Pho

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elbrot im Handel; der Saft der Stämme GDattelhonig)
vird als Wein benutzt, die jungen Blätter dienen als Palm⸗
kohl, die Kerne als Futter und Kaffeesurrogat. P. bilveztris
 Rowb. in Indien liefert Palnizucker, P. tarinifere
corb. und, andere Arten sind Zierpflanzen.
Phoenir (Phenix spr. fihn.), Hauptstadt des nord⸗
amerik. Territoriums Arizona, am Salt River, (1900)
5644 E.; 1870 angelegt.
Phönirinseln 10.Inseln im Stillen Ozean, zum
Gouvernement der Fidschiinseln gehörig, 42 qkm, ca. 60 E.;
Buanolager. Gardner (i0 qkmm) seit 1892 brit.; die übrigen
benfalls von Großbritanmen beansprucht.
Phönizlen (grh. Phoinike), im Alterium Karten: Die
Alte Welt J, bei Altertum, und Karten zur Bibli—
schen Geschichte J, 4, bei Palästina] der etwa 280 km
ange, 4220 xw hreite Küstenstrich Syriens vom Fluß
Fleutheros (Nahr el-Kebir) im N. bis zum Vorgebirge
darmel im S., sehr fruchtbar, aber fuͤr eine größere
Bevölkerung nicht ausreichend. Die Phönizier (Phoͤniker,
igypt. Fencha, lat. Poexi, Puns), auch Sidonier oder
Kanganüer genannt, das berühmteste Handels- und Fabrik—
oolk des Altertums, beherrschten als Seefahrer das ganze
Mittelmeer, bis sie am Ende des 2. Jahrtausends
durch die Griechen auf den Westen beschränkt wurden; sie
zründeten zahlreiche Kolonien (am wichtigsten Karthago).
Ihre Städte, Sidon, Gebal, Arados, Sur (Tyrus), Attka,
zatten eigene Fürsten, seit 1500 v. Chr. war Sidon, seit
1100, Tyrus Vorort. — Seit dem 9. Jahrh. v. Chr. war
P. abhängig von den Assyrern, seit dem 7. Jahrh. von
den Neubabyloniern; im 6. Jahrh. wurde Pis Handel
durch die Ägypter vernichtet. P. ward daun von den
Persern, später von Alexander d. Gr. erobert und fiel
chließlich an die Römer, die es zu Syrien rechneten. Die
Religion der Phönizier war ein ee Naturdienst, die
ein mäunlicheß und weibliches Prinzip uünterscheidet. Unter
den zahlreichen örtlichen Variationen heben sich nach und
nach Baal und Astarte als die bedeutendsten heraus, neben
denen noch der Stadtgott von Tyrus Melkart zu nennen
ist. — Die phöniz. Sprache gehört zum semit. Sprachtamm
 und steht der hebräischen am nächsten (Wörterbuch
»on Levi, 1864). — Vgl. Movers (2 Bde. 1840 -56)
bietschmann, Wespiche der Phönizier“ (1889); Landau,
„Die Phönizier“ (2. Aufl. 1008).
Phonizinschwefelsäure, s. Indigo.
Phonizisches Feuer, Fenianfeuer. Lösung von Phos—
hor und Schwefelkohlenstoff zur Füllung von Brandge—
chossen; im amerik. Bürgerkrieg verwendet.
Phonograph (grch.) ein von Edison 1877 erfundener
atustischer Apparat, Laute zu fixieren und beliebig wieder—
ugeben; eine durch die Schallwellen in Schwingungen
dersetzte dünne Membran de mittels eines Stichels Ein⸗
drücke auf eine rotierende Walze mit weicher Oberfläche
früher Stanniol, jetzt Wachs). Diese Eindrücke vermögen
Ppäter beliebig oft durch gleich schnelle Rotation der Walze
eine Wiedergabemembran in die gleichen Schwingungen
zu versetzen, also die betreffenden Töne wiederzuerzeugen.
Tafel: Schall 1, 7; Il, 91J. Bei Edisons P. wird die
Walze mittels eines Elektromotors, bei Tainters „Grapho⸗
honꝰ (1887) dagegen mittels eines Trittes und Schwung⸗
rades angetrieben.
Phonographie (greh.), Lautschrift; Bezeichnung der
»on Karl Faulmann in Wien erfundenen Kurzschrift auf
ohonetischer Grundlage und der Kurzschrift des Englän—
ders Pitman. Klavierspielapparat.
Phondla, ein in der Art der Pianola (s. d.) gebauter
Phonolith, Klingstein, tertiäres, porphyrisches Erup—
ipgestein mit großen Sanidintafeln in einer dichten, im
rischen Zustand grünlichgrauen Grundmasse aus Agirin,
Sanidin und sehr oft Haüyn, dazu entweder Nephelin
leigentlicher P.) oder Leuzit Geuzit⸗P.) oder beide (Len⸗
itophyr); spaltet gewöhnlich in dünne, beim Schlagen
eineu hellen Klang' gebende Platten, bildet meist dom—
örmige Kuppen. Lausitz, Böhm. Mittelgebirge, Rhöngebirge,
Phonologie (grch.), Lautlehre. Hegau.
Phonometer (gich), physik. Apparat zur genauen
Bestimmung der Sprachintensität.
Phonoplér (grch.), von Edison 1887 angegebene Ein⸗
cichtung x— gleichzeitigen Telegraphieren und Telepho—
Aieren auf derselben Leuͤung.

Bhorbantia, Levanzo, eine der AÄAgadischen —7
Phorkos (Ghoriys), nach der Odyssee ein meerbe⸗
ertschender Greis, feine Töchter die Gralen und Gorgonen
Phorkiden oder Phorkyãden). —
Phorminx (arch)aitgriech, der Kithara (s. d.) ver—
vandtes oder it ihr identisches Saiteninstrument. in
Phormium Fvrst., Pflanzengattg. der Liliazeen
Neufeeland. P. fennx ee (Flachslilie, neufeelünd.
Flachs), mit fehr zühen Blattfafern, zur Fasergewinnung
lultiviert; Zierpflanze. der
Phoronomie grch.), Lehre von den Gesetzen
Bewegung, s. v. w. reine Kinematik (s. d.). iv
Phosgen, Chlorkohlenoxyd, Kohlenstofforvchtorir
rus Chlor- und Kohlenoxydgas im Sonnenlicht tustchen
)es, widerlich erstickend riechendes Gas, wird unter 8 *
lüssig; kechnisch zur Herstelung verschiedener Farbsto
Kristallviolett, Viktoriablau ꝛc.) benutzt.
Phosphate, die Salze der Phosphorsüure. ide
Phosphatsteine, aus phosphorfaurem Kall besteher
darnsteine. hita ·
Bhyosphin, Chrysauitin, Ledergelb, Fanthin, Phiua
elphiagelb, Nebenprodukt der Fuchsindarstellung, vrane
selbes Pulver, in Wafser und Älkohol löslich; dient zu
wann — F *
osphite, die phosphorigsauren Salze.
Vn haee en Ehment. lomue
n der Natur nicht frei, sondern nuͤr in phodphorsauren
Salzen (Apatit, Phosphorit ac., im Pflanzenfamen
er Knochenmasse, Nervensubstanz, Gehirn, Blut ꝛu
669 von Brandt in Hamburg, 1674 von Kunke F
Zarn entdeckt, wird dargestellt aus Knochenasche oder Phot
haten durch Erhitzen mit Schwefelsäure, Trennen 3
öslichen sauren Kalziumphosphats vom Gips, Eindampiet
ner Lauge und Gluͤhen des Kückstandes mit Köhle. Der an
estillierende P. wird unter Wasser —V in EStangth
jegossen und unter Wasser im Dunkeln aufbewahrt. vpiß
ei 9 hart, bei gewöhnlicher Temperatur wachsweich, *
tallinisch, fast farblos und durchsichtig bis durchscheing
veiß oder gelblich (gewöhnlicher, weißer oder ge
hoyh schmilze dei A80 siedel bei 2900; spez. Gewicht 4
Atomgewicht 31; verflüchtigt sich langsam an 3 iß
ind oͤrydiert sich unter Leuchten und Knoblauchgeru— n
hosphoriger Säure; in Gegenwart von Wasser u a
ich dabei Ozon. P. entzundet sich bei 800 und verbrenu ꝑ
Zhosphororyhden, gibt bösartige Brandwunden, T *
Wasser fast unlöslich, wenig lölich in Weingeist, —
ind fetten Olen, leicht in Schwefelkohlenstoff. Mit 3
Zalogenen verbindet er sich unter Feuͤererscheinung,
en Netallen beim Erwärmen zu Phosphiden ————
reten). P. ist ein außerst heftiges Gift, wird erkannt
zurch, daß er beim Destillieren mit Wasserdampf und *
Zerdichtung des Dampfes im Dunkeln leuchtet; er dient *
herstellung von Zündwaren, zu Brandgeschossen,
Teerfarbenindustrie, zu Phosphorbronze und als Ratte. *
jift. Nach dem Gesetz bom' 10. Mai 1803, darf, von
..Jan. 1807 an im Vveutschen Reich gewöhnlicher 8. m
zündhölzchen und Zündwaren nicht verwendet, 9—
jölzchen daraus nicht feilgehalten, verkauft oder —
verden. Roter oder amorpher (mitrotristallinischer)
1845 von Schrötter entdedt) entsteht aus weißem 5
ängerm Erhitzen quf 200 250 unter Luftausschluß,
urch die Einwirkung des Tages- oder ——
—— Gewicht 2.as, Jeuchtet und entzündet, sich nicht auee
uft, verbrennt erst bei 2600, Iin Echwefeltohlenstoff
öslich und ungiftig, dient zur Herstellung der Reibefläch
er » er und, mit phosphorsaurem ——
nischt, zu Bom unde pacnet mit Meta 5*
Lhossphorbronze G d) und Phosphoreisen; letzteres wg
kisen und Stahl dalthrüchig, muß durch den Thomas H
asischen Martinprozeß entfernt werden. Poosphorwan smn
toff entsteht als ce ůbelriechendes Gas aus P.
dochen mit Alkalien, ist du beigemengten flüssigen Ph 9—
horwasserstoff selbstentzündlich. Die Hologenverhin dung
»es. P. (Chlor⸗, Brom⸗ und Jod⸗Py) entstehen direkt anß
klementen und werden durch Wasser sehr leicht zer *
inlerphosphorigsaure Satge GSopophosphite)ent stehe
eim Kochen von P. mit Alkalien, wirken —— —
gehen leicht in Phosphate über; unterphosphorige Saut
arbloser, bei oe erflacrender Sirup, scheidet Metalle a