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Pieschkow, Alexander Marimowitsch, russ. Schrift⸗
teller. sGortů. —
Pliöng⸗jang, Stadt in Korea, s. Ping-jang.
— in Deene ß gr urod nhlatten furnierte
ac „ spr. -tahsch'), Furnier
aedihe age Erz., spr. -tahsch') —
Placard (frz. spr. kahr), Türs, Schraufverkleidung,
——— spr plaßmäng), das Aufstellen
Dienst, Änstelsung; Aulage, Unterbringung (von Kapi—
talien 2c.), Abfatz (von Waren).
PISsoôBtæalia Giscentarin), die Säugetiere, bei denen
tine Verbindung von Mutter und Frücht durch einen
Mutterkuchen (Plazenta, s. d.) stattfindet; alle Säugetiere
mit Ausnahme der Beutel- und Kloakentiere Emplacentalia,
 Aplacentaria).
Elacentisa, lat. Name von Piacenza.
DSiaoset (lat.). es gefaͤllt, wird genehmigt, Bejahungsormel,
 bes. der Sischöfe auf Konzilien. Das Plazet (TDlaes
tum regium), Erlaß eines Landesherrn, —V—
hung und Ausfuͤhrnug von Erlassen der geistlichen Gewalt
jm Lande gestattet.
Plachmal, Gemisch von Schwefelfilber und Schwefel⸗
antimon, bei der früher üͤblichen Goldscheidung durch Schmel⸗
jen von goldhaltigem Silber mit Spießglanz gen
Placidia Gatla, Tochter des röni. Kaisers Theo⸗
dosius T. Gemahlin des Westgotenkönigs Athaulf, daun
des Konfuls Eonstantius, führte feit 425 für, ihren Sohn
Balentinan Tu. die Regentschaft, gest. 27, Rov. 460.
Placieren (frze, fpr. piaße), Leine Stelle auweisen,
anstellen, anbringen, anlegen (Kapitalien). (S. Placement.)
Flacõodus Agq. tin Halisaurier (s. d.) aus dem Muschel⸗
alt, mit kurzem/ gedrungenem, flachem Schädel mit großen,
lachen Mahlzähnen auf den Gaumenknochen.
Plädieren (piaidieren, frz.), eine Sache mündlich vor
* vertreten, verteidigen.
Plafond (frz. spr. dng), Zimmerdecke, bes. die durch
Balkenkonstrultlonen Stutkatur oder Malerei (Plafand:.
Ddeckenmalerei) verzierte flache Decke eines größern Raums.
Plag, s.Rausqoͤrand. arten.
Plagalische Tonarten oder Töne, s. Kirchenton⸗
Plaggen, Bulten im nordwestl. Deuts qland die mit der
Blaggen oder Bultenhace abgeschuͤlte Oberfiüche des Sande,
Modra und Heidebodens; als Streu in den Ställen, bes.
der Schafe, verwendel oder mit Jauche u. g. kompostiert.
Plaͤgiãt, Piagium (lat.), Aneignung fremder Ge⸗
danten auf shufisteuerisegem oder kuͤnftlerischem Gebiet;
blagiãtor, Plagiarius (eigentlich Menschenräuber, Seelen⸗
verlaufer), dersenige, welder ein P. begeht.
Plagiotlasegeid soate.
Plagiofioinen iaßicctomata), s. Knorpelflosser.
Plagium diat), Menschenraub (s. d.); auch s. v. w.
Rlogofköp (gech Windiahne. sPiagiat.
Plagwitz. . am Bober, Dorf im preuß. Reg.⸗
Bez. Liegniß (1000) 684 E., Provinzialirrenanstalt; hier
33. SMug. IsIs Gefecgie. 2) Ehemals Dorf,
seit 1881 Siaditeil dan deipse
Plaid Cengl.spr. plehoßumschlagetuch, bes. der
Bergschotten, von bunt kariertem oder gestreiftem Wollzeug.
BRlaidieren (tz.), s. Plaͤdieren Plaͤpeur (pr. pladoͤhr),
Sachwalter, Verteidiger; Plaidoyer (spr. pläddajeh), Ver—
teidigungsrede, auch Rede des Staatsauwalts.
Blaifield (spt. plehnfihidd, Stadt im nordamerik
Ztaate Reujerseye (10009 12 366 6.
Plainpalais (pr. pläugpaläh), Vorstadt von Genf.
Plakabel Gat. verföhnlich.
RPlakrat (mitleitat), ofentuͤcher Anschlag; neuerdings
zielfach künstlerisch zu Reklamezwecten audgeführt. Die
Plakatkunst ist ausgegangen von Frankreich, wo Cheret,
Touloufe aurec Grasset, Steinlen ihre Hauptvertreter
ind Bgl Sponsel Uson.
Plakatschriften, grohe auffallende Typen, bes. für
offeꝛtliche Auschlage
Plaketten (frz. plachettes, plaquettos), die in der
Nenaissancegeit zur Verzierung von allen möglichen Gegen—
ständen üblichen kleinen gegossenen Reliefplatten; in der
Nenzeit befe als Cinzelsut(Denkläfelcgen) wirder be—
Plakieren Eftz), v. w. Plattieren. svorzugt
Plakodermen, Panzergauoiden, Panzerganovidfische,
Plaoodermata), Ordnung soffiler Schmelzschupper auss
Brockhaus' Kleines Konversations-Lexiton. 5. Aufl. M

Pla

em Devon und der Steinkohlenformation, bes. Englands,
Nußlands und Nordamerikas, Fische von seltsamer Gestalt
ind teilweise bedeutender Größe, die ganz oder teilweise
nit fest aneinander gefüg—
en, großen, dicken Knochens
zlatten anstatt der Schuppen
»epanzert waren. Wichtige
Battungen: Pteraspis, Pto-—————

Plakoiden, Fische mit knöchernen, verschieden gestalteten
kzinlagerungen der Haut (Plakoidschuppen), die sich als
dautzühne nach Art der wirklichen Zähne entwickeln.
die meisten Haie und manche Rochen gehoͤren zu den P.
Plakophoren (Placophora), s. Vorderkiemer.
Plan (lat.), flach, eben, ae als Substantiv
artogr. Darstellung eines kleinern Gebietes in größerm
— (Stadt⸗P., Situations⸗P. 2c.).
Plan, Bezirksstadt in Böhmen, an der Schlada, (1900)
3557 E., Wallfahrtskirche, alte Burg, Schloß.
Planaãr (lat), von Nudolph konstruiertes und von
Zeiß in Jena ausgeführtes photogr. Objektiv, welches den
Anastigmat (s. d.) bes. durch größere Innan und Schärfe
ibertrifft und dadurch das beste Objektiv für kürzeste
Momentaufnahmen (Kinematographenbilder), starke Ver—
rößerungen und detailreiche Reproduktionen ist.
Planagarien, Dendrocölen n Unter⸗
Irdnung der Strudelwürmer (s. d.), mit blattförmigem
der egelartigem Körper, baum⸗ oder netz⸗ wD
urtig verzweigtem Darm. 2 Gruppen: 9
Tritladiden (Friciadiada) platt, luͤng⸗ E3
ich, Mund hinter der Mitte der Unter⸗ ———
eile, mit drei verästelten Darmasten vhne Seeplanarie.
nittlern Hauptdarm; 2 Familien;: * Suͤßßwasser⸗P. (Pla-—XX
 abe ovale Süßwasserbewohner; 2) Laud⸗P.
Geéoplanidae), langgestreckte Landbewohner der heißen
dander. b. Polyttadiden (Polycladidsa) oder See⸗P.p
lattförmig, breit, mit verästeltem, medianem Hauptdarm
Leptopliana tremellaris G. F. Mull., Abb. bne Mund
‚erschieden liegend, Meereshewohner, meist mit Metamor⸗
hose. eee ene Blankscheit.
Planchette (frz., spr. plangschett), Meßtischchen;
pᷣlanck, Gottlieb, Jurist, geb. 24. Juni 1824 in
göttingen, erst in hannov. Juͤstizdienst, wegen seiner
‚olit. Tatigkeit 1868— 63 auf Wartegeld gesetzt, 1867
273 Reiqhstagsabgeordneter, seit b uene der Kom⸗
niffion zur Ausarbeitung eines Bürgerl. Gesetzbuchs,
889 Houorarprof. in Göttingen; erwarb sich hervorragende
Zerdienste um das Zustandekommen des Gesetzbuchs, zu
sem er im Verein mit andern einen Kommentar (6 Bde.,
1899 18002) herausgab. Seit etwa 1874 ist P. erblindet.
Planck, Gottlieb Jakob, prot. Theolog, geb, 16. Nov.
7081 in Nürtingen, gest. 31. Aug. 1888 als Prof. und
Zeneralsuperintendent zu Göttingen; Vertreter des ratio⸗
rellen Supranaturalismus, Fadim Historiker; Haupt⸗
verke: „Geschichte des prot. Lehrbegriffs“ (6 Bde. 1781
Is00), „Geschichte der qristl. Gesellschaftsverfässung“
5 Bdel, 1803 9). — Biogr. von Lücke (1835). —
Zein Enkel Johann Julius Wilhelm P., Prozessuͤalist,
jeb. 22. April 1817, 1867-595 Prof. zu München, gest.
as. 14. Sept. 19800; schrieb: „Das deutsche ——
erfahren im Mittelalter“ (2, Bde. 1879), „Lehr uch
es deutschen Fn e Bde., 1887 96) u. a.
Planuck, Karl Christian, Philosoph. geb. 17. Jan. 1819
u Stuttgart, zes 7. Juni 1880 als Ephorus des Semi—
iars zu Maulbronn, entwickelte ein eigentümliches philos.
Zystem; Hauptschrift: „Die Weltalter“ (2 Tle, 1880
* — Bgl. umfried 4881), F. J. Schmidt (1806).
Plane, 1. Nehenfluß der Havel im hreuß. Reg.-Bez.
Poisdam, mündet nach 60 km unterhalb Brandenburg.
Pläner, kalkige und mergelige Fazies des Quadet
andsteins (Plänermergel, ztalkstein, -sandstein; obere Kreide⸗
ormation) in Sachsen, Böhmen, Schlefien Westfalen
Blaneta, Meßgewand, s. Casula [Abb. 328).
Planetarisch, auf Plaueten bezüglich
Planetarium (lat.), Maschine zux Veranschaulichung
r Bewegung der Planeten um die Sonne.
BPlaneten (grch.), Wandelsterne, die in nahe kreis—
Irmigen Bahnen um die Sonne fich bewegenden und