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(1866), verfaßte außerdem Gedichte, Romane, Dramen
ind philos. Schriften. — Biogr. von Graf Bothmer und
Carriete (1874) und Krüger (1905).
Bteysenbug, Malvida von, Schriftstellerin, geb.
28, Ott. 1816 in Cassel, lebte seit 1870 in Rom, gest.
das. 26. April 1903; schrieb: „Memoiren einer Idealistin“
(8 Bde., 1876; 4. Aufl. 1899), „Stimmungsbilder aus
dem Vermächtnis einer alten Frau“ (1879),, Lebensabend
einer Idealistin“ (1808), den Roman „Phädra“ u. a
Meytens, Martin van, Bildnismaler, geb. 1695 in
Stockholm, gest. 238. März 1770 als Direktor der Aka—
demie in Wien; bes. Bildnisse der österr. Kaiserfamilie
Maria Theresia mit Franz J. und ihren Kindern).
Meywar (Mewar), Radschputenstaat, s. Udaipur.
M. E. 8., Abkürzung für Mitteleuropäische Zeit (s. d.)
Meze pr. mähs'), Küstenstadt im franz. Dep. Herault,
1801) 6107 E.; Seesalzgewinnung.
Mezger, Joh. Georg, Mediziner, geb. 22. Aug. 1838
zu Amsterdam, Arzt 33 seit 1889 auch eine Zeitlang
in Wiesbaden, wissenschaftlicher Begründer der Massage
(. d.) — Bgl. Mosengeil (1875).
Mezieres (spr. stähr), Hauptstadt des franz. Dep
Ardennes, an der Maas, (1801) 7884 E.; Festung, 2. Jan
1871 von den Deutschen eingenommen.
Mezieres (spr. stähr), Alfred, franz. Literarhisto⸗
ciler, geb. 19. Nov. 1826 in Rehon (Moselle), 1861
Prof. an der Sorbonne, seit 1874 Mitglied der Atademie;
schrieb Werke über Shakespeare (5. Aufl. 1882), seine
Vorgänger und Zeitgenossen (4. Aufl. 1894), über Dantce
A Petrarca (neue Ausg. 1896), Goethe (2 Bde.
aeue . 1895), Mirabeau 329
Mezöbereny (spr. söberehn)), Großgemeinde im un⸗
gar. Komitat Bekes (1000) 12875 E.
Mezöhegyes (spr. söhtddjesch), Großgemeinde im un—
jar. Komitat Csanaͤd, (1800) 73831 E., kat. Militärgestüt.
Mezökövesd (fppr. -sököweschd), Großgemeinde im
ingar. Komitat Borsod, (1900) 15 224 E.
Mezöseg (spyr. — Siebenbürger Heide, Land—
chaft in der Mitte Siebenbürgens, 5600 qkm, sumpfiges
Hügelland, 260 360 m hoch; reiche Steinfalzlager: Be—
—8 Rumänen.
Wrezötuͤr (spr. sötuhr), Stadt im ungar. Komitat
Jazygien⸗Großkumanien-⸗Szolnok, am Berettyo, (1900)
25 363 E. Gymnafium; Töopfereien (Schwarzgeschirr).
Mezovocn), Stadt im türk. Wilajet Janning, 6000 E.,
dcuptort der Zinzaren. Gebirge von M. s. Lakmon.
Mezquitesträͤucher (spr. Fihten, Vegetationsform
in den Steppenlandschaften von Nordmeriko bis Teras
hestehen aus den Leguminosen Prosopis oder Algarobia
Mczæοrin (ital.), landw. Meierkontrakt nach den
og. Halbscheidsystem (s. Halbscheidwirtschaft).
Mezzanin Gital.), s. v. w. Halbgeschoß (s. d.).
NMeza voes (itol., spr. wohtsche), abgekürzt m. v.
nit halber Stimme, gedämpft.
Moæ (ital.), halb, haͤufig in Zusammensetzungen,
B. mezz0rorto (abgekürzt mt.), halbstark, mezzoplanc
mp.), ziemlich leise.
PMiezzofanti, Giuseppe, Sprachkenner, geh. 17. Sept.
774 zu Vologna, gest. 14. März I849 als Kardinal zu
Neapel, sprach 86 Sprachen. — Biogr. von Belleshein
1880). forss E.
Viezzojuso, Stadt in der ital. Prov. Palermo, (1801)
Dezzola, Lago di, nördlichster, von der Maira durch⸗
lossener Teil des Comer Sees.
Viezzolomivardo, Weisch-Metz, Markt in Süd—
irol, am Noce, (18900) 4493 E., aggüre Mezzote
Zessco ( Deutfch· Metz 1078 E.; in der Nähe das Höhlen⸗
hloß Kron⸗Mehn (spätere Einsiedelei St. Gotthard).
Viezzosopran dital.), Singstimme, vom hohen Sopran
durch geringere Höhe, mehr aber noch durch die Fülle der mitt—
iern Töne unterschieden; Umfang etwa vom kleinen b oderh
his zum zweigestrichenen a, boder b [Tafel: Musik II, 201).
Mezzotedesco, Dorf, s. Mezzolombardo.
Mezzotinto Gital, d. i. Mitlelfarbe), in der Malerei
die Farbengebung zwischen Licht und Sqhatten, gebrochen
Farben, lichte Shattierung; in der Kupferstechtunst (s. d.
v. w. Iain eerte
mf., Abkürzung für mezzoforte (s. Mezzo).
M'Fan, afrik. Volksstamm, s. v. w. Fan (s. d.).

m. x*. piv., auf Rezepten Abkürzung für mäsoe, at
Iris (lat.), d. h. mische, mache Pulver.
Mfumbiro, afrik. Landschaft, s. Kirungavulkane.
As, chem. Zeichen für Magnesium.
mn * Milligramm.
g., in der Musik Abkürzung für main gauche
rz.) ünke Hand. sGlaͤdbach
Vee Gladbach, Abkürzung für München-Gladbach .
Higlin, Kreisstadt im russ. Gouv. Tschernigow, au
er Sudinka (Onjepr-System), 7631 E.
gr. — Monscigneni (s. d.).
Vihau (engl. Whow), Stadk im brit.-ostind. Vasallen—
raat Indaur, (1901) 36039 E.
—D
Miako, japan. Stadt, s. Kioto.
diiami⸗Erie⸗Kanal, Kanal im nordamerik. Staate
Dhio, 10 s beginnt der Cincinnati am Ohis und
geht bis Toledso am Criesee.
Miami River (spr.riww'r), J. Nebenfluß des Ohio,
240 xuIg., mündet unterhalb Cincinnati; der Little M. R.
I In U, fueht jenem harallel, 80 Fuß hohe Wasserfülle.
Miangawanze, s. Zecken.
Miiaotfe, unabhängige Volksstämme (82) in den Ge⸗
ʒirgen des fuͤdwesl China, Rachlommen der (nichtchines.)
Miargyrit, . Silberantimouglanz. [Ureinwohner.
Miaskit, Gestein, s. Eläolithsyentt.
Diiaskowsti, Aug. von, Nationalökonom, geb. 26. Jan.
1838 in Pernau (ivland), seit 1881 Prof! in Breslau—
isss in Wien, 18091 in Leipzig, gest. das. 22. Nov. 18909
schrieh: „Das Erbrecht und die ieein
nsse im Deutschen Reiche (1882 — 84),.,Das Problem
der Grundbesitzverteilung“ (1890), „Die Anfänge der No⸗
tionalökonomie“ (1881) u. a.
Miasma (grch.), giftige gasförmige Ausströmung
ruß dem Boden, die die sog. miasmatischen Krankheiten
Wechselfieber, Sumpffieber) erzeugen sollte; jetzt nur noch
a dem Sinne anwendbar, daß die Krautkheitserrege
Mitroorganismen), die sich außerhalb des tierischen Kor⸗
zers entwickeln und von dort Gesünde infizieren, M. ge⸗
aannt werden. (S. Ansteckung.)
Mianlas, Audreas Vokos, griech. Freiheitsheld und
Admirai der griech. Flotte, geb. um 1770, gest. 23. Juni
835 in Athen.
Miava, Großgemeinde im ungar. Komitat Neutta
im Fluß di. l Hiebenfinß der Match), (1800) 10630 6
Miabagebirge, Weißes Gebirge, Bergrücken der
Wefttarpathen, au der Greuze von Ungarn und Mähren
is zum Jablunkapaß, im Jawornikgebirge 1071 mm.
Mica (frz.), s. Glimmer.
Aioh., Abtuͤrzung für den nordamerik. Staat Michigan
Micha (hebr. Wer ist wie Jahve“), der 6. unter den
12 Kleinen Prophelen des A. T. wirkte unter Hiskias im
steiche Fuda um 720d. Ehr. Von dem nach ihm genannten
huche dehoren ihm sicher nur Kap. 128 an, Drohungen
Jegen das Reich Israel, wie gegen Juda und Jerusalem.
Wlichaͤel (hebc.. Wer üt“ wie Gott? ), einer da
'og. Erzengel, —5 Schutzengel Israels, Bezwinger des
Drachens Apotalypse 12, 3), von der kath. Kirche am
e iß Beuage Seillge zeJ und am Michaelis
oder Engelsfest (29. It gefeiert.
Michaͤel, byzant. Kaiser, s. Byzantinisches Reich
Diichael Aler androwitfch, Groffürst von Rub
a d ebee De lbers, 3. Sohn Kaifer Aleranders IUII.,
jalt von 1899 1904 als Thronfolger.
Michael Nirolajewitsch, Großfürst von Rublan d
iertet Sohn des Kaisers Ritolaus T, geb. 28. Okl. 183
»ermählt mit Cäcilie von Baden, (Olga Feodorowa, gest
1881), 1868 Statthalter von Kaulaͤsien, 1877 Ob
Fefehlshaber der kaukas. Armee gegen die Türkei, seit 188
Zhrenpräsident des Neichsrats und Generaldirektor der Ar⸗
rillerie, Generalfeldzeugmeister.
Michaͤel 1X1. Fürst von Serbien, s. Obrenowitsch
Dichaelis, Avolf, Acchaolog, geb. 22. Jul 136 in
diel, seit 1872 Prof. in Straßburg; schrieb: „Der Parthe⸗
nonꝰ (1871), „Ancient marbĩes in Great —
Die archaͤblog. Entdeckungen des 19. Jahrh.“ (1006)
Michaelis, Carolina, Romanistin, s. Vasconcellos
viichaelis, Joh Devid, prot. Theolog geb. 27. Febr
e ia aese a Gocligen. Mitbe—