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dern (29 T. 12 St. 44 M. 3S.); 9 Drachen ·M. (s. d.)
5) anomalistischen M., den Umlauf von der Erdnähe bie
wieder dahin (27 T. 13 St. 21 M. 3 S.); 6) Sonnen
M.. 12. Teil eines Sonneniahrs (30 T. 10 St. 29 M.
1S.). Die bürgerlichen M. haben außer Februar 80
und 51 Tage. Istruation
Monatliche Reinigung, Monatsflußz, s. Men
Monatsklee, s. Luzerne.
Monaul, s. Fasanen.
Monaureales Hören, s. Binaureales Hören.
Monadzit, monoklines, rotlichbraunes, schwach glänzen
des Mineral, aus Cer, Lanthan, Didym und Phosphor—
äure bestehend; dient zur Darstellung der Glühstrümpfe
Monbijou sfrz. spr. mougbischuh, „mein Kleinod“)
Name von Lustschlössern (z. B.in Berlin).
Monbuttu (Mangbattu, Guru⸗Gurn), alleinstehendes
Vollk in Zentralafrika, am Oberlauf des Uelle, etwa 1 Mill
Köpfe, haben auffallend hohe Industrie.
Moncalieri, Stadt in der ital. Prov. Turin, am Po,
1801) 11561 E., königl. Schloß mit Gemäldegalerie.
Mönch (vom grch. monachos), Mönchswesen, s
Kloster; Mönchsorden, s. Orden (geistl.).
Mönch, der Stempel der Lochmaschine (s. d.).
Mönch, Vogel, s. Grasmücke sowie Manakins JAbb.
i12113 auch — des Larventauchers (s. Alken).
Mönch, zwei Gipfel der Finsteraarhörngruͤppe in den
Berner Alpen: der Weiße M. auf der Grenze von Bern
und Wallis, zuitn Jungfrau und Eiger, 4105 m; der
Schwarze M. westl. davon, 2654 m. Karte: Schweiz
l, Kund Tafel: Alpenländer , 6.
Mönchgut (Mönkgut), südöstl. Halbinsel Rügens
sKarte: Ostpreußen xc. J, 8)].
Monchique, Caldas de (pr. ttschike), s. Caldas.
Mönchsadler, der weißloöpfige Geier.
Mönchsaffe, sowohl eine Art der Rollschwanzaffen
Oebus monachus CGuo.) als auch eine der Schweifaffen
FPithęcis monâchus Geouffr.).
Mͤnchsberg, Bergrücken (602 w) im S. und W.
iber der Stadt Salzburg, mit der Festung Hohensalzburg
Drahtseilbahn), Aussichtsturm und elektr. Aufzug.
Möonchslatein, Klosterlatein, s. Küchenlatein.
Möonchsorden, s. Orden (geistl.).
Mönchspfeffer, s. Keuschbaum.
Mönchsrobbe, s. Seehunde. — J
Mönchsschrift, eine fette got. Schrift, die Handschrift
des spütern Mittelalters, aus der röm. Schrift durch die
Mönche eckig gestaltet; in Deutschland moderuisiert nach
der engl. Blaok lotter.
Möoͤnchtauben, Tauben mit —— weißem Kopf und
Schwanz und weißen Schwingen; Kopf, mit Muschelhaube
oder doppelkuppig, Füße stark weiß befiedert.
Monecrieffiafette (spr.krihf), Gegengewichtslafette,
in Erdwerken bei Küstenbatterien gebrauchte, zum System
der Verschwindungslafetten gehörige Lafette.
Monckton (spr. moͤngkt'n), Städt in der kanad. Prov
Neubraunschweig, —2 9086 6E.
Mond, der Rebenplanet (s. d.) oder Trabant der Erde,
dreht sich um diese in etwa 29,88 Tagen (x Monat) von
Westen nach Osten und mit ihr um die Sonne Tafel,
Astronomie 1, 7IT, rückt täglich durchschnittlich üher 13*
nach Osten, wobei man den Grad seiner Sichtbarkeit als
Mondphasen (Lichtgestalten [Taf. J, 8)) bezeichnet. Diese
sind: Neumond (NM. zwischen Erde uind Sonne); erstes
Viertel (M. 800 vstl. von der Sonne); Vollmond (Erde
zwischen M. und Sonne); letztes Biertel (M. 80 westl.
don der Sonne). Diese vier Mondviertel bilden einen
Mondwechsel. Geht der M. durch den Erdschatten, so
entsteht eine partiale oder totale Mondfinsternis Taf. I,10).
Die Moudbahn ist eine Ellipse, deren Ebeue mit der Ebene
der Ekliptik einen Winkel von 529 bildet; sowohl die
zroße Achse der Ellipse als die Durchschnittslinie (Knoten⸗
linie) beider Ebenen sind verinderlich. Die mittlere Ent—
fernung des M. von der Erde betrügt 384420 km; sein
Durchmesser etwa 8/1 des bvrrehetg bßn Xm).
Da der M. bei seinem Umlauf um die Erde sich zugleich
am seine Achse dreht, wendet er uns stets dieselbe Seite
u (s. Libration); infolge der laugsamen Rotation um
Min Achse dauert ein Mondtag 30 mal so lange als ein
rdischer Tag. Die Oberfläche des M. sTafel: Astrono—

nie II, 41, der sein Licht von der Sonne empfängt, zeigt
zrößere und kleinere Flecken, denen man den Namen von
seeren, Seen ꝛc. beigelegt hat, obgleich der M. keine
Atmosphäre zu haben scheint; diese Flecken sind Berge und
Tüler [Tafel I1, 5J). Der M. erzeugt durch die Gravi—
sation in den Meéren der Erde Ebbe und Flut. Der
Linfluß des M. auf das Wetter ist geringfügig.
Aonagin (frz, fpr. mongdäng), in der großen Welt
ehend, weltgewandt.
Mondamin, s. Präpariertes Mehl.
Viondbein (Oos lBunatam), einer der acht Hand⸗
vurzelknochen.
WMondblindheit, periodische, bis zur Erblindung
ührende Augenentzündung beim Pferde und Esel.
Möndchen des Hippokrates, s. Lunulae Hippowatis
 [Abb. 1094].
Monddistanzen, die Entsernung des Mondes von
den hellern Firsternen, aus deren Messungen man die
— Länge eines Erdortes auf dem Meere oder in un—
hekannten Gegenden berechnet.
Mondecaus, s. Caus, Salomon de.
Mondego (spr. mongdehqu), Fluß in der portug. Prov.
Beira, mündet nach 176 4m in den Atlant. Ozean.
Mondfiusternis, s. Mond und Karte: ——*XXX
Mondsisch, s. Klumpfisch (Abb. 935). smie 1, 10.
Mondgebirge, arab. Er⸗Kowur, ein seit Ptolemäus
is Ursprungsort des Nils angenommenes Gebirge.
Mondglas, das nach dem ältern Verfahren Blasen
iner Kugel und Abplatten derselben zu einer Scheibe)
ergestellte Tafelglas.
Mondgleichung, die nach Verlauf von je 300 Jahren
orzunehmende Erhöhung der Epakten (s. d.) um eine Einheit.
Mondgöttin, s. Selene.
Mondsahr, s. Jahr.
Mondkäfer, s. Mistkäfer.
Mondkalb, s. Mole.
Mondmilch, s. Bei
Mondonñedo (spr. donjt-), Stadt in der span. Prov.
zugo (Galicien), am Masma, (1800) 10580 E.
Mondorf, Badeort im Großhzgt. Luremburg, bei Re⸗
nich, (1895) 610 E.; salzhaltige Quellen.
Wiondovbi, Stadt und Festung in der ital. Prov. Cuneo,
un Ellero, (1801) 10 288 E.; hier 21. April 1796 Sieg der
Frauzosen über die Osterreicher.
Mondphasen, s. Mond und Karte: AstronomieJ, 8.
Dondrauite, s. Botryehium sAbb. 253).
Mondring, der Hof (s. d.) um den Mond.
Mondsee, Alpensee im Salztammergut, am Nord⸗
uße des Schafbergs, 479 m ü. d. M., 14 4km, 68 m
ief; daran der Kurort Markt M., (1900) 1623 E., Bene⸗
giktinerstift (1301787).
Mondstein, Mineral, s. Adular; s. auch Meteorsteine,
Mondsüchtigkeit, Zustand des Somnambulismus
j. d.) der zur Zeit des heluscheinenden Vollmondes eintritt.
Mondviole, s. Inario.
Mondzeiger, s. v. w. Epalten (s. d.).
Mondzirkel, Mondzyklus, s. Zyklus.
Vrone, alter Name des vormaligen Neichs Pegu (s. d.).
Mone, Franz Jos., Altertums- und Geschichtsforscher,
eb. 12. Mai 1796 zu Mingolsheim genß 1835 68
Heh. Archivar in Karlsruhe, gest. das. 12. März 1871;
gssentuinte: „Schauspiele des Mittelalters“ (2Bde.,
846), „Lat. Hymnen“ (3 Bde., 18565 —87), Arbeiten
ur altern Geschichte Badens und gab seit 1850 die „Zeit⸗
hrift für die Geschichte des Oberrheins“ heraus.
Monemvasia (Monembasia), ital. Napoli di Mal—
asia, Malvasia, Küstenstadt im griech. Nomos Lakedämon,
1896) 6128 E.; ehemals starke Küstenfestung und berühm⸗
er Weinhandel (Malvasier, s. d.). [Bild (Münzen).
Monepigraphisch (grch.), nur mit Schrift, ohne
Moneren (grch.), die niedersten, bisher für kernlos ge⸗
jaltenen Formen der Wurzelfüßer.
Moneta (lat., „Mahnerin“), Beiname der Juno;
jann s. v. w. Münzstütte, Münze, da im alten Rom die
Münzstätte neben dem Tempel der Juno M. auf dem
dapitol war; daher Moneten s. v. w. Geld.
Monfalcone, Stadt im österr. Küstenland Görz und
Bradisca, am Adriat. Meere, (1900) 3536 E., Schloß⸗
cuine, Hafen, Mineralauellen.