Phy

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PhyXMooactus L., Flugeltattus, Pflanzengattg. der
salteen, im trop. Amerika. Am bekanntesten B. Axker.
manni Hoaao. IAbb. 1387] aus Mexiko, mit großen, prüch⸗
tigen, scharlachrdten Blüfen.
Phyllodien (grch.), blattsprei
tenartig ausgebildete Blattstiele.
Phyllom (grch.), zusammen⸗
jassender Name für alle Blattge—
zilde einer Pflanze.
Phyllomedusen (Phyllonedusidae),
 Familie der Frosch⸗
urche, mit vollständig entwickeltem
ee Ohrdrü⸗
en und großen Haftscheiben, Be— *
vohner des * —58 — URon· Iu.
Phyllotaris (grch.), die Blattstellung (s. d.).
?RXMIOXsra, s. Reblaus. (geschichte.
Phylogenie (Phylogonie, grch.), s. Entwicklungs
Phyma (grch.), Gewuͤchs, bes. shhnell wachsende Ge—
hwulst; phymatifch, geschwulstförmig.
PRXSAIIa L., D enhei der Solanazeen, meist
m wärmern Nordamerika. Bei uns P. AIkeken L.
Juden⸗, Blasenkirsche, Schlutte,
Teufelspuppe), mit eßbaren, kirsch⸗
großen, roten Früchten, die von
dem rotgefärbten, ballonartigen
een [Abb. 13883: 2 von außen, b
durchschnitten, die Frucht zeigend]
aimngeben sind; Zierpflanze.“ Die
Früchte (Ananaskirschen) von P.
Anlis T. sind in Peru eine bee 389. Judenkirsche.
iebte Speise. P. Franohetti Mast. ist die als japan.
dampionpflanze bekannte Zierpflanze aus Japan, mit noch
zrößern, roten, hallonartigen Kelchen als die Judenkirsche
Physent (grch.), nn lwals (s. d.).
Physeter (gich), Blasebalg; auch eine Art des Poti—
Bhysharmonitka, s. Harmonium.
Physiater (grch.), Natuͤrarzt; Physiatrie, Naturhei—
ung, Heilkraft der Natur.
Physik (grch.), die Lehre von dem Verhalten der Na—
urkörper; im engern Sinne behandelt sie diejenigen Ver—
inderungen in den Formen und den Beziehungen der leb—
osen Körper, die ohne einen Deche der ee Zu⸗
ammensetzung eintreten, und sucht die Gesetze hierfür auf⸗
rustellen, im Gegensatz zur Physiologie (s. dd, welche dasa
elbe für die organischen Naturkörper tut, und zur Chemie
J. d.), welche die Verwandlungen des Stoffes behandelt.
zur Erxreichung ihres Zieles schlägt die P. einen zwei—
achen 8 ein, den des Versuchs (Experimental⸗P.) und
den der Beobachtung (kosmische P.: Astronomie, Geo—
ohysik, Meteorologie; Fingehh Biophysik). Ferner
teht der Experimental⸗-⸗P., die auf Grund von Experimenten
oom besondern aufs allgemeine schließt (induktive Methode),
die theoretische oder mathem. P. gegenüber, die aus wenigen
Erfahrungstatsachen möglichst viele Erscheinungen auf dem
Wege der Theorie abzuleiten sucht (deduktive Methode).
die P. zerfällt in Mechanik, Akustik, Optik, Magnetis-—
nus, Elektrizitütslehre und Wärmelehre. Jedes Gebiet
jat seinen gesonderten Zntncunge gana genommen, lang⸗
sam im Altertum und bes. im Mittelalter, rasch und
angeahnt in der Reuzeit von den Tagen des Kopernikus,
epler, Newton, Descartes, Franklin, Houng, Fresnel au
dis hin zu Helmholtz, Marwell, Hertz, Röntgen c. — Klei—
nere Lehrbucher von Jochmann (14. Aufl. 1900), Koppe
23. Aufl. 1902), Münch (11. Auft. 19005), Mach (2. Aufl.
b Kayser (8. Aufl. 1901), Riecke (8. Aufl,, 2 Bde.,
805), Dressel(3. Aufl., 2 Bde., 1908); groößere von
Müller⸗Pouillet (10. Aufl,, 4Bde. 1905 fg.; Ergunzungs⸗
dand: Kosmische P. 5. Aufl. 1894), Wüllner (4 Bde. 8. Aufl.
189599), Winkelmann ß Bde. 1891 - 1905), Chwolson
1902fg.)j ferner Kohlrausch, „Lehrbuch der prattischen P.“
n 1905); Helmholtz, „Theoretische P.“ (1807 fg.);
eschichte der F. von Poggendorff (1878), Heller (1882
-80), Rosenberger (188290), Gerland (1882); Annalen
der P. und Chemie von Poggendorff, fortgesetzt von Wiede⸗
marn, seit 1800 von Drude.
Phyuit, Physiksalz, Bezeichnung des Zinnchlorids als
Beize in der Färberei; Physitfarven, die damit herge—
tellten Färbungen.

taktus.

Physikalisch, die Physik (f. d.) betreffend; physit.
Aftrotormie, . Astronomüe; physik. Chemie, s. Chemie;
ohysik. Geographie, s. Geographie.
Vytrate Therape. Zeilversahren, mderge
Ehysikalifc⸗ Technifce Reichsauftalt, seit tsc
bestehendes Institut in Berlin, dessen Aufgaben sind, greße
wissenschaftliche physik. Untersuchumgen auszuführen an
die Ergebnisse der Forschung für die Mechanst uind Lehpit
utzoat zu machen, zerfüllt in zwei Abteilungen; erst
Direltor war H. von Helmholtz, nach seinem Tode bis pope
F. — feitdem E.“ Warburg. Die „Wissen.
haftlichen Abhandlungen“ erscheinen ft 1894.
Physikfarben, s. Physik. sit
Physfikus (grih.), Kenner oder Lehrer der ghyst
Phyyfiker); dann s. v w. Arzt, bes. ein pon der —5 —
cung nach bestandener Physikatsprüfung angestellter An
der in einem Bezirk Kreis⸗ Stadt⸗, Laud⸗Psy die Gesun
zeitsverhältnisse zu überwachen und den Behörden in medinz
dingen Beistand du leisten hat. Physitãt, das Amt eines Pe
— Bgl. Schlockow, Roth und Leppmann, „Der Kreisarz
2 Bbe. 8. Aufl. 1800.
Phyfiogeographie, s. v. w. Phyfikalische Geographie,
Geographie. st
Physiognomie (greh.), die äußere Form und —
als Abbild eines beseelten Innern, insbes. das mensche
liche Antitz Physiognomir, die Kunst, aus der P, A
die innere Seelenbeschaffenheit zu schließen. — Bgl. we
9 (is70) Piderit e Vuft A080), Mantegazda (1890),
Skraup (1882), Ledos (franz., 1894). o⸗
Physiograͤphie (grch.) aeeen BP. Phyñũ
geographie, physik. Erdbeschreibung, s. Geographie. die
Pynfistralidmas ) phitos. Ansiht daß de
Naltur, das oberste Machtprinzip ist; physiokratisch,
Naturkraft betreffend, auf ihr gegruündet; —B—
System, Agrikultursystem, in der Nationalökonomie d
Auffassung, daß Grund und Boden alleinige Quellea —
Werte sind, zuerst im 18. Jahrh. von Quesnay —
—Bgl. Dare, PhySioorateg“ (2 Bde. 1846); Guyot,
„Quesnay et la Physiooratie“ (1896).
Phyfiologie (arh), ursprünguchf. v. w. Phost
Naturlehre, gegenwuͤrtig die Wissenschaft von den ge
mäßigen derene der organischen Körper, zerfällt ꝛ
die Pflanzen⸗ oder Phyto⸗P., die Lehre von den derric
n der lebenden Pflanze und ihrer einzelnen Teile, p
in die Tier⸗ oder Zob⸗Pi, die Lehre von den normaler
Funktionen des tierischen ünd — Koͤrpers, Die
ugemeine P. beschtftigt sich mit den alten lebenden Wesen
igentümlichen Erscheinungen, die spezielle P. mit d
»egetativen Funktionen des Tierkoͤrperb, die dieser mit de
pflanze gemein hat (Ernährung, Atmung, dorn sanzuuagh
ind den auimalischen Verrichtungen, die nur —
ukommen (Muskeltätigkeit, tierische Wärme, Sinnes⸗
mpfindungen, pfychische Tätigkeiten), die vergleichende *8
nit den Lebenserscheinungen des gesamten Tierreichs, Den
5 von der P. zur Psychologie bildet die ——
vhysik (s. d.). — Die 3 der Pe beginnt mit der En— —
cckung des Bluttreislaufs durch Harvey (1819), Im 49
Fahrh. wurde sie durch Joh. Müller und seine Schuͤler —
ardentlich gefördert, indem festgestellt wurde, daß auch für
yrganische Leben nur chem. und physik. Vorgänge in Bo
koͤmmen. — Lehr⸗ und Handbücher“ von Ludwig
2. Aufl. 183861), Verworn (4. Aufl. 1908), Hermann
18. Aufl, 1905), Landois (10 Aufl 1906), igerste
3. Aufl. 2Bde. 1905), Munk (7. Aufl. 1805), von Bung
2. Auft 2 Bdel Igos. Ragel (A Sde, isog sg S
ind Gürber (4. Aufl. 1906); der Pflauzen⸗P. von Sach
Handbuch“ 1863 Vorlefungen“. Aufi. 1887),
8feffer (2. Aufl. 2 Bde., 18807 —1904).
Phyfiologische Chemie, s. Chemie. 4
Phyfiologifche Kochfalzlösung, —— Loͤsung
»on 6 bis 7 g Kochsalz in 11 Wasser. In ihr bleiben tie⸗
ische Zellen und Gewebe länger am Leben als in reinen
Passer; sie dient z. B., in eine Ader eingespritzt, a
Blutersatz bei starkem Blutverlust. geit
Physiologische Zeit oder Reaktionszeit, die Zuit
wischen der Einwirkung, eines Sinnesreiges und eine—
argufhin ausgeführten absichtlichen Bewegung. die
Phystologus (grch. Titel mittelalterlicher für di
dymbolit bedeutsamer Schuften über die Tiecwelt: de—