378 m; unter seinem die Böhmen der BPlöcken⸗
teiner See (13 ha, 58 mn tief).
Pwoẽsei Wioegli, Vloeschui, Plojesti), Hauptstadt de
umn. Kr. Prahoda, Wwischen den Flusfen Prahova un
Teleajanu, (1904) 46831 E.; Petroleumraffinerie.
Plonibe (vom scz plonb, Blei), Bleisiegel, das in
Zouamiern bes an Wahenelegt wird, die zollfrei uu
durchbefördert werden souen auch die Ausfürlung eines
Zahnes Plombieren, verbleien, mit einer P. versehen;
cuch hohle Zahne mit Heetall (Gold, Silder Platin, Apr
ualgan ac.) oder cinem weichen, dald, härtenden in
Zuttadercha ec. ausfuͤent e el Junge (, Des duulen der
dähne“ 1308). sas, Bod
Vloinbieres (pr. plongbtähr), B.-les-⸗Bains, ——
m franz. dep. Vosges Goonh 1830 E. dowei ka
de und 37 — ——
ombiergold, s. v. w. Goldschwam
Plon (jpr. Rongh Eugene, wi elee *
Zus gest.. Rprite 1808 n War s, schried mehrere
gistor. Werke und war i83 Besitzer einet Ver ae—
uchhandlung (gegrundet 1882 vom —R
ieht unter der tmgE. Pion Rourcit &amp; Ko. e
Plön, Kreisstadt in preuß. Reg.⸗Bez. Schleswig
wischen dem durch die Schicnnne unt dem Kiele Sefen
derbundenen kleinen und großen Plöner See (10 kRmeIg.,
—F— ——
— (im Schloß), Dore Station; bis
.Kesidenz der Herzoge von Holstein · P.
isne dne 553 dem Berlinchener See g
vei. Frankfurt), fließt durch den Plönefee (8.s gum) un
en Madüsee miünder bei Altdamme in den Dammschen See
Plhzuer *5 Pᷣlon. F
onefee, s. Plöne.
Plonge ht, mongseh,— —E
Zronensau, ldachung der Sbet⸗Aoe Fonge
lache der Brustwehr (Brusiwehr⸗ Rand
oie) dach vußen hin Ipo in Äbb. 1408); die Rände,
dieset Fluchen heißen Brustwehrkreten und es). ꝑ
Blongiersau Efe den ehe e Dcpresstons⸗
chußss Depreffion). —
Pionnies, Luse von, geborene Leisler, ee
. Nov 18oß u Hanau, ges 22 Jan. 1872 su Verm⸗
iadt. Wedichien aighhege san
die Dihtungen Maen ben Nimwegen“ (1858), „Die
fieben Raben; (3. Ausg. 1866),Ruth“ (2.Aufi. 1882
—— —528
d arm stadt. Iard ee Siit aasezh. —
Miritursehesihece in Duͤhter / erkannte zuerst die Be⸗
d etng ded icnn Bepcheihere stb ——
nadelgewehr⸗ (1865), „Neue Hinterladungsgewehre 86)
ferner anonym Immortellen des Schlachtfeldes
äre e
man General Leberecht von Knoöpf (2. Aufl. 1877)
Blon⸗ Plon pr. plong plong), Spitzname des Prinzer
Nopolecu Joseph Karl Paͤul Bonaparte * d. VIII).
Plonseeisedt ruff.Poln. Gouv. Warschau
an der Plonka (zur Wkra), 7807 6. ——
Ploß gIem Mediziner, geb. 8. Febr. 1818 in Leipzig,
altisher Ardt va eus Ves a sc ez
Veid in Natt anh ernee (8. Aufl. 1005), Das
ind in Brauch und Sitte der Volker (. Aufl. 1880) u. a
Plotin lotinos), Neuplatoniker geb. 2014 oder 20
hr. du vdihpolis ee ben ẽhr. in Kam⸗
anien. Ausgevon Kirchhoff (1856), mit deutscher Uber⸗
— ——— Val. H. von Kleis
— [6 Daler (. d.)
Plhtt, hatver, Name des alten schwed. Rilsdalers zu
Piotz. doc Juisne Grammatiker, geb. 8. Juli 1818
u Berlin, gest. 6. Febt. 1881 zu Görlißz, Verfasser weit—
— Lehrbücher des Frau
en ꝛtc.
— Vgl. von Loper
RPlstze, Rotauge, Furn, Schwal
Loncisdus ratilus L. soAbb.
408) Art der Weißfische, Körper
anglich, seitlich ctwas ufa mmnen
dic Nücken blaugrun, Seiten und Bauch silbrig,
n doffmung endsünde Jris rot, Flossen rot oder gelb⸗
ich in gang Mittelenropa gemeiner Siwasferusch

ꝓlote.

423

Plu
Plõtzensee, Kolonie und Strafanstalt im preuß. Neg.⸗
gZez. Potsdam, 6 Rm nordwestl. von Berlin, am Span—
auer Schiffahrtskanal, (18900) 3282 E.
Plowdiv, bulgar. Name von Philippopel.
Ployieren (frz., spr. ploaji-⸗), zusammenfalten; in
er Elementartaltik eine Bewegung zur Bildung einer ge—
esenen Kolonne aus der Limie (Hintereinanderfetzen);
Agensat Deployieren (s. d.). Bloyement (spr.plöaj'maͤng)h,
„chichtung.
nen Goupvernement in Russisch-⸗-Polen, an Osts und
Westpreußen grenzend, 9445 qkm, 353633 E. — die
dauptstadt P. (poln. Ploct), r. an der Weichsel, 21458 E.;
Fabrikation landw. Gerüte zc., Flußhafen.
Plücker, Julius, Mathematiker und Physiker, geb.
16. Juli 1801 in Elberfeld, seit 1836 Prof. in Bonn,
jest. das. 22. Mai 1868, hauptsüchlich verdient um die
imalytische Geometrie; entdeckte die Fluoreszenz der Katho—
enstrahlen und konstruierte die Geißlerschen Nöhren.
Plüddemann, Hermann, Historienmaler, geb. 17. Juli
809 in Kolberg, 183148 in Düsseldorf, gest. 24. Juni
869 in Dresden; malte u. a. Friedrich Barbarossas Tod
Hamburg), Friedrich Barbarossa auf dem Reichstage zu Be—
inçon (Dresden), Szenen aus dem Leben des Koͤlumbus.
Plumage (frz., spr. plümahsch'), Gefieder, Federschmuck.
Plumbagineen, Pflanzenfamilie der Primulinen.
dräuter meist an den Küsten des Mittel—
neers und in den asiat. Salzwüsten.
PIumbago L., Bleiwurz, Pflanzengattg.
»er Plumbagineen, Kräuter, selten Straucher
der wärmern Gegenden. Die Wurzeln von
ꝰ. europaea L. Abb. 1410] wirken blasen⸗
iehend; der Saft von P. toxicaris Berth.
m Südafrika dient den Kaffern als Pfeil—
Plumbum (lat.), Blei (I. d.). sgift.
— Urz., spr. plümoh), Feder—
cbett.
Plumostit, s. v. w. Heteromorphit.
Plumpudding (engl. spr. plömm-), verc
cit. Nationalgericht gus Mehl, Semmel⸗ Eurogelei⸗
rume, Fett, Zucker, Milch, Eiern, Rosinen, wurz Vino,.
Vewürzen, in einer Serviette in heißem
Wasser gekocht und mit Rum übergossen, der beim Auf⸗
jeben angezündet wird.
Plumüla (lat. „Federchen“), die erste Anlage des
„tengels und der Blätter in den Samen.
lünderung begeht nach g8 129 des Deutschen Mili⸗
nflun etzbuchs, wer im Felde unter en des Kriegs⸗
chreckens oder unter Mißbrauch seiner militär. überlegenheit
J in der Absicht rechtswidriger Zueignung eine Sache der
andeseinwohner offen wegnimmt oder denselben abnötigt,
oder 2) unbefugt Kriegsschatzungen und Zwangslieferungen
rhebt oder das Maß der von ihm vorzunehmenden Requi—
itionen überschreitet, wenn dies des eigenen Vorteils wegen
eschieht; Strafe: Gefängnis bis zu b Jahren, bei Gewalt⸗
atigkeit gegen eine Person Zuchthaus bis 10 Jahre. Als
Z. ist es nicht anzusehen, wenn sich die Aueignung nur auf
ebensmittel, Heilmittel, Bekleidungsgegenstände, Feuen
ungsmittel, Furage oder Transportmittel erstreckt und nicht
rußer Verhaltnis zu dem vorhandenen Bedürfnis steht.
Plural (Plurãlis, lat.), in der Grammatik die Mehr—
eitsform veränderlicher Redeteile. Pluraletantum, ein nur
m P⸗ gebräuchliches Substantivum. Plurälis majestatt
us, Redeweise eines —33— der nur in der Mehr⸗
seit (wir statt ich) von sich spricht; Piuralis mogdestatis, Au—
vendung des P. von seiten eincs Autors aus Besch eidenheit.
Pluralismus (nenlat.), das eee einer
Mehrheit; Pluralität, Mehrheit, Vielheit.
Plurãlwahlsystem, eine Wahlrechtsordnung, bei
velcher ein einzelner Wähler mehrere Stimmen haben kann
(3. B. in Belgien 1893 angenommen).
Plus (lat. „mehr), in der Mathematik das Zeichen
zum Addieren der Größen; auch für pofitiv, im Gegen⸗
atz zu — dz negatipv. Das P. s. v. w. überschuß.
Plüsch (jtz. peinche), samtartiges Gewebe aus Seide,
Baumwolle, Kammgarn (wollener P.), mit langern Haaren
uls der Samt, aber kürzern als der Felbel.
Plusquamperfektuͤm (at., „mehr als vollendet“),
zeitform, die die Vergangenheit der vollendeten Handlung
sezeichnet, z. B. ich hatte gesehen.