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Flasmolyse, sj. Zelle (PHflanzenzelle).
dia uzip ene Milche iweift aus Magermilch
hergestelltes Rüͤhrprüparat mit vorwiegendem (70 Proz.)
vire ehalt, sehr , Krankenernährung.
lassenburg, sJ. Kulmbach.
3* vBildnerinnen), —
nismen, neunt ven die Zellen. Er unterscheit I
Zytoden, ohne Kern; ohne (ürzytoden) und mit z
—A Kern, ohne Gurzellen
und, mit Huͤile ober Feuümembran (Guͤllzellen). weinsten
Plaftidule s(grch.) nach Haectel die einzelnen in emn
Teilchen des etd Plasnias, gewissermaßen belebte Mo—
leküle. UÜber die Perigenesis der P. s. Perigenesis. —
Plastik (gech. eigentlich das Formen? von dipne
aus weichem Stoff (Ton, Gips, Waqhs ꝛtc.); meist
Bildhauertunfte(s dszrestisch bivend, Fininde or
mend; durch Schhönheit der Linien und Formen wir n
— Chirurgie, plastische — *
blastit oder Antopiastit, die Hirurg. Operationen, ̃ —
Ersatz verloren gegangener oder verunstalteter Iwer I
bezwecken; bestegen in der Loslösung benachbarter one
stückchen (auch von Teilen eines andern Individuum )
ihrer Umformung zu dem zu erfetzenden Teile und ihre
Anheilung an der Stede des Defetis, und heißen 3. B
Rhinoplastit, wenn sie die Nase, Cheiloplastit, die Lippen,
Blopnhan vpiastit die Augender delteffen W
Plastszirat (jtz) dormbarkeit udsantanee
sqmeidigieit Eigenschaft solcher Körper, die dauernde er⸗
anderungen erfahren können, ohne den selpen gseene
m ihrer Teile aufzugeben; Gegensatz: Sprödigleit me
iastograph (greh) Schristverfalscher; Plastographi
Shriftverfdi schung⸗ auch ein Verfahren zur Herstellung 8
Reliefs mttels der Hen Wictunk des Lichts: man *
lichtet eine Chromgelatineplatte unkter einem photogr. e
gativ und nimmt von dem entstandenen Relief ieh
die sich ur Herstelung von Nedaluen, Stempeln u. dg
ignen; bei einem andern Verfahren wird ein Dne
Negativ durch Behandlung mit Quechsilberbichlorid dire
in ein Relief verwandelt.
vlattn rz., spr. ong), Brustharnisch, ien
beim, dechten; Leiler Sqnh, Euhblan Zielscheibe de
Spottes e de
Plastũni vom Kubankosakenheere aufgestellte Truppen⸗
— D ——
Ecoß; hier 1 Jun 818 Waffenstillstand zwischei
Franzosen Und Preußen, unterzeichnet in Poischwitz.
Plata, Sirom und Sladioh La Plata.
Plataͤa, altgriech. Stadt am nördl. Abhang des Ki⸗
thaton in Böntien hiet 175 vu he Sde Griechen
iter Pausanias und' Äriftides über die erser arte
Die Ate Welt ede
A Nuinen beim
Dorf Fotla.
Platanazeen, Pflan—
denfamilie der Sarifrogenen,
nur die Gattung Platane
9. 2) umfassend.
Platãne (Platanus L.),
Pflanzengattg der Platana⸗
zeen. hohe Baͤume mit weiß⸗
licher in Motten abfallender
Borke (daher auch Kleider⸗
baum), ahornähnlichen Blät⸗
tern uͤnd kugeligen Bluͤten⸗
stünden. Bien P. (P.
riontalis I.), im Orieni
und, Griechenland einhei⸗
misch, nordamerit. P. (P.
eee [Abb. 1401;
a weibliches lütenköpfchen,
dr inzelne weibuhe Blute &amp; Frucht, a Fruchtköpfchen)),
heliebter Park⸗ und Allecbaum, erteichen hohes Alter.
Plata⸗Staaten, sdar plata ae.
t nte Erz., spr. toh), Hochebene Tafel: Karto⸗
r3hie U, IJ.
Platean . toh), Jos. Ant. Ferd., belg. Physiker,
geb. 14. Stt. 1801 zu Brüssel, 1833 —71 Prof. zu Gent,
c das. 18. Sept. 1883; bes. um die Optik verdient, er⸗
and das Anorthoskop. (S.auch Plateaus Versuche.) —

Pla
zein Sohn Felix Aug. Jos. P., Enkomolog, geb. 1841
u Gent, seit 1870 Prof. das.
Plateaus Versuche, vom Physiker Plateau (s. d,)
ngestellte Versuche die darauf beruhen, daß sich ein Ol⸗
ropfen in einer Mischung von Wasser und Alkohol von
leichem spez. Gewicht wie Ol schwebend erhält. Steckt
nan einen Draht durch die Ituaet und verfetzt die Kugel
n Drehung, so plattet sie sich ab und es löst sich schließ—
ich pom AÄquator ein Ring ab, wodurch die Entstehung
er Abplattung der Erde und der Saturnringe veranschau⸗
icht werden kann.
Platen, P. Hallermund oder Hallermuud, Aug, Graf
on, Dichter, geb. 24. Olt. 1796 zu Ansbach, naͤhm als
ayr. Leutnant 1845 am Feldzuge gegen Frankreich teil,
ebte seit 1826 in Italien, gest. 5. Dez. 18385 zu Syrakus;
hrieb formvollendete Oden und Hymnen, das Epos
„Die Abassiden“ (1835), Dramen (, Verhängnisvolle
vabel“. 1826 ꝛc.) Tagebücher (18866— 1900). — Biogr.
»on Minckwitz (1838), Besson Eranz., 1894).
Plater, Gelehrter, s. Platter.
Plateréstenstil (pom span. platero, Goldschmied),
er span. Renagissancestil des 16. Jahrh., ein Gemisch aus
Maurischem, Gotischem und Antikem, übertrug die Motive
der Goldschmiedekunst auf die Architektur.
Platform (engl.), s. Plattform.
Plathe in Pommern, Stadt im preuß. Reg.-Bez.
zettin, an der Nega, (1905) 2557 E., Präparandenanstalt.
PIathelIminthes, s. Plattwürmer.
Platin, Platina Zeichen Pt), edles Metall, findet
ich stets gediegen und legiert mit andern seltenen Metallen
Platinmetallen, s. d.) und mit Gold, Kupfer und Eisen
n Columbia, Peru, Brasilien, Kalifornien, Oregon, in
Australien, auf Borneo, bes. in Rußland am Ural, wird
zuf nassem Wege durch Behandeln des Platinerzes mit
dönigswasser (die unlöslichen Ptatinrückstände werden auf
)ie andern Platinmetalle verarbeitet), Fällen des P. als
Platinsalmiak und Glühen desselben, oder auf trocknem
Wege gewonnen und im Knallgasgebläse im Kalktiegel zus
ammengeschmolzen. Fast silberweißes, glänzendes, hämmer—
ares, geschmeidiges, zähes Metall, so weich wie Kupfer:
pez. Gewwicht 21,5, Atomgewicht 194,8. Schmelzpunkt etwa
17180, bei Weißglut schweißbar; wird nur von Königsvasser,
 von schmelzenden Alkalien, Sulfiden, Nitraten und
Tyaniden angegriffen, nicht direkt oxydierbar; in fein ver⸗
eiltem Zustande, als Platinschwamm, der beim Glühen
„on Platinsalmiak hinterbleibt, oder auf, Asbest nieder—
eschlagen, als Platinasbest, verdichtet es Gase auf seiner
Sberflache; noch feiner verteilt wird P. aus alkalischer
döfung durch otganische Mittel niedergeschlagen Gplatiumohr
 Platinschivarz) und orydiert in diesem Zustande
Weingeist zu Aldehyd (quftueimigngenanpen und Essig⸗
sãure, kolloidales ßß. ist durch Reduktivnsmmittel in so
einem Zustande abgeschieden, daß es sich durch Filtration
micht mehr von der Slüssigkeit trennen läßt, sondern in
ihr suspendiert bleibt. Das P. dient zu techn. und chem.
Apparaten, die durch hohe Temperatur und die meisten
hem. Ageutien nicht angegriffen werden dürfen (zu Kesseln,
Tiegeln, Zangen, Löffeln), zu Blitzableiterspitzen, elektr.
Lampen, Zahnplomben, zu galvanischen Elementen, auch
zum Uberziehen (Verplatinieren) von metallenen oder an⸗
dern Gegenständen, zu grauer Porzellanfarbe (Glanz⸗P.,
Platintuster), zu Spiegeln; die Verwendung zu Münzen
(s. Platinmünzen) hat fich nicht bewährt. Jührliche Foͤr⸗
herung etwa 5000 xg; der Preis schwankt zwischen 1000
ind 2500 ⸗ für das kg. — Platinlegierungen entstehen
ehr leicht und haben meist einen niedrigern Schmelzpunkt als
P. selber; ein Iridiumgehalt macht das P. widerstands
higer und härter, ist in dem Gerät-P. gewöhnlich zu 2
Broz. vorhanden; eine Legierung mit 10 Proz. Iridium
ient zu Normalmaßen und ⸗—gewichten; die Legierungen
nmit Stahl und Gold dienen zu Spiegeln, die mt Silder
ind Kupfer als Zahnkitt (sog. Palladium), die mit Rickel,
venig Gold und Eisen als Blatinid zu chem. Utensfilien,
ie mit Osmium und Iridium zu Schreibfederspihen und
Schiffslompaßnadeln. Platinchtorid (Chlor⸗P.)hinter⸗
aleibt in braunen zerfließlichen Kristallen beim Findampfen
der Königswasserlösung des P., dient zur Herstellung
uller Platinverbindungen und in der Photographie, gibt
uut kristallifierende, meist schwer lösbliche Salze; Ammonium⸗