Monforte, M. de Lemos, Stadt in der span. Prov.
iug am Hinozufiuß Tabe, (1900) 12812 E.
ong, japan. Münze, s. Käsch.
wonge ispr. mongsch'), Gaspard, franz. Mathematiker
ind Physiker, geb. 10. Mai 1746 zu Beaune, 1788 Prof.
n Paris, 1792 Marineminister, begleitete Napoleon J.
708 nach Agypten, verlor nach der Restauration seine
uimter, gest. 18. Juli 1818; Erfinder der deskriptiven Geo⸗
netrie; schrieb: „Traits élémentaâüro de statique“
8. Aufl. 1446; deutsch 1806), „Géometrie desoripti veꝰ
7. Aufi. 1847; deutsch 10005. — VBgl. Obenrauch (1894).
Monghyr Monghir), brit.ind. Stadt, s. Mungir.
Vrongibeuo (pr. dschic ital. Name des Atnä.
Mongifterwurzel, s. Munjitwurzel.
Vvrongolei, zu Ching gehöriges Land in Zentralasien
Karte: Hstasien 9. eine Hochebene mit der Wüste Gobi
der Mitte, dem Gebiet Kobdo und der nördl. Dsun⸗
jarci im W., in polit. Sinue 2787 600 qkm, 1850 000 E.,
eist Mongolen (s. d.). Die M. im physik. Sinne zerfällt
n die Subliche oder Innere M., bestehend aus den nördl.
Teilen der chines. Prov. Pe-tschi-li und Schan-si, dem Lande
der Ordo und dem der Olüten ——— und in die
Rördliche oder Äußere M., das Land der Chalcha, um⸗
assend die Gebiete des Zezen-Chaus, des Khütuktu— oder
Tuschietu⸗Chans, des Sdin-⸗Noin-⸗Chans und des Dschas⸗
saktu⸗Chans. Chines. Ambane residieren in Urga und Ul⸗
assutaj; zu dem Bezirk des gesnern gehhre auch die Ge⸗
hiete von Kobdo und Urianghai. Viehzucht, stellenweise
Ackerbau; Äusfuhr von Viehprodukten, Salz; Einfuhr von
Tee, Baumwoll⸗ Eisenwaren aus Ehina und zum Teil
us Rußland. S. Beilage: Entdeckungsreisen.]
Mongvlen, im engern Sinne die Nomadenstämme
in der Mongolei (s. d.), am Kuku-nor, in der Hohen
Tatarci, im“ Sibir, und Kaspischen Tieflande; zerfallen
den vͤstl. gZweig (Oft-M., das Stanmpolk), den westl.
Teil (die Kalmücken, sJ. d.), den nördl. (Buruten, s. d.);
dazu noch, die Mongolenstämme (Aimak und Hasara) im
Fran. Die Oft-M. leben unter eigenen Stammhäuptern,
die den Chinesen unterworfen sind; sie sind Buddhisten
nd erlennen den Dalai-Lama als ihr geistl. Oberhaupt
in. — Die mongol. Sprache gehört zum ural⸗altaischen
Sprachstamm und wird in senkrechten Zeilen von links
nach rechts geschrieben. Die mongol. Literatur umfaßt
Übersetzungen Guddhistischen Inhalts), histor. Werke, das
Fpos Die Taten Bogda Gesar Chans“ (deutsch 1839),
Marchen (1868). Granimatik und Wörterbuch von Schmidt
I83u. I834), Kowalewstij (1835 u. 1844-40), Vitale
ind Sercey (1808). — In der Geschichte erscheinen die
M. Anfang des 13. Jahrh. unter Dschingis Chan, der die
getrennten Stümme, vereinigte. Seine Soͤhne unterwarfen
Lhina, das Kalifat Bagdad, drangen nach Rußland, Polen,
Deutschland vor, bis ihnen durch die Shlacht auf der Wahl⸗
statt, 8. April, und bei Olmütz, 21. Juni 1241 ein Ziel
Jeseht wurde. Durch innere Streitigkeiten zerfiel das Reich;
zuch das von Timur nach 1369 gegründete neue mongol.
Reich in Mittel- und Voͤrderasien endete 1468. Nur in
— erhielt sich Timurs Dynastie, von wo aus Babar
I. d.d ein neues Reich in Hindostan gründete. — Bgl.
Ssanang⸗Sfetsen (mongol. und deutsch 1829), Mouradia
yOhsson (franz.e, neue Ausg. 1852), Grigorjew (russ.
834), Hammer-Purgstall (1840 u. 1842 43), Howortl
sengl, RBde. 1876 80), Glias (engl., 1838).
Die Mongolifche Rasse (M. im weitern Sinne, Mon⸗
zoloiden), nach den M. im engern Sinne benannt, auch
gelbe Rasse nach der gelblichen Hautfarbe, in Asien sKarten:
ßevölterung I, Lu. 8 und Tafeln: Menschenrassen,
21-28, und Ethnographie L6ca. 500 Mill. Köpfe,
mit breitgesichtigem, brahykephalem Schädel, vorspringen⸗
den Backenknochen, meist etwas schief geschlitzten Augen,
chlichten, meist schwarzen Haaren, fast bartlosem Kinn. (S.
üch Menschenrassen.) merungebirge (. Kamerun).
Mongo⸗ma⸗sLoba (d. i. Goͤlterberg), s. v. w. Ka⸗
Didugoz, s. Lennren s(Abb. 1043).
Mongfeng, japan. Münze, s, Kaͤsch.
Doönge ife (onge), chines. Stadt,s. Meng⸗tse.
DNonheim, Stadt im bayr. Reg!⸗Bez. Schwaben,
1905) 1203 E., Amtsgericht, Industrieschule.
Monieren (lat.), mahnen; Ausstellungen an etwas
nachen, etwas rügen.

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Mon

Moniersystem (spr. leh⸗), ein Gußmauerwerk mit
zifengerippe, fur Baukörper allet Art (Wände, Podeste,
Völbungen, Kanäle), bes. auch für Bogenbrücken, wo es
roße Spannungen bei geringer Scheitelhöhe zuläßt.
Bronlka, Heilige, Mutter des Kircheuvaters Augusti—
us, geb. um 331 in Afrika, bekehrte ihren Gatten Patricius,
jest. 387 zu Ostia in Italien; Gedächtnistag 4. Mai
J. Beilage: Heilige ꝛc.J.
Monilfkakrankheit, Krankheit des Stein⸗ und Kern⸗
bstes, bestehend im Faulwerden der Früchte (Fruchtfäule),.
Absterben der Blüten, Blüten- und Laubzweige, hervor—
jserufen durch die Pilze Monilia cinersa Bon. und fructins
 Pers., exkennbat an grauem bis gelblichem Pilzpol⸗
lern auf den Faulflecken (Grindsäule) oder durch das Aufreten
 schwarzer Flecken von knorpelartiger Konsistenz
Zchwarzfäule) an den Früchten.
Monismus (greh.), die metaphysische Ansicht, welche
ille Erscheinungen auf ein einziges, materielles oder geisti⸗
jes, Prinzip zurückführt; Monisten, Anhänger des M.
Monlia, Mehrzahl von Monitum (s. Monitorxium).
NMoniteur(frʒ. spr.-töhr), franz. Zeitung (1788 — 1901),
egründet unter dem Titel, Gazette nationalo“ vom
zuchhändler Panckouke, 1811 -69 als „M. universel“
fizielles Organ der Regierung.
Monition (lat.), Ermahnung, Erinnerung.
Monitor, B—— eines Panzerschiffs der
stordstaaten (1861), ohne Masten, das nur wenig über die
PVasserfläche ragte und zwei Geschütze in einem drehbaren
Lanzerturme trng; spater Galtüngsname von Schiffen
hnlicher Konstruftion; jetzt nicht mehr gebaut.
Monitorium (lat.) Mahnschreiben; Monitum (Mehr⸗
ahl Monita), erinnernde Bemerkung, Weünne
Monk (spr. möngl), George, Herzog von Albemarle,
ingl. General, geb. 6. Dez. 1008 zu Potheridge, nach Ver⸗
üchtung der Royalisten in Irland von Cromwell zum
Beneralleutnant ernannt, 1654 Gouverneur von Schott—
and, vereinigte üg 1660 mit Fairfar zur Verteidigung
der öffentlichen Ordnung, zog in London ein und ließ
z. Moi Karl II. als König ausrufen, ward 1666 in der
Zeeschlacht bei Dünkirchen von Nuyter geschlagen, siegte
35. Juni bei North Foreland, gest. 3. Jan. 1670. — Biogr.
on Guizot 8 35. Corbett (1889).
Mönkgut s. Mönchgut.
——8 Wonar Einheit des japan. Gold⸗ und
zisbergewichts * 8,808 g; als Handelsgewicht B3,770 g.
Monmouth (jpr. mönnmöth), Hauptstadt der engl.
hrafsch. Bi. (1583 qk0, 1901; 292827 E. ) nördl. von
Zristol, am Zusammenfluß des Monnow und Wye, b095 E.
Bionmouth (pr. mönnmöth), James, Herzog von,
aluüͤrtichet Sohn Karls II. von England und der Luch
WValters, geb. 8. April 1640 zu Rotterdam, sammelte nach
er Throndesteigung Jakobs II. die mißvergnügten Emi⸗
ranten, landete, um seine Thronrechte geltend zu machen,
Inni 16088 zu Lyme (Dorsetshire), nahm den königl.
itel an, wurde d. Juli bei Sedgeinoor geschlagen, gefangen
ind 15. Juli 1685 enthauptet. — Si Fea (engl. 1901).
Mönn (Mön), ostind. Gewicht, s. Maund.
Hio no Wonuih, Fluß in Votdostafrika, entspringt in
er deutschen Kolonie Togo, bildet im Unterlaufe die Ost⸗
rende Togos, müudet in Dahome bei Großpopo in deun
Holf von Beurin, etwa 150 xmn schiffbart.
Monvchasium, Blütenstand, bei dem die Hauptachse
mmer bloß eine Verzweigung und ebenso dieser Seitenast
nir einen weitern Infloreszenzzweig bildet.
Monochörd (grch., „Einsaiter“), Instrument zum
sNachweis der Gesebe schwingender Saiten bezüglich ihrer
ränge und Spannung; besteht aus einer auf einem Reso—
tangtasten ausgespannten Saite, deren Länge durch Griff⸗
narken und deren Spannung durch verschiedene Gewichte
—
Monochrom (grqh.), einfarbig; Monochromen, ein⸗
arbige Bilder (gewöhnlich rot auf schwarzem Grunde).
edodhronidie die gelben chromsauren Salze,
rom.
Monochromatisches Licht, homogenes Licht, ein⸗
higeb a das sich durch ein Prisma nicht mehr zer—
Monocle frz.), s. Monokel. flegen läßt.
Monocycle frz. g ßikl), Einrad, Fahrrad mit
tur einem Rad, von Artisten zu Kunststücken gebraucht.