Per

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Periptẽros (grih.), ein von nur einer Reihe Säulen
ings umgebenes Gebäüde, bes. griech Tempel sAbb. 1355).
.dagegen Dipteros [Abb. 429).
Periskopisch (grch.), umschauend, um—
ichtig; peristopische Gläser, konkavkonvere
oder kouverkonkave Augengläser, die ge—
ringere sphärische Abweichung zeigen, als hae
die bikouveren und bikonkaven Gluser. ede
Perisperm (urch.), Zellgewede in den Peripteros.
Samen mancher Pflanzen zwischen Integument und Embryo—
ack, meist verdrängt, nur zuweilen gut entwickelt und dann
as fehlende Endosperm (s. d.) vertretend (bei Canng).
Perisporiazeen (Perisporiacéae), Pilzfamilie der
Porissodaotyla, s. Unpaarzeher. [Askomyzeten.
Peristaͤltisch (grh.), wurmförmig, heißt die Bewe—
zung, die den unwillkürlichen Muskeln des Darmkanals
um Abwärtsschieben des Inhalts eigentümlich ist; Ge—
gensatz: Antiperistaltisch (s. d.).
Peristom (grch.)), Mundrand, Mündung.
Peristyl (grch), Säulengang, Säulenhalle.
Peritheziuni (grch.), der Sporenbehälter der Pyre—
omyzeten (s. d.).
Peritonãum (grch.), das Bauchfell; peritonäal, das
B. betreffend, von ihm uümschlossen; Peritonäalflüssigkeit,
ie sexöse Flüssigkeit im Bauchfeüsack; Peritonitis. Bauch—
ellentzündung.
Perityphlitis (grch.), s. Darmentzündung.
Perizystitis (grch.), Entzündung des Bauchfellüber⸗
ugs der Harnblase.
Perjamos (spr. ptrjahmosch), Großgemeinde im ungar.
domitat Toronkal, an der Maros, (1800) 53853 6.
Perjurium (lat.), Eidbruch, Falscheid; Perjurant,
Falschschwörer.
Perkal (pers.) und Perkalin, dichte, leinwandartige
vewebe aus Baumwolle. Druck-P., s. v. w. Kaliko.
Perkan, Gewebe, s. Berkan.
VPerkeo, Klemens, aus Tirol gebürtiger Zwerg, um
1720 Hofnarr des Kurfürsten Karl Philipp in Heidelerg,
 von Scheffel im „Gaudeéamus“ wegen seines großen
Durstes besungen.
Perkin, William Henry, engl. Chemiker, geb. 12. März
1838 in London, entdeckte in A. W. Hofmanns Labora—
orium den ersten Teerfarbstoff, das Mauvein, gründete
eine Fabrik für Teerfarben, arbeitet seit 1873 privatim
iber i und physik. Chemie.
Perkin Warbeck, s. Warbeck.
Berkolation (lati), s. Deplacieren.
Perkun (Perkunas), der litauische Donnergott, un—
efähr gleichbedeutend mit dem slaw. Perun.
Perkussion (lat.), Erschütterung, Stoß, Schlag, An—
chlagen; die Stoßwirkung eines das Ziel treffrenden Ge—
chosses; bei dem Perkuffionsschloß entzündet ein Hahn
zurch Niederschlag das Zündhütchen; die Hohlgeschosse mit
Perkussionszünder explodieren (im Gegensatz zu denen mit
Zeitzünder) beim Aufschlagen am Ziel (s. Aufschlagzün—
— DDD
uchungsmethode, bei der durch Beklopfen einzelner Körper—
stellen Ibes. der Brust) Schallwellen erzeugt und aus dem
dlang derselben auf die Lage, Größe und physik. Beschaffen—
zeit der darunter liegenden Organe geschlossen wird. Das
Beklopfen erfolgt mit den Fingerspitzen oder dem Perkus⸗
sionshammer (Wintrichschen Hammer), wobei meist ein
inderer Finger oder ein Plaͤttchen aus Elfenbein oder
Hartgummi (plessimeter) auf die zu beklopfende Stelle
Ielegt wird. Die P. wurde entdeckt von Auenbrugger
1769), kingeführt von Laënnec, wissenschaftlich begründet
»on Skoda. — Vgl. Hughes (1894), Gerhardt (6. Aufl.
900), Vierordt (8. Aufl. 1904).
Perkutieren (lat.), hien, anklopfen (s. Per⸗
Perl, s. v. w. Perlschrift (f. d). kussion).
Perl, Gemeinde im preuß. Reg.-Bez. Trier, (1906)
56 E., Amisgericht.
Perlasche, reinere amerik. Pottasche.
Perlboot, Weichtier, s. Nautiliden.
Perleberg, Kreisstadt im preuß Reg.-Bez. Potsdam,
in der Stepenitz, (1906) 9502 E., Garnfon, Amtsgericht
Realgymnasium, Rolandssäule.
Perlen, rundliche, meist weiße, aber auch Inide c.
zis schwarze, perlmütterglänzende Konkremente aus Perl

nuttermasse (kohlensaurem Kalk), die durch äußere bu
älligkeiten (Kindringen und Umrindung von eee
hen, kleinen Wassertierchen ꝛc.) in verschiedenen Muschain
iamentlich der echten Perlmuschel (s. d), entstehen. .
Fluß⸗P. ber Flußperlmuschel (s. Flußmufcheln) sind me n
lleiner und weniger wertvoll als die vrient. P. oder —*
P. der echten Perlmuschel. Die Perleufischerei din *
esondere Taucher namentlich im Pers. Golf, um Ceylo
SZumatra ꝛc in den ind. Meeren, im Stillen Ozean,
den mexik. Küsten betrieben; in den P. führenden —
iegen meist 8—10 Stück. Ihr Wert hängt von in
Form, Farbe, Glanz und Klarheit ab. Lohnend wir
derlenfischerei erst durch Verwendung der Perlmutter 9. 1
— Kunstliche P., meist aus unrxegelmäßig geblasenen do
ügelchen von dünnem, weißem Glas hergestellt, die innen ge
Perlenessenz (s. d.) überzogen und mit Wachs — “!
werden (Fifch⸗P., Wachs-P.), fabriziert in Paris, Ita R
Bohmen, auf dem Thüͤringer Wald,“ Röm. P. sind erst w
Wachs, dann mit Perlenessenz getränkte Alahastertugelgn·
iußerdem verwendet man P. aus Glas, Stahl ꝛc. —
ie echten V. vol. Möbius (usos) Hehling usso Nan
ens (1874). [Geweih oder Gehönn
Perlen (Jägerspr.), die kleinen Erhabenheiten a
Verlenauge, s. Florfliegen. slung
— an
ünstlicher Perlensf. d.) verwendete Flüssigkeit, bereitet du
Mazeration der Schuͤppen des Ukeleis mit Ammonia
vasser und Zusatz von etwas Hausenblaselösung.
Perlenfischerei, s. Perlen.
Perlenfluß, s. Tschu-kiang. zhere
Kerleninfein. HP. Golas de las Perlas), 2größ F
ind 15 kleine Inseln im Golf von Panama, gehören dut
Republik Panama; Perlenfischerei, — 2) P. ( Cahos de e
jas), kleine Inselgruppe an der Moskitoküste des Kari
chen Meers. — 8) P., s. v. w. Tuamotu. w
Perlenschnur, Perlenstab, in der Architektur s. v. w.
Iitragalus (f. d. nebst Abb. 132). wr
Perlenschwamm, Perlpilz, grauer Fliegenschwarun
Agaricus rubesdens r. Tafel: Pilze, 18)),
Battung Agaricus (s. d.) gehöriger Pilz, Hut —2
der blaͤßroͤtlich, mit ungleihhen, weißen Waärzen, Flei
ötlich, Lamellen weiß; verdächtig.
Perlgeschwulst, s. Cholestea⸗
om.
Perlglimmer, s. Margarit,
Perlgras, s. Melica (Abb
164)]. —
Perlhühner, Unterfamilie —
)er Fasanvögel, mit mehr oder pert⸗
veniger nacktem Kopf, woran zwei 1356. Vnzet
Fleischlappen, Flügel kurz, gerun— huhn.
det. Schwanz kurz, verdeckt von den Deckfedern.
neist sporenlos. Gefieder mit heller Perlfleckung auf I
em Grunde. Gemeines P. (Fumida meleagris L. ö
1356)), bläulichgrau mit weißen Perlflecken; aus Afri r
bei unß häufig als vortreffliches Ruzhuhn gehalten. — Val.
Liebestind (17800), Sabel (2. Aufi. 1896). ug
Perlit, Peritein, glas- oder emgilartiges rhyolithi⸗
sches Glasgestein, bestehend aus hirfe- bis cebsengtoßen
onzentrisch schaligen Körnern; Ungarn, Mexiko rc.; in der
Metallographie ein Gemenge von reinem Eifen und Gisen—
arbid.
Perlmovos, irlän⸗
isches, s. Karagaheen—
noos [Abb. 894.)]
Perlmuschel (echte
B., Avidula margariifera
 L., Meleagrina
nargaritifsra Lam.
Abb. 1357), zur Fa—
nilie der Vogelmuscheln J
jehörige Muschel mit rundlich-viereckiger Schale, günbrgun
nit weißen Strahlen und mit schuppigen konzentrischen sr
ern, im Ind. Ozean, der Perlen (s. d. und der Perlmu —
s. d.) wegen Gegenstand der Perlenfischerei. — Über
Fluß⸗P. s. Flußmuscheln. 9—
Perlmutter, die innere, durch Glanz und gerbensri
rusgezeichnete Schicht der Schalen vieler Muscheln, d
der echten Perlmuschel (s. d.). Der Perlmutterglanz wir