dehrer des Clemens von Alexandria, Begründer der christl.—
alerxandrin, Religionsphilosophie; Werle bis auf wenige
Bruchstücke verloren. svon Kopiertelegraphen.
Pantelegraph, Bezeichnung fuͤr einige Konstruktisnen
Pantellertia (Rantellaria), das alte Cosyra, ital.
Infel gwischen Stzilien und Äfrika, 161 4km, (1901)
3619 E, vulkanisch, im Monte Grande 836 w hoch, heiße
Mineralquellen; Hauptstadt P. oder Oppidola.
Pantenius, Theod. Hermann, Scriftsteller, geb.
22. Ott. I848 zu NHitau in Kurland, seit 1876 Redak—
eur der ee „Daheim“ und der „Velhagen und
Klasingschen Mongatshefte“, veröffentlichte (zum Teil unter
dem Namen Thevdor Hermann) Romane aus dem balt.
Ldeben. Gesammelte NRomane“ ( Bde., 1888-99).
Pantheismus (grch.), Bezeichnung derjenigen philos.
Lehren, welche die Identität Gottes mit dem Weltall
mnehuen. Pantheist, Anhänger des BP. — Val. Wei—
zenborn (1889).
Pautheon (grch. „das Hochheilige“), ein um 27 v. Chr.
erbauter Kultraum zu Rom, seit 607 christl. Kirche (Sta
Maria ad martyres, ihrer Form wegen Sta. Maric
Rotonda). — Das P. zu Paris, 1764 nach Plänen
Soufflots begonnen, urspruͤnglich Kirche der heil. Genoveva,
ist, wie 1781 41804 und 1830 -51, wieder seit 1885
ein Ehrentempel mit den Gräbern berühmter Franzosen
Panther, Pantherkatzen, Gruppe der Katzenfamilie,
große Arten mit vollen oder geringelten Flecken und run—
der Pupille. Zu ihnen gehören Leopard (s. d. hauptsäch—
lich, und zwar in seinen asiat. Spielarten, als P. bezeich—
aet), Irbis, Jaguar, Ozelot ꝛc.
Pantherfaniwainm (A garsous pantherinus DC),
ziftiger Pilz, dessen brauner Hut mit weißlichen Schuppen,
ind dessen schlanker Stiel mit einem Ringe verseben ist
Tafel: Pilze, 12).
Pantikapäumt, alter Name von Kertsche(s. d.).
Pantin sspr. pangtäng), Vorort von Paris, (1901)
Pantine (aus frz. patin), Holzschuh. [29 646 E.
Pantoffelblume, s. Calceolaria.
Pantoffeltoralle, s. Caleeola sandalina sAbb. 808]
Vantoffelkuß, s. Fußkuß.
RPantograph grch.), Storchschnabel, Instrument zum
Ubertragen einer Zeichnung oder Karte in einen andern
meist kleinern) Maßstab; von Christoph Scheiner 16083 er—
unden und in dessen , Pantographis“ (1635) beschrieben.
Bantographie, die Kuͤnst, mit dem P. g zeichnen; auch die
nit demselben erhaltene Zeichnung selbst. — Vgl. Pellehn
1908). fuͤrstrument.
Pantomeẽeter (grch., „Allmesser“), geodätisches Meß—
Pantomime (arch) theatralische Darstellüng ohne
Worte, durch bioße Gebarden, meist in Verbindung mit
Tanz und Musfit, Pantomimirt, die Kunst des Gebarden—
piels; pantomimisch, durch Gebärden ausgedrückt.
aaneocu ( grch. Allesfresser“). s. v. w. Om⸗
oren (s. d).
VPantopoden (Pantopöda), die Asselspinnen (s. d.)
Pantofkopifche Brille, Brille. frat (s. dy.
Bantofstopifche Kamera, s. v. w. Panoramenappa—
Pantry (engl, spr. panntri), Anrichteraum und Auf⸗
»ewahrungsraum des Tafelgeschirrs auf Seeschiffen.
Paͤntscharatra oder Bhägavata, Name einer alten
theistishen Sekie in Indien, die im 12. Jahrh.en. Chr
durch Ramanudscha wieder zu neuem Leben erweckt wurde.
Pantschatantra, s. Pandatantra.
Vantichim (Pandschim), Hauptstadt von Goa (s. d.).
Rantichmaschine, Waschmaschine mit hölzernen
egen für Gewebe.
autfchowa, ungar. Stadt, s. Pancsova.
Pänultima (lat), die vorletzte —3 Silbe).
Banurg (grch. Allestuer“), bei Rahelais ein durch—
riebener —2 panurgisch, stt verschmitzt.
Panzacchi Ifpt. zadi) Eurics, ital. Sichter und
Zrititer geb. 1811 in VBologna, 1896 Prof, der Asthetit
das.; schrieb: Dell' arto modérna“ (1868), „Romanæi
canzoni“ (1678), Racconti inoredibili o eredibliiöε,
 Lxrlea“ (1887 u. 1888), „I Miei racconti
I889), Poesie“ (1894), „Nel mondo della musioa
ASSB), INel campo dei' arte“ (1897) u. a.
Panzer, sHernisch und Kettenpanzer: auch s. v. w.
Panzerjchiffe (j. 39

347

Pan

Panzer, Georg Wolfgang, Bibliograph, geb. 16. März
22 zu Sulzbach Hauplpastor zu Nuͤrnberg gest. 9. Juli
805; veröffentlichte; „Annalen der altern dentschen Lite—
atur“ (I788 — 1805). Annales typographict“ (1793
808) u. q. — Sein Sohn Georg Wolfgang Franuz
B. geb. 31. Mai 1755 zu Etzelwang, gest. 28. Juni 1828
ils Physikus in Hersbruck, Entomolog und Botaniker
„Eannae insectorum Germaniae initia“, 1798 - 1818).
Panzerbarsch (Sebastes), Gattg. der Drachenköpfe,
Stachelflosser von barschartigem Habituͤs mit beschupptem
dopfe und kleinen Stacheln über“ den Augen und an den
diemendeckeln, in allen Meeren vertreten. Hierher der uit⸗
isch (S. Morveglcus GC. V.), einfarbig rot, in den größern
diefen (200-400 m) der nordifchen Gewässer.
VPanzerbatterien, durch Panzerpigtten (Pfeiler—,

1317. VPanzerbatterte

SZchartens und Deckplatten) gedeckte Geschützstäude in Er
oexken (Forts und —————— —233
——
* 7 e ⸗ ien u eld 6
chränken) und zu —— 5 idh wnlen Wangzen
weerdee wneae getragenes,
es De
Nuder, —— schͤhen 7 Maschinen, Kesel,
v Nanerdrehturm, 353 (s. d.) mit 1oder?
utzen, meeine senkr — ĩ
Tafel: Kriegswesen U, ie Achse gedrebt wird
Panzereidechsen, s. Krokodile.
anzerfregatte, s. Fregatte. ldermen.
Lanzerganoiden, Pauzerganoidfische, s. Plako—
Panzerhemd, s. Kettenpanzer.
Panzerkrebs (mediz.), s. Gancer.
Panzerkrebse —— Loricata), Familie der
angschwänzigen Dekapoden, mit zylindrischem oder flach
edrücktem Körper und sehr
ickem, hartem Panzer; die
zrustbeine endigen klauen—
örmig. Große, plumpe Tiere
»hne Scheren. Larven breit,
ehr dünn, durchsichtig, früher
ils besondere Gattung Phylosõms
 angesehen. Hierher
ie gemeine Languste(Stachel⸗
summer, Palĩnurus vulgais
 Latr. [Abb. 1318]), mit
zestacheltem Kopfbruststück, im
Mittelmeer, au der engl. und
rischen Küste; Fleisch feiner
ils das des Hummers; Bärenrebs
 (Soyliarus), trägeTiere,
F außere Funer un und
lattförmig verbreitert sind; zwei europ. Arten im Mit
Panzertreuzer, die hartsten Kreuzer j, deueet
cheiden sich pon Linien-(Schlacht-schiffen durch schwächern
danzer und leichtere Geschütze, dagegen durch größern Koh⸗
envorrat und größere Geschwindigkeit (bis 85 Seemeilen)
Panzerlafette, die zu einem Panzerturm —2
rafette; auch die mit Panzerschilden oder einer gepanzers
Verüwen —5 k von Schneilfeuer—
eschützen, welche auf Rädern beweglich i
rke eingebaut werden kann. glich ist und in Erd—
eree s. 3 —
Panzerplatten, Stahlplatten, die als S
ir Schiffe und Vandbefestigungen gegen feindli— e
ienen, bis 80 om dick und bei Schiffen, wo sie mit Sheu
enbolzen auf dem Schiffsrumpf befefliai werden
——
anzerschiffe, Kriegsschiffe, deren D z
anz oder teilweist durch Panzerplatten 4 —D
indringen feindlicher Geschosse geschütt sinx;seit dem
drimkriege, wo zuerst schwimmende Panzerbaiterien ver-