Mül

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„Polit. Geschichte der Gegenwart“ (260 Bde. 1867302,
ortgeführt erwen „Kaiser Wilhelm“ (4. Aufl.
380 Graf Moltte“ (8. Aufl. 1889), „Fuürst Bismarck“
4. Ausi. 1898), „Kaiser Friedrich“ (1888), „Polit. Ge⸗
hichte der neuesten Zeit“ (4. Aufl. 1880) u. a.
Brüller, Wolfgang, genaunt M. von Königswinter
Dichter und Novellist, geb. 15. März 1816 zu Königswinter,
 feit 1842 Arzt in Düsseldorf, lebte seit 1853 in
Köln, gest. 29. Juni 1878 in Neuenahr; veröffentlichte:
Gedichte“ (8. Aufl. 1868), epische Dichtuugen (Loreley
1851; Auswahl in den „Dichtungen eines rhein. Poeten“
z Bde., 1871 5 76), „Erzuhlungen eines rhein. Chro—
nisten“ (1860 -61) u. a. Dramat. Werke“ (6 Bde.
1872). — Bal. Joesten (1895).
Müuüller von Steinla, Kupferstecher, s. Steinla.
Vwiuler⸗Breslau, Heinrich, Ingenieur, geb. 13. Mai
1851 in Breslau, 1888 Prof, in Hannover, seit 4888 in
Herlin; schrieb: „Festigkeitslehre und Statik der Baukon⸗
sruttionen“ (1886, 1893 u. 1800), „Graphische Statik der
Bautonsiruktionen“ (1887 — 1008) u. a. Zum Berliner
dom lieferte er die Entwürfe der Hauptkonstruktionen.
Muüllerchen, Singvogel, s. Grasmücke.
Muünlerei, s. Mehlfabrikation.
Müllergaze, s. Beuteltuch.
Diülier Guttenbrunun, Adam, Schriftsteller, geb.
22 Ott. 1852 in Guttenbrunn, 1883—86 Direktor des
staimund-Theaters in Wien; schrieb über das Wiener
Theaterleben, ferner Dramen ——
Fuͤde“, 18798; „Im Banne der Pflicht“, 1877), Novellen,
Im Zahrhundert Grillparzers“ (3. Aufl. 1904) u. a.
Muͤnlersches Glas, BGlasopal.
wüuulhein;, Amtsstadt im bad. Kr. Lörrach, (1905)
3155 E. Amtisgericht, Realschule, Thermalquelle; Wein—
bau (Markgräfler).
Mullingar (spr. möllingähr), Hauptort der irxischen
Grafsch. West Meath, am Brosna und Royal Canal,
1801) 4800 E. Muͤrtte.
Munlliner, Adolf, dramat. Dichter und Kritiker, geb.
18. Ott. 1774 zu Langendorf, seit 1788 Advokat in Weißen⸗
fels, gest. das. 11. Juni 1829; schrieb die Schicksalstragö⸗
dien: Der 29. Februax“, „Die Schuld“ u. a. — Bgl
Schütz (1830), Höhne (1875).
Binirose, Stadt im preuß-Reg.-Bez. Fraukfurt, am
Muͤliroser Kanal (s. Friedrich-Wilhelms-Kanal), (1905)
147 E Kunstmühle, Süägewerke, Schiffswerfte.
Mulmen (Moulmain), Stadt in Birma, s. Malmen.
Mulock (spr. mju⸗), Dinah Maria, engl. Romauschrift—
steüttin, geb. 2d. April 1826 in Stoke-om⸗Trent Staf⸗
fordshire), 1868 mit dem Buchhändler Lillie Craik ver—
mühll, dest. 12. Okt. 1887; schrieb „John Halitaxisen;
 deutsch 3. Aufl. 109,..4 noble Ufe“ (1866),
Miss Tommy“ (1884) 2c.
Minisen, drei Doͤrfer in der sächs, Kreish. Chemnitz
im Murlsengrund, M.St. Jakob, (1805) 3678 E.; M.
St. Michael (Michelu), (1900) 1814 E.; M.⸗St. Niclas
1905) 2972 E.: Sttumpfwirkerei, Weberci.
Muͤltan, Hauptstadt des, Distritts und der Division
mder vrit ind. Vieutenant-Gouverneurschaft Pandschab—
iweit des Tschinab, (19001) 87894 6.
Multatuli, Pseudonym von Eduard Douwes Dekker
Vtultbeere, s. Rubus.
Muitipara (lat.), s. Primipara.
Nnitipie Proportionen, Stöchiometrie.
diuiupierielegraphie, s. Mehrfache Telegraphie.
Auitipiscativa (Iat), die Vervielfältigungszahlen.
. B. lat semel, bis (d. i. einmal, zweimal).
Mlupuitation Cat), Vervielfältigung. 6) arith⸗
met. Grundoperation, wobei eine Zahl Multiplirand) so
vielmal zu sich addiert wird, als eine andere Zahl (Multi⸗
plitator) Einheiten hat; beide zahlen heißen auch Faltoren
das Ergebnis Produtt; die Reihenfolge der Faktoren ist
heliebig, Zeichen der M. X oder ein Punkt ().
Multiplikativ (lat.), vervielfältigend, ein Vielfaches
ezeichnend.
Multiplikator (lat. „Vervielfältiger “), als Zahl,
Multiplikation; als Instrument, s. Elektromagnetismus.
Multiplizieren (at.), vervielfältigen (s. Multipli⸗
Dtultiprasenz (neulat), s. Ubiquität, kation).
Muifibalent (neulat.), mehrwertig (s. Wertigkeit).

Multum, Zeug, s. v. w. Molton (s. dy).
itu, non nita (lalt), viel, nicht vielerlei.
Nultung ula, s. Dickhäuter.
Muluia, größter Fluß an der Mittelmeerküste Ma⸗
roltos, entfpriugt im Atlas, mündet, 520 kxm Igq., unweit
er Islas Chafärinas.
Mulus (lat.), Maulesel; in der Studentensprache ein
ingehender Student vor der Immatrikulatiou.
Mumie (arab.), die
zes. im alten Ägypten
hurch Balsamieren vor
zerwesung t
est mit Tuchstreifen
imwickelten, aber im
aufe der Zeit zum
Skelett eingetrockneten
eichen von Menschen und einigen (heiligen) Tieren; später
urch bemalte Etitetten (Mumienporträts) äußerlich kenntlich
gemaͤcht IAbh. 1209). Trocher Brand (j. Brand).
Mumifikativn (neulat.) Mamienbildung; auch s.v. w.
Hiumling, l. Nebenfluß des Mains in Hessen, ent⸗
pringt im Odenwald, mündet nach 60 km bei Obernburg .
inmime, in Braunschweig zuerst 1492 von Christian
Muͤnme gebrautes, fehr dickes, dunkelbraunes, nicht ge⸗
sopftes Bier von füßlichem Geschmack.
Mummel, Wasserpflanze, s. Nuphar.
Mummelfee, See an der Hornisgrinde im bad.
ʒchwarzwald, 1082 mm ü. d. M.; Abfluß die Acher.
Miunimiiuis, Lucius, unterwarf als rom. Konsul 146
». Ehr. den Achäischen Bund (davon Achaicus) und zer⸗
törte Korinth.
Mumm von Schwarzenstein, Alfons, Frei⸗
jerr von, Diplomat, geb. 18. März 1859 in Fraukfurt a, M.,
808 preuß. außerordentlicher Gesandter in Luxemburg,
809 in Washington, 1000 in Peking, April bis Mai 1906
n Toklo; gab heraus „Ein Tagebuch iu Bildern“ (1803).
Muümpelgaͤrd, franz. Stadt, s. Montbtliard,
Hiumips engl. spr, mömps), „„Bauernwetzel.
Prun Espr. moönn), Gewicht, s. Maund.
Hunch, Peter Andreas, standinav. Altertumsforscher,
eb I5. Dez 1810 zu Kristiania, 1841 Vrof, das,, gest.
h Mai 18638 zu Rom; Hauptwerk: „Det Norske Folts
ʒistorie“ (6 Bde. 188268; Bd. 1, deutsch 18354), „Sam⸗
de Afhandlinger“ (4 Bde., 2. Aufl. 1884). Sein
hater Kudreas M., norweg. Dichter, geb, 19. Okt. 1814
Sos Prof. zu Kristianig, gest. 27. Juui 1884 zu Bedbät
im ESEund; schrieb: „Digte og Fortällinger“ (1866),
amen C, Hertug Sinle), den Romauzyklus „Die
Zrautfahrt der Königstochtet“ (18643; deutsch 1882) u. 4.
Munch-Bellinghausen, Eligius, Freiherr von,
)ramat. Dichter uuter dem Namen Friedrich Halm, geb;
e idoehe uatau, 1845 Kuftos an der Hosbiblioihet
Wien, 1861 Mitglied des oͤsterr. Herrenhauses, 1867 479
heneralintendant der Wiener Hoftheater, gest. 22. Mai
3715 schrieb die Dramen „Griseldis“ (1835), „Der Sohn
der Wildnis (1813),, Der Fechter von Ravenna“ (18654),
„Begum Somru“ (1863), „Wildfeuer“ (1868) u. a., auch
Gedichte (I880 u. 1884) und Novellen.
Munchberg, Bezirksstadt im bayr. Reg.⸗Bez. Ober⸗
ranten, an der Pulschnitz (zur Saale), (18905) oͤr11 6
Aodos) 85b2 E. Amtsgericht.
Mauͤncheberg, Stadt uͤm preuͤß. Reg.-Bez. Fraukfurt,
Drünchen, Haupt- und Residenzstadt des Königr.
gcgern fowie des Rege⸗Bez. Oberbayern Karte: Bayern,
WVürttemberg?c. 1„, 8), drittgrößte Stadt Deutschlands,
in der Isar, (1800) 409 832 E. (418 394 Kaholiken,
 68 862 Ebangelische, 8739 Israeli⸗
en), (1805) 538 303 E., Garnison, Ministe⸗
ien und oberste Staatsbehörden, Oberstes
randesgericht, Oberlandes-, zwei Lands und J bn
Amts Fagt Reichsbankhauptstelle, Handels⸗ —
und Gewerbe-, Handwerkerkammer, Erz⸗— 12210
ischof, prot. Oberkonsistorium, päpstl, Nun Manchen.
ius, Generalkommando des 1. hayr. Armee—
orps u.a. Denkmäler: Mariensäule, König Marimilian 1J.
zofeph (von u Schelling, Fraunhofer, König Maximi⸗
iaut. von Zumbüsch), Schwindt, Tilly, Wrede, öonig Lud⸗
vig T., Kurfurst Marimilian J. (Gon Thorwaldsen) Liebin
Roethe, Kaiser Ludwig der Bayer (1906), Fricdensdenkma