Ost

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Oftbahn. 1) Französische, wichtigste strategische Eisen⸗
zahn in Frankreich. Hauptlinien: über Belfort nach der
Schweiz, über Nancy nach Süddeutschland, über Mezieres
nach Belgien und Norddeutschland. — 2) Preußische, Staats⸗
zahn Berlin-Cüstrin-Königsberg-Eydtkuhnen (742 kxm).
Ostbengalen und Assani, Provinz in Brit.⸗Ost⸗
indien, 1905 aus dem östl. Bengalen und Afsam gebildet,
;a. 276 930 qkK1n, (18901) ca. 31 Mill. E.; Hauptstadt Dhako
lin der heißen Zeit Schillong), Nebenhauptstadt Tchittagong
Oftbeskiden, Teil der Karpathen (]. d.).
Osftchinefisches Meer, chines. Tung⸗hai, Randmeen
wischen China, Formosa, den Liu⸗kiu⸗Infein, Kiushiu
und dem 32.“ in. B. IKarte: Ostasien Hj.
Ost⸗Dievpenow, Seebad, s. Dievenow.
Ofte, J. Nebenfluß der Elbe im preuß. Reg.⸗Bez. Stade,
nmündet, 145 Rwm lg. (auf 78 xm schifsbar), unterhalb Neu⸗
haus bei Bremerbörde zweigen der Osie Hamme-Kanal
(zur Weser) und der Oste⸗Schwinge-Kanal (Elmer Schiff
zraben; u Elbe) ab.
Ostealgie (grch.). Knochenschmerz.
Osteitis (gcch), euenndan
Ostelblier, eigentlich die Bewohner der östl. von der
Elbe gelegenen preuß. Provinzen; da diese fast ausschließ⸗
ich Landwirtschaft treiben und den Kern des Bundes der
Landwirte bilden, s. v. w. Agrarier (s. d.).
ODsten (Ost), s. Morgenpunkt.
Osten, Dorf im preuüß. Reg.-Bez. Stade, an der Oste,
1800) 771 E. Amtsgericht.
Ostende, Stadt in der belg. Prop. Westflandern Karte
Niederlaude ꝛc. I, 4), an der Nordsee, (1904) 41 181
S. Knotenpunkt von Eisenbahnen und Schiffahrtskanülen
Uberfahrt nach England (Dover), Seeschule, Austernzucht
Tabakfabrikation, neuer Seehafen; internationales Seebad
Dsten-Sacken, Fabian Gottlieb (russ. Fabian Wil⸗
—D
aahm an den türk., poln. und franz. Kriegen teil, befehligte
1812 ein Korps in Wolhynien, 1813 den rechten Flügel
des Blücherschen Heers an der Kätzbach, 1826 Feldmarschall
1831 Befehlshaber in Podolien, gest. 19. April 1837. —
Braf Dmitrij von ver O., russ. General, geb. 1798, Stabs—
hef in den Feldzügen von 1827 und 1831, 1843 General
der Kavallerie, nahm am Krimkriege teil, gest. 27. März
1881. — Nikoiaj Dmitrijewitsch von der O., geb. 26 März
1831, seit 1895 russ. Botschafter in Berlin.
Oftensibel (lat.), sichtbarlich, deutlich hervortretend.
ODstension (at.), das Zeigen, Vorzeigen.
Oftensiv (lat.) etwas auschaulich darstellend; etwas
ur Schau tragend, damit prunkend.
Oftensorium (neulat.), s. v. w. Monstranz (s. d.).
Dftentation (lat.), geflissentliche Schaustellung, Prah—
erei; ostentativ, darauf berechnet, die Augen auf sich zr
enken.
Osteologie (grch.), Knochenlehre, Teil der Anatomie
der sich mit der Beschreibung der Knochen beschäftigt; osteo
loögisch, die Knochenlehre betreffend; Osteöm, Knochenge.
schwulst; Osteomalazie, Knochenerweichung; Osteomyelitis
. Knochenmarkentzündung; Dsteonetröse, Knochenbrand
ODsteopathologie, Lehre von den Knochenkrankheiten; Osteo
phyma (Osteophm), weiche Knochengeschwulst; Ofteotom
sanochensäge; Osteotomte, er her guchttennung
Ofterbau, preuß. Dorf, s. Bau.
Ofterblume, s. Pulsatilla.
Ssterbotten, Landschaft in Finnland, östl. am Bott—
nischen Meerbusen, umfaßt das Län Wasa und den südl
Teil des Lüns Uleaborg.
Osterburg, Kreisstadt im preuß. Reg.⸗Bez. Magde—
urg, an der Biese, (1905) 4787 E., Amtsgericht, Pä—
dagoögium, Lehrerseminar, höhere Mädchenschule, Taub—
tunimenanstalt. Kirnau, (1905) 1421 E
Osterburken, Stadt im bad. Kr. Mosbach, an der
Ssterby, Ort im schwed. Län Upsala, 3 km östl. von
Dannemora; Hammer⸗- und Schmelzwerke.
Osterdalen, Tal im südl. Norwegen, am oberr
Blommen, 18 600 4xm, 34 000 E.
Dsterems, Fluß, s. Ems.
Osterfeld. 1) Stadt im preuß. Reg.-Bez. Merseburg,
— 1744 E., Amtsgericht. — 2) Dorf im preuß. Reg.⸗
Bez. Münster, an der Emscher, (19000) 7424 (1805: 20 065)
E. Steinkohlenbergbau.

Dsterfest, s. Ostern. an im sübl
Sflergötland, Linköping, Provinz und Län im südl
Sgweden zwischen Ostfee und Wettersee, 11046 qxm
1804) 286267 E.; 61 Proz. des Bodens Waldungen;
Netali⸗ und Tertilindustrie; Hauptstadt Linköping
Dsterhofen, Stadt im bahr. Reg.-Bez. Niederbayern,
von der Dongu, (1008) 1587 E., Amtsgericht. Bet
Sfterholz, Fleaen und Kreisort im preuß. Reg.⸗
Siade durch Kanal mit dem Weseczufsuß Hamme v
unden, (1905) 18388 E., Amtsgericht.
Oflerre (ilal. oateria), Wirtshaus, Schenke. aynes
Sflerinsel, Waihn, Teapi, Rapanui, östlichste vpe
zufel pulkamische 118 qk, 180 E.; kolossale ẽ
ilder; Landungsplatz Cookshaven; 1888 von Chile
Strafkolonie in Besitz genommen.
Ssfter⸗Jorull, islaͤnd. Vulkan, s. Eyjafialla. le und
Ofterland, im Mittelalter das zwischen Saale wve
Mulde delegene vand, jeht oͤstl. Hälfte des Hzgt. S
Altenburg Pleißnerland). 8o0s zu
Sfterleh, Karl Wuh, Maler, geb. 22. Juni 180
vottngen Is 6s Prof der Kunstgeschihte das.
28. Maͤrz 1891 in Hannoper; Religiöses und ———
auch Buͤdnisse. — Sein Sohn Karl O, a
haismaler geb 28. Jan. 1889 zu Goitingen, lebt b
885 in Blankenese bei Hamburg; norweg. ——
Ssterinei, Pflangengattg riotoiochas [Abb. g
Oftermanit, Heinr. Joh. Friedr. (russ. Andrej
rowitsch), Graf, russ. Diplömat, geb, 80. Mai 168 48*
Fochum (Westfalen), trat 1704 in russ. Seedienste,P
datharina J. Reichsvizekanzler, während der Vinderiuhng
keit Peters II. Mitglied des Regentschaftsrats, 33
Brafen, von Annd Karlowna zum Generaladmira —
annt, von Elisabelh 17418 nach“ Sibirien verbannt, gesn
31. Mai 1747 zu Beresow. Sonn⸗
Oftermesse, die Fruhjahrsmesse in Leipzig von 7
ag Quasimodogeniti bis Kantate, seit 1894 mit —79—
Jer Vormesse (Musterlager) vom ersten Montag im Pe
in; im Buchhandel, s. Buchhändlermesse.
Ostermonat, der April (s. d.). ltger⸗
Oftern, Fest der Auferstehung Jesu, nach der a ——
nan. Göttin Ostara (s. d.) benannt. Der Ostersesture
eicht von Aschermittwoch bis Sonntag nach O.; die —*
iche oder Beichtzeit, in welcher Beichte und Kommumnion
den Katholiken kirchliche Pflicht ist, umfaßt die — J
s. d.) von Palmsonntag bis zum Osterabend oder Si
Sabbat und die Osteroktave bis zum weißen Sonntag. *
er Ostervigilie (Racht vor Oftein) endet das Fasten
»je Osterfreude folgt, die sich früher sogar im Oiterae
ächter über die von der Kanzel herab erzuͤhlten Schwan
Oftermärchen) äußerte. O. wird gefelert an dem Innn
ag nach dem Frühlingsvollmond (die Dstergrenze),d. h· *
auf oder zunächst nach dem auf den 21. Ruͤcn sestgeschen
ruͤhlingsanfang fallenden Vollmond, alfo frühestens
22. März, spätestens am 25. April. ite
Osternuburg, Gemeiunde in Oldenburg, an der
ain Bidenburg anftoßend, (1000) 807886.. Glashütte,
Warpspinnerei.
Ssterö, eine der Färöerinseln, 275 4km. Reg.
Sfterode. 1) D. am Harz, Kreisstadt im preuß. g
Bez. Hildesheim, an der Söse, (1808) 7470 6E., Ine
gericht, Schloß, Realgymnasium, Gewerbeschule. Lusn
Irt. — 2) 8. in Ostpreußen, Kreisstadt im preuß. Reg. *
AIllenstein, am Einfluß der Drewenz in den ——
1800) 13 171 (1806: 13 081) E. Garnison, Amtsgerich,
Ordensschloß (1290), Gymnasium, Lehrerseminar. Ka⸗
Osteroder Kanal, Teil des Schilling-Drewenz⸗
ials, verbindet den Pausensee mit dem Drewenzsee ¶ m
S sterreich oder iterreichische Monarchie, nach 57
Stammlande, dem Erzhzgt. O. (s. —
Sberofterreichh, big 1867 Vezeicnuntefür den aert. Lase
laat, der seil 1868 den Titel Osterreichisch- Ungart
Monarchie (s. d.) führt. ccher
Ssterreicher, Duͤmreicher von, Chirurg, s. Dumro
on Hsterreicher. Du
dfterreichisch⸗ Dubiea, Gemeinde in Kroatienen
Sfterreichische Aipen, öftlichste Gruppe der n
dalkalpen, zerfällt in die Eunstalet Alpen (bis 7 x
dochschwabgruppe (2278 m), Lassingalpen und Schuee *—
rußpe; vorchelahert sind die Mollner Alpen (im Hoben