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Hauptdaten der Musikgeschichte.

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Altertum. Von den meisten Völkern des Altertuns 1736.
sind uns nur Abbildungen musikal. Justrumente auf 1739.
Baudenkmälern bekanut; nur von deu Griechen siud einige 1742.
Fragmente von Musitftücken erhalten; dagegen sind be- 1750.
dentende mufikthevretifche Werke derselben auf uns ge- 1752.
kommen (s. Griechische Musit).
HMitteralter.“ Eutwicklung des Kultusgesangs der
Hrifil. Kirche aus dem altgriech. Musiksystem und der
Zempelmusit der Israeliten. Einführung einer rhyt hmisch⸗
melodischen Singweise (Antiphonien, Hymnen) durch Ani⸗
brofins gest. 887); Entstehuug der Kirchentonärten. Papft
Gregor J. (580-604) regelt den liturgischen Kirchengesang
(Gregorianischer Gesang). Verbessernng des Kirchengesangs
durch Sängerschulen um 800 (Sankt Gallen, Metz ꝛc.).
Austommen der Sequenzen (Notker Balbulus, gest. 912).
Verbesserung der Notenschrift durch Hugbald (gest. 830);
erstmaliger Gebrauch von Linien), und nameutlich durch
Guͤido von Arezzo (gest. 1050); erste Anfänge des mehr⸗
slimmigen Gesaugs; im 12. Jahrh. Bestimmung der Tou⸗
dauer der Noten durch die Mensuralnotenschrift.
JIin 12. nud 13. Jahrb. eutwickelt sich neben der kirch⸗
lichen Musik die weltliche der Troubadours in Südfrankreich
und der Vinnesinger in Deutschtand. Liederspiele (Pastou⸗
rellen) von Adam de la Hale (aest. 1288. Entwicklung
der Polyphonie.
Das 11 und 15. Jahrh. ist die Blütezeit des Kntra—
punkts; erst in England (John Dunstaple, 1370 -1453),
dann in den Niederlanden (Josquin Deprés, 14350 - 1531).
Neuzeit. Im 16. Jahrh. Blüte der Kirchenmusik in
Italien (Palestrina, 1514 594); Gründung einer Konpo—
fitionsschule in Rom durch Nanini (1541551607). Aus- 1737.
bitdung des Kunstlieds (Madrigal; Hauptmeister Marenzio, 790.
gest. 1699). In Deutschland wirkt Orlando di Lasso (1532 781.
)in Frankreich Gondimel (gest. 1372; Notetten, 782.
stimmrige RPsalmen)) Außkommen des prot. Kirchenge- 195.
sangs (Joh. Eccard, gest. 1611). 796.
10814. Erste Auffüͤhrung einer Oper („Dafne“, von Peri) 787.
in Florenz. 798.
Erste Aufführung eines Oratoriums („„Anims e 798.
orpo“, von Cavalieri). 1800.
Liovanni Gabrieli gest. (Haupt der Venezianischen 1804.
Schule: Doppel- und Tripelchöre, erste Sonaten 1803
ür mehrere Instrumente).
erste deutsche Oper „ Daphne“ von, H. Schütz. 1804
Jud. Viadang gefte, der Eiuführer des konzerticren- 1805
hen Stils in der Kirchenmusik. 1807
zrstes Sperutheater (San Cassiano in Venedig).
xẽlaudio Monteverdi gest., der bedeutendste Operu⸗ 1808.
omponist seiner Zeit, 1809
Frescobaldi gest. bedeutend für die Entwicklung
»er Fuge.
gIihe Spernaufführungen in Paris durch eine ital.
ruppe.
Académie de musique“ in VParis; Direktor Lully,
jer Begründer der frauz. Nationaloper es—
Zeinrich Schůtz gest. Voͤrläufer Bachs Passionen).
Tarifsimi gest. der Reformator des ODratorienstils.
Fambert gest. (franz. Opern).
Erste deutsche Opernbühne (Hamburg
Beburtsjahr Bachs und Händels.
Lully gest. F
purcell gest., bedeutendster engl. Komponist.
Händel in London.
Eorelli gest, der Schöpfer des Concorto grosto
Bluck geb.
Alesffandro Scarlatti gest, Begründer der Neapoli⸗
ranischen Schule (Pflege des Bel canto).
1732. Haydn geb.
Brockgans Kleines Konversations-Lexikon. 5. Aufl.

Pergolese gest. („Stabat mater“).
Reinhold Keiser gest. (Opern).
„Messias“, Oratoxium von Händel.
Joh. Sebast. Bach gest.
Linführung der Opeèra butfa in Paris durch eine
ital. Truppe.
Braun: „Tod Jesu“ (Passionsoratorium).
Wolfgang Amadeus Mozart geb.
Joh. Stamitz gest., der Reformator des Stils der
Instrumentalmusik.
Hündel gest.; Graun gest.
Blucks erste Reformoper „Orpheus“.
Nameau gest., der Begrüuder der eigentlichen Har—
monielehre und Vertreter der frauz. Oper gegen—
über der italienischen.
Pluck: „Alceste“.
Beethoven geb.
Kluck in Paris: „Iphigenie in Aulis“; Kampf der
Hluckisten und Piccinisten.
Piccini in Paris.
Bluck: „Armida“.
GBluck: „Iphigenie in Tauris“.
Erstes Gewandhauskonzert in Leipzig (Joh. Ad.
Hiller); Mozart: „Entführung aus dem Seérail“;
Viccini: „Iphigenie in Aulis“.
Joh. Ad. Hasse gest. (Opern).
Ludwig Spohr geb.
Mozart: „Figaro“.
Farl Maria von Weber geb.; Ditters von Dittersdorf:
 „Doktor und Apotheker“.
Hluͤck gest.; Mozart: „Don Juan“.
Mozart: „Gosi fan tirtte“.
Mojart gest.; „Zauberflöte“.
Cimarosa: „Il matrinonio segreto“.
Bründung des Pariser Conservatoire.
Winter: „Das unterbrochene Opferfest“.
Franz Schubert geb.
daydn: „Die Schöpfung“.
ditlers von Dittersdorf gest.
diccini gest.; Cherubini: „„Der Wasserträger“.
Fimarosa gest. (Opern); Lortzing geb.
Zektor Berlioz geb., Begründer der Progranmusik;
Franz Lachner geb.
Zeethoven: Dritte Sinfonie Es-Dur („Eroika“).
Beethoven: „Fidelio“.
-pouͤtini: „Die Vestalin“; Mehul: „Joseph in
igypten“.
veethoven: „Fünfte Sinfonie C-Moll“.
Haydn gest. Mendelssohn-Bartholdy geb.; Spon—
ini: „Cortez“: Weigl: „Schweizerfamilie““
Robert Schumannu geb.
Franz Liszt geb.; Ambroise Thomas geb.
Ine en Joun r e
Richard Wagner geb.; Verdi geb.; Gretry gest.
Opern); Rossini: „Tankred“. geb.; waest
Robert Volkmann geb.
Rossini: „Barbier von Sevilla“.
Mehul gest.; Niels W. Gade geb.
Lounod geb.; Isouard gest. (Epern).
Offenbach geb. (Operetten).
Franuz Suppe geb. (Operectten).
Weber: „Der Freischütz“.
Beethvven: „AMissa solemnis“; Ctsar Franck geb.
Weber: „Euryanthe“; Spohr: „Jessonda“
Beethoven: „Neunte Sinfonie“; Ant. Bruckner geb.;
arl Reinecke geb.; Fr. Smetang gebe; Veter Tor⸗
ielius geb.
Boieldien: „Die weiße Dame“: Weber: „Oberou“.