Nah

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Naht (Sutura), in der Anatomie eine feste, unbeweg
liche Knochenverbindung, nur an den Schädelknochen vor:
kormmend; in der Chixurgie die künstliche Vereinigung von
Wundrändern durch Heftpflaster und Bändagen (unblutige
R) oder mittels Nadel und Fäden (Gblutige R.).
Nahnga, Nahuatlaca, einheimische Bezeichnung der
merikanisch sprechenden Stämme. Außer den Azteken oder
eigentlichen Merikanern sind es 1) die Tepaneca, 2) die
Acolhuaca (Hauptstadt Tezcoco), 8) die Chalca und die
xXochiimilea, M die Huexotziuca, Tlarcalteca und Cholol⸗
teca, 68) die Tlalhuiea.
Rahuel⸗Huapi, schiffbarer Quellsee des Rio Limay
in den Kordilleren Argentiniens, 40 kmulg., 5 Km br.,
mit 26 Inseln. — VBgl. Fonck (span. 1800).
Nahum (hebr., „der Trostreiche“), der 7. der sog.
————
Nahur, s. Schaf. sstörung Ninives,
Naiden (Nasdidao), Wassrschlängelchen,
Familie kleiner, weißer, im Schlanmme stehender
oder fließender Gewaͤsser oder an Wasserpflanzen
sebender Borstenwürmer, aus der Ordnung der
Olgochäten. Bekannteste Gattung Nais, mit
sieben deutschen Axten sdlais proboscidéa Müull.,
i0 13 ”, Abb. 1224). Ibon.
Nail (engl., spr. nehl), Tuchmaß 56, m. Nacs.
Raila, Bezirksstadt im bayr. Reg.Bez. Ober⸗
franken, an der Selbitz, (1905) 2887 E., Amtsgericht
Gewerbe⸗, Handels⸗, Industrie⸗ Landwirtschaftsschule.
Nain, ehemal. Stadt in Palästina (Luk. 7, u fg.)
jetzt Dorf, am Angehhene des Kleinen Hermon.
Nairu (spr. nährn), Grafschaft im nördl. Schottland,
507 4xxm, (1901) 9251 E. Die Hanptstadt N., unweit
der Mündung desß Flusses N., 4487 E.
Nairobi dengl. Ryrobi), Hauptstadt der Prov. Ukambe
»on Brit.⸗Ostafrika-Protektorat.
Naifsus, alter Name der serb. Stadt Nisch (s. d.).
Naiv (ftz. nait, vom lat. natĩvus), angeboren, na
rürlich, ungekünstelt, ohne Berechnung. Naivität, Natür—
lichkeil, oft mit dem Nebenbegriff des Einfältigen.
Najac (spr. naschaäͤck), Enile, Graf von, snr Lust⸗
spiel⸗ und Possendichter, geb. 14. Dez. 1828 zu orient,
dest. 11. April 1889 in Paris; verfaßte mit Hennequin
Bebsꝰ, Nounou“, mit Sardou Divorcdons“, mit
Millaud „Ie HRacre 117“ u. a.
Rajadazeen, monokotyledonische Pflanzenfamilie der
Spadizifloren, Wasserpflanzen mit untergetauchten oder
schwimmenden Blättern, meist im süßen Wasser, nur wenige
wie das Meergras (Zostöra) im Meere.
Najaden arch.), die Nymphen des Wassers; zoolog
Najades) die Flußmuscheln (s. d.).
Rakel, Stadi im preuß. Reg.-Bez. Bromberg, an der
Nehe und dem Bromberger Kangal, (1905) 8188 E., Amtsgericht,
 Gymngsium, höhere Mädchenschule.
NRakhon⸗Thom, Nakhon⸗Bat, Heiligtümer bei
Angkor (. d.). Persepolis.
Raksch⸗i⸗Rustem, Nekropole der altpers. Könige hei
Rakskov, Hafeustadt an der Westküste der dän. Insel
daaland, (1901) 8317 E.
Nala und Damajanti, eine der schönsten Episoden
des Mahabharata⸗, die Geschichte des Nishadhaksnigs
Rala, der im Würfelspiel sein Reich verliert, im Walde
auch seine treue Gattin Damajanti verläßt und erst nach
mananigfachem Leid wieder mit ihr vereint wird; hg. von
Bopp g Aufl. 1868), übersetzt von Rückert (3. Aufl. 1888)
Lobedanz (1863).
Ranma, Namaqua, Hottentottenstamm, die Bewohner
von Groß Ramalaud umd dem S, von Damaraland, südl.
Teil von Deutsch-Südwestafrika Karte: Deutsche Ko—
bonien I.IJ, eingewandert aus Klein⸗Namaland (Kap⸗
kolonie), Christen, mehrfach unter Henxik Witboi (gest. 1905)
im Auffstand gegen, die deutsche Herrschaft. — Vul. K. vor
Frangois (1886); über die Sprache s. Hottentotten,
Namangaän, Kreisstadt im rüss. -zentralasiat. Gebie!
——— x. am Naryn, 61906 G.
RNamatianus, Rutilius, lat. Dichter, s. Rutiliue
Namatianus. sMohammedaner (arab. Salat).
Namaz (Namas, persisch), das kanonische Gebet der
Name, Personenname, Wort zur Kennzeichnung eines
Finzelwesens, Eigen⸗N. (nomen proprium) im Gegensat

zu Gattnugs⸗N. Gemein⸗N. oder Appellativ⸗N. (nomen
ppeuaispun, Baum, Mensch u. a.). Die alten Griechen
ine Geschlechts! g. doch war es Sitte, den N. des
Falers oder ein Patronymikon (s. d.) beizufügen; die Rö⸗
mer füͤhrten regelmäßig drei N., indem dem Geschlechts⸗9.
omen der Familiene. (oßgnomen) angefügt und ein lin
der Schrift meist —D Vor N. (praenomen) vorge⸗
ehßt wurde, wozu bisweilen noch ein Bei -N. Gcnomen)
rat (z. B. Publius Corneltus Scipio Aricanus). Die
Vermanen hatten, wie ursprünglich alle Judogermanen, einen
einzigen, ursprünglich aus zwei Wortstämmen Siegeried)
zufammengefehten N., auch nach Einführung des Ehristen⸗
ums nur einen Tauf-N. Familien-N. kamen zuerst bein
Adel auf, der sich nach seinen Stammsitzen nannte, sputer
beim Butgerftande, wo fie erst feit dem 16. Jahrh. allge⸗
mein uͤbliqh wurden, indem entweder die von der Herlunft.
der Abstammung, dem Gewerbe, physische oder moralische
Eigenschaften hergenommenen unterscheidenden Bei⸗N. oder
guch die eiufachen (heidn. oder christl.) jetzt vielfach ver⸗
tumamelten, umgedeuteten und unkenntlich gewordenen Tauf⸗
N. vom Bater auf den Sohn erbten. Nianennderung)
Bgl. Pape, Worterbuch der griech. Figen⸗-M“ (3. Aufl
186370); Fick, „Die griech. —— 2Aust iso0)
Vvott, Die Persoilen⸗ (2. Aufl. 1889); Vilmar, Deut⸗
sches Ramenbüchlein“ (6. Aufl. 1898); Förstemann, Alt⸗
deutsches Ramenbuch“ (2. Aufl. 1900 fg.); Axnold, Die
vor . Auft 1odh, Zende, Die deuischen
Familiennamen“ (2. Aufl. 1903).
Namen, fläm. Name von Namur (s. d.). F
Ramenanuderung bedarf, abgesehen von gamilien
reignissen, die eine N bedingen, wie Verheiratung vn
Madchens, Adoption, Legitimation, der Genehmigung dee
Staalsoberhauptes oder des Ministeriums oder der Be⸗
irksregieruug, in sterreich der polit. Landesstelle.
Ramenpapiere, Retlapapierr, Haudelspapiere, b
auf den Namen eines bestimmten Glaͤubigers —2
ind nicht übertragbar sind. J
Namenstag, der im kirchlichen Kalender dem Heiligen,
)effen Ramen jeniand führt, geweihte Tag, in kath. Ländern
tait des Gebuͤrtstags gefeiert.
Namid, der die Kuste von DeutscheSüdwestafrika be
gleitende wüstenähnliche Landstrich.
Namijestnik (russ.), Statthalter.
Ramdlau, Kreisstadt im preuß. Reg.«Bez. Breblau.
an der Weide, (1905) 6188 E. Garnison, Amtsgericht.
Rantur sor ahr). snm. Namen, Houptsiadt den
helg. Prod. N.“ (3660 qRn, 19004: 857 769 E. ) gm Eiu⸗
uß der Sambre in die Maas, 31840, mit den Vororten
Jambes und Saint-Servais 41837 E., Befestigungen, Dom
ingeweiht 1772); Stahlwarenfabrikation. — Die —8
d an Aos an Hennegan, 1262 an Flandern, 1420 r
Burguud, 1801 als Dep. Sambre-Meuse an Fraukreich, 11
an die Niederlande, 1830 an Belgien.
Ränak, Begründer der Sikh (. l
Ranad, Hafenstadt im japan Ken Ifhikawa der ehema
prode Roto, Juf der Infel Kippon, (1897) 10848 6.
Nana⸗Sahib, s. Nena-⸗Sahib. ⸗
Ranen irr nanghih), dentseh Nanzig, Hauptstadt de
ranzg. Dep. Reurthe⸗et⸗Noselle, an der schiffbaren Reurtte
is0i) jor b0 E bestehend aus der Altstadt im N. (got
Schloß der ehemal. Herzöge von Lothringen) und der vc
ssadt um S., Unipersstät, einzige Forstakademie Flanrreich
dis 1766 Residenz der Herzöge von Lothringen.
Nanensäure, s. Milchsäure.
a an britsnde Vasallenstaat, zu den Her—
provimen dehorig, 2286 aln, (1801) 128368 6.
dandu, s. Strauße und — Amerikanische Zich
anga⸗ Parbar, Berge s. Dajarmur. welt, 3
sangasaki, japan. Stadt, s. Nagasaki.
Kan hai, s. v. w. Sudchinesisches Meer (. d.).
Nani, Baum, sAMetrosideros. e
Rändte (lat.), Klaggesang bei den alten Römern,
tegrübnissen von Weibern gesungen, auch die Göttin d
deichengesanges.
NRanismus, Nanosomie —— Zwergbildung ·
Naniwa, japan. Stadt, J. Osaka,
Rankinett, ein feinerer Nanking (Stoff). he
Hanking, rötlichgelbes Baumwollzeug, dessen **
n hind ud findien durh die naluütliche Farbe