Peg
Beförderung der Reinheit der deutschen Sprache, artete in
eere Spielereien aus; besteht als freiere literar. Gesellschaft
Pegnesischer Blumenorden) noch fort. — Bgl. Tittmänn
Ii817), Festschrift (1804).
Pegu (Baigu), früher Mone, Division der indobrit.
Prov, Birma, 24084 4km, (18891) 1456489 E. (Mon
oder Talaing, den Birmanen verwandt; Karen); wichtigste
Stadt Rangun; früher eigenes Königreich, 17834 1852
zum Birman. Reiche gehörig. — Die frühere Hauptstadt P.,
am Flusse P, 10762 E., 1757 zerstört; Tempel des Gau—
ama (Buddha).
Peguat, ägyptisch s. v. w. Kanopus (s. d.).
BPegu⸗Joma, Gebirge in Birma, trennt die Fluß—
äler des Sittang und des Salnen.
RPehlevi (Pahlavi), Name der pers. Sprache zur Zeit der
Sassaniden, spüter noch jahrhundertelang von den Parsen
daher Parfi genannt) benutzt. Man unterscheidet jetzt das P.,
die stark mit aramäischen Elementen dürchsetzte Schrift⸗
prache, von dem gesprochenen reinen Persisch (Mittelpersisch)
Die Literatur des P. ist religiösen Juhalts. Die Um—
setzung der Pehleviterte nach ihrer wirklichen Aussprache
n die Avestaschrift heißt Pazend. ts Kxg.
Pehtha Gaitha), Wiß (Biß), Gewicht in Birma —
Peiden, Bad im schweiz. Kanton Granbünden, im
zugnetzer Tal, (1900) 128 E.gipshaltige Eisensäuerlinge
Peies (hebr.), die langen Hängelocken der Juden.
Peigneur (frz., spr. pensöhr), der Abnehmer der
drempelmaschine, eine Trommel, welche die Wolle vom
Tambour abhebt. ,Worgenrock der Frauen.
Peignoir (frz. spr. penjdahr), Fristermantel; eleganter
Pei⸗hai, dind Stadt, s. Pak-hoi.
Pei⸗ho, Fluß in der chines. Prov. Pe⸗-tschi-li, ent⸗
pringt im mongol. ——— fließt bei Peking vorbei,
vird bei Tung⸗tschou schifsbar, mündet nach 556 Kmn unter⸗
jalb der Ta-ku-Forts in den Golf von Pe⸗tschi-li. [Karte:
Peil (holländ.), Pegel. —
Peilau, Dorf im preuß. Reg.-Bez. Breslau, aus sechs
Remeinden bestehend, ε 6129 E.; Fabrikation von
deinen⸗, Baumwoll-, Gummiwaren, Ofen.
Peilen, Peilung (niederd.), die Richtung, in der man
inen Gegenstand erblickt, durch den Kompaß bestimmen;
ine Wassertiefe mittels des Lots abmessen, geschieht bei
zeringen Tiefen mit der in Zentimeter geteilten Peil—
tange. Kreuzpeilung, die Richtuugslinien zweier Land—
narken, deren Schnittpunkt der Schiffsort ist; Deckpeilung,
hie Peilung zweier Landmarken in dem Augenblicke, in
dem sie in einer geraden Linie sind, sich decken; Abgangs-»der
 Startpeilung, die letzte Peilung von Landmarken
dor Außersichtkommen des Landes, bestimmt den Aus—
jangspunkt der Ade ren nach Log und Kompaß.
peilboote, in der deutschen Marine kleine Dampfer, die
mit der Küstenvermessung beschäftigt sind.
Peine, Kreisstadt im preuß. Reg.*Bez. Hildesheim, an
der Fuse, (1800) 15421 (1905: 16484) E., Amtsgericht,
Real-, Handelsschule; Eisenwalzwerk und Eisengießerei,
Zucker⸗, Möbel-, Malzfabrikation.
Peinliche Befragung, s. v. w. Tortur. Peinliche
Berichtsbarkeit, s. v. w. Strafgerichtsbarkeit (s. Gerichts—
darkeit). Peinliche Gerichtsordnung, s. Carolina. Pein—
licher Prozeß, s. v. w. Strafprozeß. Peinliches Recht.
v. w. Strafrecht. Madierer (J. d.).
Peintre-graveur (frʒ., spr. pängtr grawöhr), Maler⸗
Peinture⸗-Bogaerts (spr. päugtühr bogarts), Bo—
zaertsbilder, eine Art Olfarbendruck auf Leinwand oder
Holz, welche die Unebenheiten der Malfläche des Orginals
Les. bei pastos gemalten Bildern) nachahmt, erfunden von
Zenry Bogaerts in Herzogenbusch.
Peinture-mato (frʒ., spr. pãngtühr mat), Malerei
nit Terpentinfarben auf ungrundierter Leinwand, erfunden
»om belg. Maler Wiertz.
Peipussee, russ. Tschudstoje Osero, See im nordwestl.
Rußland, 3518 qkmn groß Leinschließlich des mit ihm zu—
ammenhängenden Pskower Sees), Abfluß durch die Narowa.
Peiraieus (altgrch. lat. Piräus), Stadt im griech.
Nomos Attika, — von Athen, (1896) 351020 E. —
P., von Themistokles gegründet, 86 v. Chr von Sulla zer—
tört, im Mittelalter verödet, ist 1835 neu entstanden.
Peireskia Mill., Saubtaktus, Pflanzengattg. der Kakteen,
aufrechte oder kletternde Sträucher mit holzigem Stamme

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indri z ata
ind halbzylindrischen oder flachen Blättern. P. aculed
Plum., indrie mit lanzettlichen Blättern, —
Blüten und eßbaren Beeren (amerik. oder Barbado
tachelbeeren). F
Veifistratos, Tyrann von Athen, J Pißtstratus lm
veistreifcham Stadt im preuß Rege Bez Oppen
in der Drama, Igös) A68 E. Amtsgericht, Lehrerseminar.
Peepwera 88 eine
eißker, der Schlammbeißer (s. d.). F
pei⸗ rang, Ort in der chines. Prov. Peatschi⸗li, an
hdung des Pei⸗tang⸗ho (Tschaueho), nördl. von Ta⸗ku;
orts. —
Peitlerkofel, Gipfel in den Grödener Dolomiten des
Südtiroler Hochlandes, 2877 mm hoch. s
Peitschenbaumschlangen, Peitschenschlangen
eitswentattus, deus. Baum chlaug
peitschenwurm (Trichooephalus dispar Rud. 2
347: a Männchen, b Weibchen)), ein zu den Trichokra
iden gehöriger Haarwurm, ini Blinddarm
»cs Menschen schmarotzend, bis 5 cm lg. ⸗
Peitz, Stadt im preuß RegieaBez Frank⸗ 24 9 3
irt, 2848 E., Amtsgericht.
Pejeration (lat.), Meineid.
Pejoration (lat), Verschlechterung.
Pekah, König von Israel, der vorletzte 347. Peit⸗
dönig des Nordreichs, Adjutant des Pekahja chenwurm.
4. 9 soll nach dem Königsbuch 20 Jahre, ben
zjach den assyr. Nachrichten nur 5 Jahre regiert —7
Pekahja, König von Jsrael, Sohn und Naghfolger nd
ahems, fiel durch die Hand feines Adjutanten Pekah d
Pekalongan, nucderländ —offind. Residentschaf w
dava, 1781 4km, (1806) 567727 E,; Hafen P. c d
Pekan, sMaͤrder. sRordtüste von Ja
Zekaunüsse, s. Carya.
duserb ßF isensopein.
etke, J. Peekschlitten. —
Pekesche (Pikesche, poln.), joppenartiger Studenten
ock aus Tuch oder Samt mit Sqnüren besetzt. gli⸗
Pekin (spr. pihtin), Ort um nordamerik. Staate
tois, am Jilinois, (1900) 8420 E. m Ge⸗
Peking (Pe⸗king, „Haͤuptstadt des Nordens“, im *
ensatz zu Nan-king (f. d.), Haupt- und Residenzs
es Reichs sKarie: Asien T, 13), in der
he⸗tschi⸗li, unweit des Pei-cho, etwa vod odo (nach umgen
650600) E., zerfällt in die nbrol., von 18 1n hohen, 4
reiten und 24 xm langen Mauern unꝛgebene Zoatat⸗
Mandschu-⸗)Stadt mit der sog. verbotenen Siadt Ge
stesidenz des Kaisers; Ta-ne) und dem Gesandtschaftevin
er europ, Staaten (Bauwetke: Tempel, prinzliche Ka 35
ie fünf Pavillons auf dem King-schan foder ——
Baukenturm, Glockenturm, Sternwarte, raminatine
Jallen, Halle der Klaffiter, Tsung-li-jamen, qhristl. Kir n
ind in die füds. ebenfalls ummcuerte Chinesenstadt
ang 16 km; Bauwerke: Tempel des Himmels n *
Ackerbaues; hrifil Kirchen, Roscheen, Theater, Kaufli 9
Wochenmärkte); die Peking-Universität geschlossen; We
-chule (1906); in der umgegend kaiferl. Zagdpart, So
nerpaläste (1860 meist zugtart Lamatempel. — Sie
Stelle des uralten Kinsangeblich 12. Jahrh. v. id
hon im 6. Jahrh. Hauptfladt eines kleinen tatar. Rei
267 — 1409 Haupistadt der Mongolenkaiser von Fen
orum, seit 1409 Residenz der chines Kaiser, 1860 von
Engländern, 1900 von den vereinigten europ. Truppen bect
— Bgl. Favier (franz., 1800), Grube (1900) vene
frauz, 1904). —V Nuten
Pekingente, große Art der Haͤusente, mit aufre
Pekinghuhn, Kotschin-Bantamhnhn, Zweraform
ntschinchinahuhns.
Pekingunachtigall, s. Sonnenvögel.
Pektkotee, s. Tee.
Pek⸗Majdan, Stadt in Serbien, s. Majdanpel. ten
verl suftosse Gauerttorver in geisctigen rüchtn
ind Rüben vorkommende gallertartige Körper; in —5
eifen Früchten findet sich Pektöse, Pig Reifen ve
Bektin, das durch ein Ferment (Pektäse) 'in Metape *.
ãure (Gallertsaͤure, Arabin), den Hauptbestandteil des at
Zummis, übergeht; nicht kristallifterende, stickstofffreie, g
chmack⸗ und Heruchlose, mit Wasser gallertartig a
quͤellende Substanzen, chem. noch wenig erforscht.