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Mont⸗Beuvray, franz. Berg, s. Beuvpray, Mont-.
Dontblanuc(sprmongbläng), höchste Berggruppe Euro—
das, zu den Savoyer Alpen gehörig Karte: Alpenlän—
der I, auf der Grenze des franz, Dep. Haute-Savoie
und der ital. Prov. Turin, im NM. und S. von tiefen Längs⸗
lern (Chamonix, Montjoie ꝛc.) eingefaßt, mit steilen Fel⸗
senpyramiden (Aiguilles), 30 Gletschern, höchste Spitze
(auf franz. Gebiet) 4810 m; zuerst 1786 von Balmat be—
segen, auf dem Gipfel und in 4889 m Höhe je ein Obser⸗
»atorium. — Vgl. E. Whymper (engl., 9. Aufl. 1904).
Montbrison (spr. mongbrishong), Stadt im franz. Dep
Zoire, am Vizezy, (1901) 3720 E.
Mont⸗Canigon, Gebirgszug, s. Canigou, Mont⸗.
Montceau⸗les⸗Mines spr.mongßo laͤ mihn), Berg⸗
werkstadt im franz. Dep. Sadne- et-Loire, am Canal du
Fentre, (1901) 28779 E.; Steinkohlen, Eisenhütten.
Moͤnt⸗Gemtis (spr. mong ßenih), ital. Moncenisio, fahr⸗
harer (von Mondana bis Susa 60 km) Paß (uicht Berg)
über die Hauptwasserscheide der Alpen, an der franz.»ital.
Grenze, 2091 (oder 2084 m) hoch; südl. der Paß des klei⸗
nen M. (2201 oder 2184 in) und der See Moncenisio,
19813 m à. d. M., 2 Kmelg., ĩ kmm hr., südwestl. der M.
Tunnel, unter dem Col de Frejus (2828 ), 188770 ge⸗
hohrt, 12,2 xm 3 8 m bhri, é m hoch, bei Modane im N.
1169 mm, bei Bardonnecchia im S. 1292 meü. d. M.; Kosten
ast 75 Mill. Frs. ss. Beilage: EisenbahnenJ. Ihorn.
Mont⸗GCervin (rz., spr. ede ßärwäng), s. Matter⸗
Mont⸗GCollon, Bergstock der Alpen, s. Collon, Monts.
Mont⸗de⸗Marsan (spr. mong -ang), Hauptstadt des
ranz. Dep. Landes, am Zusammensluß der Douze und des
Midour, (1901) 11604 E.
Mont as piété (frz., spr. mong de), Leihhaus.
Montdidier (spr. he de Stadt ini franz. Dep.
Somme, am Don, (1801) 4437 E.
Mont-⸗Dore (spr. mong dohr), der höchste Teil des
ranz. Zentralmassivs in der Auvergne, im Puy de Sancy
1866 m hoch sKarte: Frankreich J, 9)].
Monte (ital.), Berg. Ital, Eigennamen, die man
hier vermißt, suche man unter dem betreffenden Haupt—
amen; z. B. Monte Cimone unter Cimone ꝛc.
Monte Argentario (spr.ardschen-), Berg in der ital.
Prov. Grosseto, im Toskan. Subapeunin, 635 in hoch; am
Fuße des M. A. die Gemeinde M., (1901) 7527 E.; be⸗
ꝛestigter Küstenort.
VBionte Baldo, Bergzug des Etschbuchtgebirges (Ost⸗
alpen), wischen Gardasec und Etschtal, bis 2218 mm hoch
Ptoniebeilo. 1) Dorj in der ital. Prov. Pavia, am
Topa, (18001) 2119 E.; hier 9. Juni 1800 Sieg der Frau⸗
sosen unter Lannes (Herzog von M.) über die Osterrei⸗
her unter Ott; 20. Mai 18650 Sieg der piemont. und franz
Zruppen (unter Forey) über die Österreicher (unter Sta⸗
dion) — 2) MBicentino (spr. witsch-), Marktflecken in
der ital. Prov. Bicenza, am Flusse Aldego, 4563 E.; hier
Sieg der Ssterreichet unter Alvinczy im Nop. 1796 über
Maßstna und Augereau und im Nov. 1805 Kampf zwischen
Erzherzog Karl und Massena.
Ptontebello, Herzog von, s. Lannes.
Vionte Braͤulso (Brauglio), Gipfel der Münster—
aler Alpen in den Spolalpen (Rhätische Alpen; Ostalpen)
uuf der r. Seite des Val di Braulio, 2980 m.
Monte Carlo, tleiner Ort im Fürstent. Monaco
2 Ton osit. von Monaco, am Mittelländ. Meer, (1901)
7600 Er; Kasino mit Spielbank. IKarte: Frankreich 1,5.)
Monte Cassino, Berg in der ital. Prov. Caserta, 519 m
auf ihm 529 vom heil. Benedikt die erste Benediktinerabtei
gegründet; 1866 aufgehoben und zum Nationaldenkmal er⸗
klärt; Priesterseminar; am Fuße g Stadt Cassino (s. d.).
— Bgl. Rickenbach (1884 -85).
Moöoutecatini di Val di Nirvole, Fleden in der
ital. Prov. Lucca, (1901) 8748 E., warme Bäder (18 —
30 0., alkalisch-salinisch).
Monte Cavo, ital. Berg, s. Albano.
Montecchi (spr. tekti) und Capuletti, in Shakespea⸗
tes „Nomeo und Julie“ zwei feindliche Familien, daher
wei für zwei feindliche Parteien. lterhorn
Monte Cervino (spr. tscherw⸗), Alpenspitze, s. Mat⸗
Monte Corvo, Kap, s. v. w. Saint Vincent (s. d.).
Monte Cristallo. ) Gipfel des Südtirol. Hochlan⸗
des (Ostalpen), zwischen Schluderbach und Cortina d'Am⸗

ezzo, 8199 m hoch. — 2) Erhebung der Ortler Alpen (Ost⸗
lpen), südl. von Stilfser Joch, 3462 m hoch.
Wronte Crifti, Hafenstadt der Republik Santo Do—
ningo (Insel Haiti), mit dem Distrikt etwa 20000 E.
Monte Cristo, Granitinsel im Tyrrhen. Meer, zur
tal. Prov. Livorno gehörig, füdl. von Elba, jetzt unbe⸗
wohnt; bekannt durch A. Bumas' Roman „Use comte de
Monte-Ohristo.“
Montecuccõöli (Montecucnli), Raimund, Graf von,
entscher Reichsfürst und Herzog Lon Melfi, österr. Feld—
eir geb. 210 gFebr. 1608 auf“ Montecuccoli, (Modena),
eichnete sich im Dreißigjähr. Kriege aus 1657 Befehlshaber
des Hilfskorps gegen Ratozi und die Shweden, 16858 geld⸗
en befiegte 16064 die Turken bei Sankt Gotthard, 1672
Sberbefehlshaber der kaiserl. Armee gegen Frankreich, gest.
6. Okt. 1680 zu Linz. — Biogr. von Großmann (1878).
Monto di pioeta (ital.), Leihhaus. [16709 6.
Montefalco, Stadt in der ital. Prov. Perugia, (1801)
Rontefalco, franz. Altertumsforscher, s. Montfaucon.
Montefiascone, Stadt in der ital. Prov. Rom, uu⸗
veit des Bolfener Sees, (1001) 9381E.; Weinbau (Mus⸗
ateller, „Pst, est, est“).
Bionlefiore, Sir Moses, Bankier in London, geb.
4. Ott. 1784 in Livorno, bekannt durch aufopfernde uͤud
erfolgreiche Vertretung seiner israel. Glaubensgenossen in
Palftina, Rußland eci, 1846 Baronet, gest. 28. Juli 1885
n Ramsgate. (1800) 10726 E.
Montefrio, Stadt in der span. Prov. Granada,
Monte Geueröoso (spr. dsche), Gionnero, Vor⸗
ilpengipfel der Luganer Alpen zwischen Luganer und Comer
See, 1704 (oder 1695) m; seit 18900 Zahnradbahn.
Montegnẽee (spr. mongtennieh), Gemeinde in der
zelg. Prov. Lüttich, (1904) 9096 E.
Montego Bah (spr. tihgo beh), Hafenstadt an der
Nordküste der brit.-westind. Insel Jamaika, 4800 E.
Montejus (frz., spr. mongt'schüh), Vorrenne zum
zeben heißer Flufsigkeiten, früher bes. in Zuckerfabriken.
Montelepne. ) M. di Calabrka, Stadt in der ital.
Prov. Eatanzaro, unweit des Golfs von Sta. Eufemia,
71901) 12097. E. — 2) M. di Puglia (spr. pulija), Markt⸗
Jecken in der ital. Prov. Avellino, 4462 E.
Montélimar(spr.mongt), Stadt im franz. Dep. Drdme,
im Roubion und Jabron, (1901) 13 3581 E.; Seidenindustrie.
Montelius, Ostar, schwed. Archäolog, geb. 9. Sept.
1843 in Stockholm, 1888 Prof. am histor. Staatsmuseum
n Stockholm; schrieb: „Om Lifvet i Svorige under Hedratiden“
 (2. Aufl. 1878; deutsch 1885), „Bronsaldern
rorra och mellersta Sverige“ (1871 - 749), „La eĩviisation
 primitâve en Italie“ (1895 fg.), „Die Chronos
ogie der ältesten Bronzezeit“ (1900) u. a.
Montemaggiore Belsito (spr. maddschohre), Stadt
uf Sizilien, am Tordo, (1901) 6488 E.
Montemanör, Jorge de, span. Dichter, geb, um
.520 zu M. (Portugal), gefallen 26. Febr. 1661 zu Turiu
im Zweikampf; durch“ seine „Diana“ (1642) Erfinder
des span. Schäferromans.
Montemolin, Stadt in der span. Prov. Badajoz,
1800) 3437 E., Schloß; danach hieß der älteste Sohn
des Von Carlos, Prinz Carlos (gest. 13. Jan. 1861),
Braf von M. und die Karlistenpartei Montemolinisten.
Monte Moro, Paß der Penniuischen Alpen, 2862 mn,
wischen Monte Rosa und Fletschhörnern, verbindet das
zaastal mit dem Anzascatal.
Monten, Dietrich, Schlachtenmaler, geb. 13. Sept.
709 zu Düsseldorf, gest. 18. Dez. 1348 zu München; bes.
Zzenen aus den letzten Napoleonischen Feldzügen.
Montenegro (serb. Cenagora, türk. Karadagh, d. i.
Schwarzer Berg), unabhängiges Fürstentum der Balkan⸗
salbinsel [Karte: Balkanhalbinsel T], 9080 (offiziell
483) qkwp, 227 841 E. Durchaus gebirgig, durch den Fluß
eta in zwei Gebirgsmassen zerlegt; die westl. die eigent—
iche Crnagora, wasserarin, o00 1000 mm hoch, am iß
ande im Lopken 1759 m hoch; die östl., Brda, eine von
iefen Flußtälern durchzogene, vegetationsreiche Hochebene,
nit wilden Gipfeln (Durmitor 2528m, Kucki Kom 2480 m);
zie einzige größere Ebene die von Podgorica am See von Sku—⸗
ari. Die Einwohner, Montenegriner (serb. Crnogorch), serb.
zlammes, mit albanes. Beimishung, kräftig, kriegerisch und
sastfreundlich, auf niedriger Kuliurstufe mit patriarchalischer