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Otto⸗Peters, Luise, Schriftstellerin, geb. 26. März
1810 zu MNeißen, gründete 1865 den Iug nmen deut⸗
schen Frauenverein, gest. 13. März 1888 in Leipzig; schriel
Gedichte, RNomane („Schloß und Fabrik“, 8 Bde. 1846
Privatgeschichten der Weltgeschichte““, 6 Bde. 1868272
Die —2 von Lindau“, 2. Aufl. 1888 u. a.) ꝛc.
Ottumwa, Stadt im nordamerik. Staate Jowa, am
Des Moines, (41800) 18197 E.
Ottweiler, Kreisstadt im preuß. Reg.-Bez. Trier, an
der Blies (1905) 6600 E., Amtsgericht, Lehrerseminar,
Tonwaren-, Zement-, Tabakfabriken. Ottweiler Schichten
heißt die an Farnen reiche, flözarme obexe Abteilung der
produttiven Steinkohlenformation [Tafel: Geologische
Formationen, 6)].
Otwan sspr. otiwe), Thom., engl. dramat. en
zeb. 8. März 1651 zu Trotton (Sussex), gest. 14. Apris
i685; beste Trauerspiele: „Don Carios“ (1676), „The
ↄrphan“ (1680) und „Venice preserved“ (neu hꝗ. 1887)
Dtyimbingue, s. v. w. Otjimbingwe.
Stz, Fluß und Dorf im Ötztal (s. d.).
Otzen, Joh., Architekt, geb. 8. Okt. 1889 zu Siesebr
Schleswig), 1879 - 1902 Prof. an der Techn. Hochschult
in Berlin, seit 1905 Präsident der Akademie der Künste
bes. Kirchenbauten im got. Stil zu Altona, Hamburg, Berlin
Wiesbaden; gab heraus, Baukunst des Miltelalters“ (1880
83), „Ausgefuüͤhrte Bauten“ (1880 fg.).
dizsch, Dorf in der sächs. Kreish. Leipzig, (1905) 4325 E
Stztal, Seitental des Inn in Tirol, in den Ötztaler
Alpen, einer Gruppe der Rhätischen Alpen, die in die
Venter Gruppe (im Wildspitz 3774 m) und die Stubaier
Hruppe (Zuckerhůtl 3511 10) zerfällt, mit stark entwickelter
Gletscherbildung, beginnt am Ötztaler Ferner, von der Otz
(Otztaler Ache) durchflossen, mündet in das Inntal, (1890)
46587 E. Am Eingange des O. Dorf Otzz, 820 mü. d. M.
als Gemeinde 1001 E. Das obere S. spaltet sich in das
Venter Tal (darin Dorf Vent, 1892 mü. d. M., 61 E.
und das Gurgler Tal (s. d.), zwischen beiden Tälern das
Ramoljoch (3182 m). — Val. von Zimmeter (1804).
Duargla, Oase, s. Wargla.
Oublietten (frz., spr. ubl⸗), Verließe; Gruben mi
Falltür für heimlich Hinzurichtende.
Ouche (spr. usch), r. Zufluß der Sadne im franz. Dep
Toöte d'Or, mündet, 100 kmulg., bei St.-Jean de Losne
Duchy (spr. uschih), Hafenvorstadt von Lausanne (s. d.)
Dude (spr. v brit.zostind. Provinz, s. Oudh
ODude Maas (hr. aude) s. v. w. Alte Maas (s. Rhein).
Oudenaarde (spr. aud), franz. Audenarde, Stadit
in der belg. Prop. Ostflandern, an der Schelde, (18004
3672 E., Rathaus (1525 — 35 Tafel: Gotik II. 6))
Leinens und Baumwollfabriken; hier 11. Juli 1708 Sieg
des Prinzen Eugen und Marlborouabhs über die Franzosen
unter Vendonie. Rhein)
Dude Nijn (spr. aude rein), s. v. w Alter Rhein (s
Oudh (Audh, neuind. Awadhy, Teil (Provinz) der indo⸗
brit. Vereinigten Provinzen von Agra und O. (fruͤher Nord⸗
westprovinzen und O.), zwischen Nepal und dem mittlern
Ganges, 62 719 qkm, (1901) 12884150 E., im N. Sumpf
waldungen (Tarai), am Fuße des Himalaja, sonst Alluvial⸗
ebene, amm Ganges fruchtbar, gesundes Klima; zerfällt in die
Divisionen Lathnau und Faisabad; Hauptstadt Lakhnau. —
O. bildete im Altertum den Kern des Reichs Koßala mit
der Hauptstadt Ajodhia, ward um 1194 dem Reiche vor
Dehli einverleibt, seit 1760 selbständig, 1819 Königreich
von den Engländern 18. Febr. 1856 aunektiert.
Oudinot (spr. udinoh), Charles Nicolas, Herzog von
Reggio, franz. Marschall, geb. 25. April 1767 zu Bar⸗le⸗
Duc, 1800 Generalstäbschef der Armee von Italien, focht
bei Austerlitz und Friedland, schlug die Osterreicher 19. April
1809 bei Pfaffenhofen, ward nach der Schlacht bei Wagram
Marschall und Herzog, nahm als Krsahrrr am Kriege
gegen Rußland (1812) teil, ward 1818 bei Luckau und
Großbeeren geschlagen, befehligte bei Leipzig die Junge
Garde; unter den Bourbons Pair und Staatsminister
1842 Gouverneur des Invalidenhaufes, gest. 13. Sept. 1847.
— Bgl. Stiegler (franz. 18849. — Sein Sohn Charles
Nirolas Victor O., Herzog von Reggio, geb. 8. Nov
1791 zu Barsle-Duc, focht seit 1800 unter Rapoleon J.
1824 Brigade-, 1835 Dibisionsgeneral, leitete 1849 di—
Belagerung von Rom, gest. 7. Juli 1863 zu Paris.

Oudry (spr. udrih), Jean Bapt., franz. Tiermaler geb.
7. Murz 1686 zu Paris g z AÄpril 1756; bes. Hunde
uind jagdbare Tiere, auch Radierungen.
Ouessant (spr. uessang), Insel an der Westküste der
Brelagne, dum srang. Dep! Finistere gehörig, 16,6 9krn.
1901) 2717 E. besestigt, Station für drahllose Telega⸗
ohie; hier 27. Juni 1779 Sieg des franz. Admirals d 7
illiers über die — Flotte, 1. Juni 1784 Sieg des engl.
Admirals Howe über die franz. Flotte.
oun est Ta eme&amp; (frz. spre un la famm), wo in
die Frauẽ oder bnereneni kon me(spr. schärfheh) su che
die Frau (als vorauszusetzende Anstifterin einer Zutrige
ꝛines —Ac rc.). CI800) 142106
Dugree (pr. ugreh), Vorort der beig. Stadt Seraina
Sulda (Esr. day, Pfeudonym der Sgriftstellerin
duisa de la Ramte (s. d.).
Ouidah spr. ui-), Ort in Dahome, s. Ajuda.
Dules (frz. spr. ühl), Zirkustäler (s. Kare). s
Dulefß; pr. aul-), Walter Williani, engl. Bildnis⸗
naen eh Erpt. 1Asa feit Ao81 Mitglsed der Ala—
Dulsbicheff, s. Ulybyschew. demie
Suliiné (hor. uliugh Stadt im franz. Dep. Rhonc,
in der Rhoͤne, (1901) 58348 E.
Ounce (fpr. aunß abgekürzt: o2.), engl. Unze, n
debrlege wit zu n, gs hs he5; veim Trohgewich
zu hæ Pfd. — 31 —3—
Oup (Aub), s. Fischfluß (Großer), 2. mat
Ourcq (spr. urk), r. Nebenfluß der Marne, entspriug
m Dep. Aisne, muͤndet unterhalb Lizy; der Dureqgtana
Ios RIg.) führt von Mareuil nach Paris in das Bassin
se la Vilette und versorgt Paris mit Trinkwasser.
Durs Preto (ijpr rud, bis 1897. Hauptstadt de
yrafil Staates Minas Geraes, in der Serra do Espiun⸗
afb (am FJtacolumi), (1880) 30 249 E.; 1698 gegrün⸗
det, früher Mittelpuntt jetzt erschöpfter Goldlager.
ODurihe spr. urier. Nebenfluß der Maas in Belgien,
intspringi auf den Ärdennen in Luxemburg, mandet nach
166 km(50 Rm schiffbar) bei Lüttich.
Ouse fpr. uhs'). 1) Rördt. (Yorker) O., Fluß in
engi. Grafsch. Hoͤrt, entsteht aus der Vereimgung der Swale
und Ure bisda nach 73 An mit dem Trent den Humber.
— 2) O., Great Morthamptoner) O., Fluß in England,
entsteht in der Grafsch. Korthampton, mündet nach 2580 2m
in den Wafhbusen. Ein TRebenfluß desfelben ist der
dittle O. oder Brandon. ,
Sutava (Onava, portug.), der achte Teil des Alquecire
s. d.) und der 128. des Arratel (s. d.)
Sutio, Bezittshauptort in Deutsch-Südwestafrila,
Militärstalion, im Land der Bergdamara, ca. 100 E.
ca. 100 Weiße). sbringen
Dutrieren frz. spr. utr), übertreiben, aufs üußerfte
Outrigger Epr aut), Ausleger (s. d.); studerboot,
bei dem die Rudergabeln auf Gestellen angebracht sind,
die weit abstehend von der Bootswand an dem —
befestigt sind.
Dutsider (engl., spr. autseider), ein Rennpferd, dem
man keine Gewinnchancen zuspricht, dann auch auf andere
Rennen und andere Verhältnisse übertragen.
Ouvea (nea), Halgan, eine der Loyaltyinseln, 292 qkm-Ouverture
 (Efrz. spr. eee Eroöffnung, Ein⸗
leitungstonfiuck, Instrumentalporfpiel zu Opern, Qra⸗
torien ec.; auch selbständiges Kunstwerk (Konzert⸗, Fest⸗O.)
Ouvirandra fenestralis Vers., Gitterpflause
Wasserpflanze der Rasadageen auf Madagaskar, mit gitter⸗
artig durchbrochenen Blättern.
Duvrier (frz. spr. uwrleh), Arbeiter, Handwerker,
Sbaãda, Stadi n der ital“ Prov. Alessandria, an der
mundung des, Sturg in die Olba, (18001) 9946 E.
Dvahererö, afrik. Negervolk, s. v. w. Hererö.
Oval — eirund, länglichrund. Hvales Fenster⸗
dvaãlzirtel, v. w. Ellipfegraphes. dd. s. Obr,
Ovar, Stadt in der portug. Provp. Beira, am Nordrande
des Strandsees von Aveiro, (1800) 10582 E.
p — — (lat grch.) Balggefchwulst des Eier⸗
ocks.
Svariotomie (latarch), operative Entfernung des
vicrstocs nutteis des Bauch chnilts, bes. bei Balg⸗ und
zystengeschwülsten im Eierstock [Fruchtknoter.
ODpartum LClat.). Eierstock; in der Botanik s. v. w·