug mehr hat
(Abb. 1146: Weiß setzt
nit Turm M.]J.
Matta, Pulver zur
Falschung gemahlener
Vewuͤrze, haͤuptsächlich aus den Spelzen des Kolbenhirses,
Palmenkernen, eohen Birnen ?c. hergestellt.
Mattathias, jüd. Priester, Stammpvater der Malkka⸗
bäer (s. d.) seit 167 Freiheitstämpfer für Isrgel gegen
ie griech. Syrer. s[rohe Käsemasse bilden.
Matten, die festen Bestandteile der Milch, welche die
Matterhorn, frz. Mont˖ Cervin, ital. Monte Cervino,
Bipfel der ßenninischen Alpen, an der Grenze von Wallis
ind Piemont, 4505 m; von dem romantischen Mattertal
oberer Teil des Visptals, mit dem Dorfe Zermatt) führt
ʒer Theodulpaß über das Matterjoch (3328 m) nach dem
tal. Tal von Tournanche. 14. Juli 1866 zum erstenmal
nestiegen. — Vgl. Rey (1805).
Viattervifp, Abfluß des Gornergletschers (s. d.)
Dalthaãus, Apostel und Evangelist, aus Galiläa,
erxfi Zolupachter (Matth. 9, 8, wo er Levi heißt); sein
Apoffeltag der 21. Sept. — Das jetzige Evangelium des
di. . Evangelium) deruht wahrscheinlich unter anderm auch
nf einer aramtischen Spruchsammlung des Apostels M.
Datihaus von Bafsi, Stifter des Ordens der Kapu—
Matthefftus, Theolog, s. Mathesius. hiner (. d.).
Matthefon, Joh. Musilschriftsteller, geb, 23. Sept.
681 in Hambutg, 1705 Sekretär bei der engl. Gesandt⸗
chaft, daneben bit 1716 Kapellmeister am Dom das.
gest. 17. April 1764; schrieb: „Große Generalbaßschule“
173,, Ver voilltommene Kapellmeister“ (1739) u. a.
Batihews sfpr. math uhs), Brander, amerik. 35
steüer unter dem Hfeudonijm Arthur Peun, geb. 21. ebr.
4852 in Neuorleans, seit 1892 Literaturprofessor an der
Columbia⸗Universität in Neuyork; schrieb Dramen („Margery's
 lovers“ 3c.), Novellen („The last mectingꝰ,
With my friends, „Tales of fantasy and faot“ ꝛc.),
ernet „The theatres ot Paris“ (I880), „Freneh drama.
tists õf the 19th century“ (1881) u. a.
Matthias, Jůnger Jesu, der (Apostelgesch. 12 fg)
durch das Los an Etelle des Judas Aposlel, wurde; von
der röm. sborpe 21. Febr. von der griech. d. Aug. gefeiert.
Matthias, dentser Kaifer (1s12—10), geb.
24. Febr. 1867, dritter Sohn Maximilians I., 1606 von
seinen Bruͤdern als Oberhaupt anerkannt, zwang seinen
Bruder Rudolf II. zur Abtretung fast aller Kronländer,
aach dessen Tode 13. Juni 1618 zum Kaiser gewählt,
Jörderer der Gegenreformation, gest. 20. März 1618.
Matthias 1. Corvinus, König von Ungarn, 1458
80, geb. 1448, zweiter Sohn Johann Hunvadys, kümpfte
siegreich gegen Friedrich INT., die Türken und Böhmen, die
hun 1378 Eqhllesien, Räühren und die Lausitz abtreten
mußten, eroberte 1488 Wien, gest. das. 6. April 1490.
Maithier (Mattier), Matihiasgroschen, kleine Silber⸗
münze mit dem Bilde des Apoftels Matthias, zuerst 1400
n Goslar geprägt.
Matthiffon, Friedr. von, Dichter, geb. 28. Jan. 1761
u Hohendodeleben bei Magdeburg. 161228 Oberbiblio⸗

146. Matt.

147

Mau

hekar in Stuttgart, lebte seit 1820 in Wörlitz bei Dessau,
est. das. 12. Maͤrz 1831; schwermütiger, elegischer Lyriker;
Gedichte“ (neue Ausg. 1874), „Erinñnerungen“ (5 Bde.
810 -16); „Schriften“ (8 Bde., 1825 — 29); Nachlaß
4 Bde., 1882). — Bgl. Döring (1832).
Mattiaker (AMattiaci), eine zu den Katten gehörige
jerman. Völkerschaft deen Main und Lahn, bei Wies⸗
aden (Aquas Mattiscae).
Mattieren, glänzenden Waren oder Gegenständen (bes.
as Metall und d ein mattes Aussehen geben.
Wattioli, Graf, s. Eiserne Maske.
Matto Grosso, vbrasil. Staat, s. Mato Grosso.
Mattpunzen, Werkzeug, s. Punzen.
Mattra, brit-ostind. Stadt, s. v w. Mathura.
Mattrah, Hafenplatz im Sultanat Oman, an der
ᷣordostküste Arabiens, 3Km von Mastat entfernt.
Mattu, Negervolk, s. v. w. Mitlu.
ele Böbols, Insel, nordöstl. von Kaiser—
Wilhelms⸗Land (Finschtkufte), ea. 2000 malaio-polynes. E.
Matupi, kleine, gesunde Infel in der Blauchebai, im
Zismarckarchipel, Dampferstanon; feit 1881 deutsch.
Maturadiamant, Handelsname des Hyazinths (s. d.).
Vatureszieren (lat), reif werden.
Vaturieren (lat.) reif dagen, zeitigen, beschleunigen.
Vaturin, Stadt in Venezueld, am Guarapiche, booö E.
Maturitaͤt (lat.), Reife Maturitätsprusmag, Reife
üfung, s. v. w. Abilurienteneramen.
Matuschta (xuss.), Muͤtterchen. I(. Horen).
Matutinal (lat.), rde Matutĩne, Fruͤhmesse
Matze GMazza; vom hebr. Mazzoch), das ungesäuerte
Brot oder der Ofterkuchen der Juden aus Mehl und Wasser.
Mätzuer, Eduard, Philolog, geb. 28. Mai 180d in
Rostock, Schuldirektor in Berlin gest. daf. 11. Fuli 1892;
e —
rammatik“ (3. Aufl., 3 Bde., 1880 85) u. .
Ma⸗n (Moe⸗u), chines. Feldmaß — 6,18 4.
Maubeuge (pr. moböhsch), Stadt im franz. Dep. Rord,
in der Sambre, (1001) 12870 E.; Festung erfler Klasse.
Mauch/ Karl, Afrikareisender, geb, 7. Mai 1837 zu
Stetten (Württemberg), bexeiste 1868 —72 Eüdafrika,
intdeckte 1867 Goldfelder im Maschonalande und am Tati,
871 die Ruinen von Symbabie, gest. 4. April 1875 in
S„tuttgart; schrieb: „Reisen im Innern von Südafrika
874). — Vgl. Mager (18985).
Mauchamps (frz., spr. moͤschang), seidenwollige Ab—
irt der Rambouillets genannten Mexinoschafrasse.
Mauerbohrer, Tarant, Fuchs, Krebs, alte Be—
agerungsmaschine mit einem scharfen Spitzbohrer.
Mauerfraß, Mauersalpeler, Manerfchwamm, Sal⸗
zeterfraßt, die Zerstörung des Mauerwerks durch salpeter—
aure Salze, die sich als weißer Beschlag (Effloreszenz) oder
chmutziger Überzug bilden, —A — organischer
ztoffe —* Vorhandensein starker Basen (Kalfh) erzeugt.
Mauerfuchs, Sandauge Garargo Megnera L.
Tafel: Schmetterlinge JT. 1), Tagfalter, draungelb
nit zackigen braunen Bänder- uid Augenflecken.
Mauerkrone, lat. Corona (s. d. muralis, ein aus
Mauerzinnen und Zinnentürmen gebildeter Krouenreif.
Mauerläufer, s. Klettermeisen Abb. 9321.
Mauerpfeffer, s. Sedum.
Mauerraute, Farnart, s. Asplenium.
Mauersalpeier, s. Mauerfraß.
Mauerschwalben, Segler (Cypselidae), Familie
der Langhänder (Cypselomorphen), nut langen, saübestn
nigen Flügeln, gewandte, schnelle und
msdauernde Flieger, fangen ihre Nah⸗
ung Insekten) im Fluge; in den ge⸗
näßigten Gegenden Zugvögel. Hierher
»ie M. (Turmschwalbe, Mauer⸗, Turm⸗
egler, Cypselus apus Illig.sAbb. 1147)),
hraunschwarz, Kehle weiß, gern in altem
vemäuer; der Alpensegler (O. melpa
lig.), rauchbraun, Kehle, Brust und
Bauch weiß, mit braunem Bande über
die Brust, in den Hochgebirgen der Mittelmeerlünder, selten
i uns; Baumschwälbchen uünd Salangane (s. diese Artikel).
Mauerschwamm, s. Mauerfraß.
Mauersee, See in Ostpreußen, 104 gkm groß, bis
Z.5 m tief, 117 m ũ. d. M.; durch die Masurifche Wasser⸗
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