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Men

Mensur (lat.), Maß Zeitmessung; in der Musik der
zenwert der einzelnen Hoͤlen oder das Zeitmaß einer
Lalteinheit oder das Tempo eines Tonsatzes; im In⸗
srumenlenbau das Länge—⸗ und Weiteverhaltnis der Ton⸗
drper (bei der Orgel der Pfeifen); in der nsande
Abstand der Gegner poneinander, auch studentischer Aub⸗
uck fůr Zweilampf mit dem Rapier.
(lat.), meßbar.
enfuralmusik, s. Figuralmufsik. Mensuralnoten.
die ntteialteriichen Roten, welche die Töne nach ihrem
enauen Zeitwert vbezeichneten [Tafel Musik IX, 11].
Ventagre at agrch.), Bartflechte, Bartfinne.
Mentat Cat), auf den Geist (mnens) bezüglich, ge⸗
age nicht in Worten ausgesprochen; Meutalrefervation,
. Gedankenvorbehalt.
Mentana, Stadt in der ital. Prov. Rom, (1901)
2401 E.; hier 83. Nov. 1867 Niederlage der Garibaldianer
v. die Franzosen.
entawerinfeln, Inselgruppe an der Westkuste von
zumaira, 3171 qkw, mit den Pagehiuseln (Pagainseln,
20 qkxo) ca. 18 000 E.
Ae ptun (iat), stumpf⸗, blödsinnig.
Denter, Sophie Ll⸗viervirluosin, geb. 29. Juli 1846
Ruanchen, 187376 permühlt mit dem Cellisten Vopper,
863 87 Lehrerin am Petersburger Kon⸗
ervatorium.
entue L., Minze, Pflanzengattg.
)er Labiaten, Kräuter der nördl. ä
ten Zone, vim aromatisch riechendes,
e S.Die Blaͤtter der häufig
altipiecten Arten M. piporita L. (Pfefferminze
 [Abb. 1166)) und M. orisps L.
Krauseminze) gelten als nervene und
sowie blähungtreibendes
Ntuͤtel, dienen zu Teeaufguß (Pfefferminz⸗
ee), zur Herstellung von e Ol
Pfefferminzöl⸗ —— zu Likör etc.
J. pulegium L. (Volei) wurde krůher gegen
Asihma ꝛe. benutzt.
Vienthol, Menthakampfer, Pfefferminzkampfer,
dauptbestandteil des Piehtrmine (aus Montha pipe-Ita
 T), aus dem es sich beim Abkühlen abscheidet, In
lose, pfefferminzartig riechende, bei 42 schmelzende Kristalle.
Angewendet wie Kampfer und als kühlendes, schmerzver⸗
e Millel in Form von Menthol oder Migräne⸗
uuften Gervenkristall) gegen Kopf⸗ und Zabnschmerz. oder
n Lösung, offizinell.
Mentone (ital.), Menton Urz., spr. gangung Stadt
m frang. Dep. Alpes⸗Maritimes, am Mittelland. Meer,
1901) 8944 E.; flimatischer Kurort —
6 Wintertemperatur g5. [Karte; Frankreich 6.]
vientor, Vertrauter des —32 — Arheher gen
sca Sohn Telemach; daher s. v. w. Erzieber. Ho meister.
Vientschsrow, s. Meuschilow·
Henũu frz., menn), Speisezettel, Tischkarte.
Menuett bon auetto), alter graziöser Tanz im
.*Talt, aus rankreich stammend; die Musik aus zwei
RKeprisen bestehend, mit angehüngtem Trio, ward von
dahdn und Mozatt in die Sinsonie und Sonate auf⸗
jenommen, von Vaheden durch das Scherzo ersetzt.
Mennufijeh (Menüfiye), Wrn Provinz im Nildelta,
665 qkn Kulturfläche, (iss7) 864206 E.; Hauptort
Schibin el⸗Kom. Die Stadt Menuf, am Menufltiiebtanal
zwischen Rosette- und Damiettearm),
20683 E. slerarbeit.
Menniserie Efrz. spr. nitis'rih), Tisch⸗
Menus piaisirs (frz., spr. nüh bi
leine —— und Ausgaben dafür;
Taschengeld; bis 1780 die Verwaltung der
Zoffestlichlkeiten am franz. Hofe.
NMenyantnhes L., Pflanzengattg. der Gen⸗
ianazeen, Apeee schönblühende Sumpf⸗
yflanzen der nördl. gemäßigten Zone. M. vri
ata L. (Fieber⸗ Biber⸗ Sumpf⸗ oder Bit⸗ 167
erklee, Dreiblatt, gottenblume Abb. 1167), Fieberilee.
ruf sumpfigen Wiesen. seine sehr bittern Blaͤter
 enthalten einen Bitterstoff (Genyanthin), deshalb als
nagenstürkendes Mittel und gegen Wechselfieber ebraucht.
Menzaleh, äaypt. See und Stadt, s. ——

In Europa unterscheidet man als wichtigste Vertreter die
Romanen (Spanien, Italien, Griechenland, Fraukreich 87),
die, Slawen (Rußland⸗Polen [38) und die Germanen
Osterreich, Deutschland, Eugland, Nlederlande Dänemark,
Skandiuabien s89 u. —J im Eüden herrscht der dunk⸗
serc f301, im Norden der blonde Typus d) vor. (S. auch
Tafel: Ethnographie J. 128 und die Einzelartikel der
Roffen. Satistifches s. Erde; Literatur Mensch.)
Mtenschenraub (Eiagium) Verbrechen, das begeht, wer
sich eines Menschen durch List, Drohung oder Gewalt bemãch⸗
tigt, um ihn in hilfloser Lage auszusehen oder in Sklaverei,
Leibeigenschaft, uͤswartige Kriegs- oder Schiffsdienste zu
bringen, vom Deutschen eichssrafgesehbuch (8 239 mit
Zuchthaus bedroht, Kinderraub e inderdiebstahl, die
utzicpuna iner minderjährigen Person durch List, Drohung
oder Gewalt aus der en hrer Eltern, ihres Vormunds
oder Pflegers, wird mit Gefängnis oder, wenn zu gewinn⸗
füchtigen oder zu unsittlichen Zwecken begangen, mil Zucht⸗
haus vestraft Deutfches Reichsstrafgesetzb. 82385).
Peenschen rechte, die ewigen, Anveraußerlichen Rechte
der Renschen auf Rrund ihrer über der Tierwelt stehen⸗
zen Katur, vom Kongreß der Ver. Siaaten 1776 als lei⸗
deude Grundsätze des Etaatsrehts anerkannt, als Déclsration
 des droits de PRomme et du oitoxen der franz.
Konftitution vom 8. Sept. 1781 ——— lagen auch
den 1848 aufgesiellten deutschen Grundrechten (s. d.) zu⸗
grunde. — Bgl. Jellinek (1898).
nseore Selbsibezeichnung Jesu in den Evan⸗
PGa wahrscheinlich um sich damit nach Dan. 7. 18 als
dessias zu bezeichnen.
Venschlkow (pr. off), auch Mentschikow. eigentlich
Menschtfchikow, Fürst Aler Danilowitsch, russ. Staats⸗
ann und Feldmarschall, geb. 16. Nop. 1672 zu Moskau
ns niederm Stande, stieg im Ddienft Peters d. Gr. zu
den höchsten Würden empor, ubte nuter Katharina J. und
Peter U. fast nbeschruntte Gewalt, 1727 gestürzt, gest
1729 oder 1730 zu Berefow (ESibirien) in der Verban⸗
nung. — Sein ürenkel Fürst Aler. Sergejewitsch M.
6.11. Sept. 1787, 18386 russ. MRarineminister, 1858
— I gonstantinopel, führte durch saree Auf⸗
relen den Ausbruch des eennieges herbei, daun Ober⸗
befehlshaber der ruff. Land⸗ und remacht in der Krim
est. 2. Mai, 1869 zu Petersburg.
—Rs sJ. Quadelen.
Menschwerdung, iu der lirchlichen Dogmatik die
Annahme einer voll sandigen Menschennatur seitens der
weiten Person der Hrriemigkeit, Gottes des Sohnes.
Mensdorf⸗Poniliy (pr. pujih), Alex. Graf von,
oͤsterr. General und Staatsmann, geb. 4. Aug. 1813 zu
vorde 185062 Bundeskommissar zu ein 1852
B63 Gesandter am russ. Hofe, Oklt. 8363 66 Minister
des Nußern, gest. 18. Febr, 1871 als Statthalter von
Mense, Berg, s. Hohe Mense. [Böhmen.
Mensel Cate mensuiads Meßuisg [Abb. 1171).
Denfelinot, Kreisstadt im ruff. Gouv. Ufa, an der
Monfelan(durch den Ik zur Kama), 7542 E.
A e (Cat. Mehrzahl von onsis), Monate, Men⸗
struation (s. d.).
NMena saans in vorpöro sano (lat.), ein gesunder
Geift (wohnt nur) in einem gefunden Körver: Zitat aus
Juvenals Satiren“ X, 856.
Menstrual (lat.), einen Monat lang; monatlich sich
erneuernd, Menstrualblut, die Menstruation; Menstrual⸗
zolit, schmerzhafte Renstruation, s. Kolik.
Menstruation, onaliche Reinigung, Regel, Pe
riode, Katamenien (lat. menstrũs, monses), bei Frauen
periodisch alle 4 Wochen eintretende Blutausscheidung aus
der Gebarmutterschleimhaut, begleitet von der Lösung und
dem Austritt eines reifen Eis aus dem Eierstock in die
Muttertrompete, beginnt in der Zeit der eintretenden Ge⸗
schlechtsreife. Der Biutandrang dauert 8528 zuweilen bis
s Tage. Die M. schwindet beiĩ eintretender ———
Ind siellt sich, meist erst nach Beendigung des Säugens
der ein. Mit dem Erlöschen der Gebirfähigkeit GDen
rümatterischen Jahren, sJ. Klimakterisch) läßt die M. nach
Menopause). — Vol. Furst, Hygiene der M.“ 8—
Nenetruum (lat.), das Mongliche (Mehrzaul. men
traa), JMensttuation; jn der Chemie jedes Auflösungs⸗
Pienfual (lat.) monatlich. smitlel