Pin

Nooarpus Vaonl, Pflanzengattg. der Rutazeen, Strau⸗
her des trop. Amerita g eee P. pennatifollus
emaire (Jaborandipflanze) iesert die offizinellen Jabsrandiblätter,
 die das Pilokarpin (s. d.) enthalten.
Pilvkarpin, Altaloid aus den Zweigen und Blättern
er Jaborandipflange (f. Pnocarpus), gibt mit —
A Da⸗
ffignele salzfaure P. TPitotarpinhydrochlorid). dient als
pupillenperenerndes und, suhtutan, als start schweiße und
peicheltreibendes Heilmiitel.
sp, Pilot (hollnde), Lotfe, Steuexrmann; ilutage rz,
pr. ahsch'), Steuetmannskunst; Lotsengebühren; 7
vert vpiloilieren, ein Schiff lotsen; Pfähle zum Grundbau
Pilst, Fisch attg., s. Lotsenfisch. seinrammen
„Pilvti ne Lithogtaph, geb, 1786 zu Hom⸗
urg (Psalzde gest. SgJan 1810in München; lithoar
Arheiten nach Geäidenaltet Meifter in München unt
ShleißheimnSein Sohn Kart von P. Historienmaler,
Ieb.1. Okt. 1826 zu München, seit 1874 direktor der Aka⸗
zemie daf, geft. 81. Juli 1886 in Ambachz Haupt
neuern Kolorsstenshhule, bedeutende Werke: Seni vor der
Leiche Wallensteins (Veünchen), Gottfried von Bouillon
zum Heiligen Grabe wallfahttend (Marimili aueum) And
delda im Triumpheug des Germanikus (Müngen) To
—5 — d. Gr. ea Aegorisches Kolossalbild
Nunichia (Munchener Rothaus), Dessen Bruder Ier
—R Hiflorienmaler, geb. 9. Olt. 1828 in 8
den⸗ gest. das. 21. Deg 1806; fünf Wandgemälde im Na⸗
onalmufennt, Herrthan der Konigin Gifabeth Mari⸗
wuitigneumß, Saugerkeieg auf der Wartburg ¶ Neuschwan⸗
zu Schiller und Shakespeare.
ilpaĩ, s. Pañcatantra- F
vifen, erage in Zöhmen, an den Flüssen Mies
td Radoise n got. Kirche (18. Jahrh.)
Iuscinn berühmte Brauecreien, Eisenindustrie, Porzellan⸗,
onwarenfabritation. Ppilt.
Piut Sante Siadt im Glsaß. . Santt
zes um (lat.), der zur Halfte aus Eisen
ehende Wurffpieß der altrm. Legions⸗
—— e Kriegswesen ä, 31.
zedilʒzb lnenen, Vilze wel he durgz ihre
den und Formen und ihren Gerüch
en den Blumen die Insekten anlocken
Ie die Fruchttörper der ausländischen
nuvideen, so die Schleierdame (Dictyoadehnaea
 —
em Netz am Hut 2.
dhilze — die eine Abteilung der un
— unterscheiden sich Von den Algen durch ——
Chlorophyls de daher oganicher Pahr gatte
J— ünnen Nun als Saprophyten oder Parasiten le e
r Vegelationskoörper besteht meist aus —
3 Nährsubsirat duͤrchwuchernden Hyphen (s. Myzeliu —
weche direit die Fortpflanzungsorgane tragen oder sich 3
npatten größern Fruchttorpern vereinigen, welche in
dee di ee utwigein Die V zerfa r
Vcinoneheen Sphit h. Baltericn) Wugoreten
Stein vtan zeten (Algen-P.) —
—— un et Gaßidien⸗P. . d
digen stickstoffreichen Fruchttörper (Echwämme)
e P. dlenen uut Cpeist andece sind feht gistig (Vils
giftung). Die wichegsick ehbaren und guͤtigen 7
d der bdehenden e ilahgetidet Radnn gu
— durceneitn von Garungen (Hefes, Zauge3
wediz ittel (Mutterkorn); schädlich als Verderber
ensmitteln (Schimmiel), von Holz (Hausschwamm), a
Meiten oder Schmarotzer, indem sie an Pflanzen, Tieren
—— Krantheiten hervorrufen (Getreiderost und w
e Pflanzentrankheiten Mustardine, Mundstwamrmha
ie die durch Batlerien verursachten —A
de end. Die Lehre von den P. heißt Wiytologie, —, J
9 Bary, Vergleihende Morpholbgie und Biologie —
Is8); Brefed unterfuchungen aus dem nee
et der Mytologie⸗ isee 60) Lafar, Sandbuch der
tole An Bre ioon su Rabenhorn
gotyptogamenflora zen⸗Bd. I UAss); Pilzbücher on
rhses Aut sso)deng Iu, Auft. ss), Fon
6 Aufl. 1d03) Minea — 1806; Bd. 2, 148901
3, 18085), Hahn usi. A803), Sydow (610085).

1390. Schleier⸗
dame.

Bilzfãden, s. v. w. Hyphen (s. Myzelium).
Pilzgärten, die von verschiedenen brasil. Ameisen in
hren Restern zu ihrer Nahrung kultivierten Pilzmassen.
die Schleppa oder Blattschneideameisen der Gatig. Atta M
ereiten in ihren Nestern aus abgenagten, runden Blatt—
tückchen einen Nährboden, auf welchem das Myzel eines
Bilzes, Rozites gongylophora Möoller, gedeiht, der den
Ameisen zur Nahrung dient. , auch die Haar⸗
Apteérostigma Mqyr) und die Hoͤckerameisen (Cyphonyrmex
 Maur) einen Pilz auf faulen Holzstückchen.
Pilzkorallen, s. Heraktinien.
Pilzmücken (Mydetophilidae), Familie der Mücken,
leine Tiere mit kurzem, dickem Rüssel und großen, ziem—
ich reich geaderten Flügeln; Larven in Pilzen und fau—
enden Pflanzenstoffen. Hierher die Trauermücke (Sciara),
nit der Thomastrauermücke (8. Thomas L), glänzend
chwarz, Weibchen gelb gezeichnet, an Grasstengeln; Heer⸗
vurmtrauermücke (8. militäris Noro.), ähnlich gefärbt,
rdarven den Heerwurm (s. d.) bildend; Birntrauermücke
8. piri Schmidb.), schwarz, Hinterleib bleifarben, legt
ie Eier in Birnblüten, deren Früchte dann verderben;
tzilzmücke (MNAycetophula), mit zahlreichen Arten, überall
Pilztiere, s. Uyxomycetes. [wo Pilze wachsen.
Zilzvergiftung, durch den Genuß von Pilzen her—
vorgerufene Krankheit. Pilze können bei ihrem hohen Ei—
veiß⸗ und Wassergehalte Zersetzungen eingehen und durch
ie entstehenden Faulnisprodukte giftig wirken; sie bilden
iber auch selbst Gifte, wie der Fliegenpilz und vor allem
er Knollenblätterschwamm. Es treten heftige Magen- und
Ddarmbeschwerden auf, denen Ohnmacht, Krampfe, Delirien
ind nicht selten der Tod folgen. Behandlung: Entleerung
Jes Magens durch Brechmittel oder Ne ange An⸗
cegung des Herzens durch Reizmittel. Gegengift gegen
den Fliegenpilz ist Atropin.
Pimelosis (grch.), die Fettsucht.
Piment, s. Fimenta.
pimenta Lindl., Pflanzengattg. der Myrtazeen, baum—
artige, immergrüne Gewächse des trop. Amerika. Von P.
dinaiis Berg werden die getrockneten, unreifen, aro—
matischen Samen als Gewürz (Piment, Nelken⸗, Jamailka
pfeffer, Reu- engl. Gewürz) verwendet.
Pimiento (span.), Gewürz, s. Capsicum.
Pimpernell, s — Pimpineolla.
ernu Staphylea.
ere Pimperuell, Bibernell, Pflanzengattg.
der Umdelliferen, Kräuter Europas und des Orients mit
ederteiligen Blättern. P. saxifraga L. (Wiesenbiberiell
 gemeine Pimpinelle) nud P. magna L. (große
dibernell) mit aromatisch-scharfen offizinellen Wurzeln;
ute Futterpflanzen. P. anisum I. ist der Anis (s. d.).
Auch s. v. w. Becherblume (s. Poterium).
Pina, r. Rebenflüß der Jazolda in den russ, Gouv.
grodno und Minsk, 87 kmilg., zum System des Dnjeprgug⸗Kanals
 gehörig.
—— Ai ine Zinne; Spitzsäule, Fiale.
Hinaki, griech, Gewicht zu ß Oken — 11,2 Kg.
pᷣinakoid (grch. Endfluͤche, Flächenpaare eines Kri⸗
tauls, die nur eine Achse schneiden, z. B. die Hauptachse
basisches P., Basis), und zwar Geradendfläche im tetra⸗
jonalen, hexagonalen und rhombischen, Schiefeudfläche im
onoklinen und triklinen System; im letztern und rhom⸗
ifchen außerdem ein Makro-P. Querfläche) und ein
Brachy⸗P. (Längsfläche), im monoklinen ein Ortho- und
in Brachy⸗P. dem Skioptikon ähnlich.
Pinakoftop (grch.), Form der Laterns magica (s. d.),
Pinakothet (grch), bei den Römern der mit Sta—
uen, Gemälden ꝛc. geschmückte Ort am Eingang in das
trium, jetzt s. . w. Gemäldesammlung (z. B. in München).
Pinal de Rio (Pinar del Rio), Stadt auf der Insel
duba, (1899) 8880 E.
Pinang/- av. w. Katechupalme, s. Areca.
PpPinang/, Insel, s. Pulo Pinang.
inanggummi, sKautschuk.
pinar del Rio, Stadt, s. Pinäl de Rio.
pinas (spyr. pinias), Ananasbattist (f. Änanas).
pᷣinaßsse (Binnaßt, frz.), das zweitgrößte Boot auf
egsschiffen, mit einem Bootsgeschütz.
Pincenez Erz., spr. pänghneh), Nasenklemmer, Brille
hue Seitengestell, eine Art Lorgnette.