Folison Erz. spr. ong), ungezogener Mensch.
ßeuensih in Ve ital. Prov. Reggio di Ca—
abria, (1801) 10036 E.
Politeania, Ueine Tagestheater in Italien.
Politesse rz). deinden Artigteit im Betragen. i
Politit (arche Etaetstunf, Welttlugheit, alß b
naft die Lehie von den Stactszwecken“ und' den beflen
Mittein zu daen Verwirklichung zerfallend in innere
Handels · ginuze Wirtsete — Indn
ußere (Staateneh ge; lehtere beschäftigt sich mit de
Verhaltuissen der Stualen creinnde (og. ea
IaVal. Holtzendori (2 Aufl. 1878) Noscher . Aufl.
de Ratzenhofer (d Bden, 1803), Treitschte (2. Aufi.,
—A
Zne mand, derßehpreltisch oder theoretisch
Dit Politit veschaftegi, uch Nane einer Varler (Tes
boutiques) in Frankreich unter Karl 1X., die durch ug
Inemessenen Vergleich zwischen den beiden Religionsgefell⸗
3— Frieden herstellen wollte. Politikus, s. v. w.
Schlaukopf.
Politisch (grch.), auf Politik bezüglich, die Etaats⸗
—— eeen betreffend, staatskundig;
auch staatsklug, welttlug, schlau.
— oder Staatenkunde, Zweig
der Anthropogeogr hie (J. d.), gibt eine geogr. Betrachtung
F — — V Länder zu Staaten,
eß mit Zuhilsenahnie' der Statistik.
vun —S f. v. w. Volkswirtschaftslehre.
Poritische Berbrechen und Vergehen aue un⸗
mittelbar gegen den Sioat deuhtetcn Augriffe: Landes⸗
—— Datanen Aufruhr ꝛc.
v che Vereine, s. Vereine.
(at.), Glatlung, Glanz (s. Polieren); auch
3. Politesse (s. d). *
—XR In 8 Reg.⸗Bez. Stettin, Kr. Randow,
an der Poͤllter Fahnt (Mundungsarm der Oder), (1805)
z88 . Antsseuchi, Lehrerseminar; mit Steklin durch
Dampffchiffahri verbuuden 9J
Politz HKorl Heinr. Ludw., Publizist, geb. 17. Aug.
e Ernstthal, gest. 27. Febr. 1338 als Prof. der
Politik'und Staatswissenschaften zu Leipug; schrieb: „Hand⸗
buch der Weltgeschichte⸗E7. Aufl. 4Vbe I86133)
„Die SEtaatswissenschaften im Lichte unserer Zeit“ (5 Bde.
neue Aufl Ig8).Vermisehte Schriften“ (2 Bde., 1831)
— „Die europ. Verfassungen seit 1788 (1Bde.,
25) heraus.
Politzer Ndam, Ohrenarzt, geb. 1. Olt. 1885 zu
Albherti d Ungarn, 187 11806 Prof. in Wien, gab 1808
eine neue Behandlung gewisser Arten der Schwerhörigkeit
au Politzersches Berfahren, Politzern, s. Ohrenkrank⸗
heitend „Lehrbuch der Ohrenheiltunde⸗(8. Aufl.
Sog Geschichle de Ohrenheukunde (1005) ma.
Rolige sre d bone
Poligel oom iet —V
waltung), die Woßregeln zum Schudtze der offentlichen Sicher⸗
heit und Wohlfahrt sowohl gegen unerlaubte Handlungen
Inzelner als“ gegen schädliche Naturereignisse; nach ihren
Aufgaben eingetellt in Krimimai- Gesundheits⸗, Verkehrs⸗,
— Straßen⸗ Bergweits— Sittlichtkeitsa c. P.; ferner
e Zachöem die sie danhebe de Behörde, die gewöhnlich
duch die Befugnis sung Erlaß von Polizeiverordnungen
—V—— vder der Staat ist, in Orts-(Cokal-P.
und allgemeine Landes-P. Die Tatigkeit der gerichtlichen
oder KriminalP. ist darauf gerichtet, die Begehung straf⸗
barer Handlungen zu verhuͤten und ud begaugener Tat
die Audübung der Strafgerichtsbarkeit durch Ermittlung
von Spuren des Verbrechens, Sicherung der Beweise, Ex⸗
mittlung und Er reifung des Tälers zu unterstützen; sie
steht unter der — der Staatsanwaltschaft; zu ihr
dehört auch die geheime P., die bes. in Fi öfter
mißbraucht wuͤrde (Agents provocateurs, s. Agent)
die Polizeigerichtsdarteit, de hdie Untersuchung und
Zestrafunß —
ein Teil der Strafrechtspflege. — Val. NAvtVLalcmant,
Bhysilogie de deutschen Pe (1882), Lehmann, po⸗
iͤtirHandlerilon⸗ 1886).
Polizeiaufficht Nebenstrafe neben einer Freiheitsrase
 unterwirft den Betroffenen gewissen Freiheitsbe⸗
chrantungen Deutsches Strafgeseßb. y 38 und 30)

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Pol

Polizeigerichte, früher solche Gerichte, welche nur
ꝛe Polizeiühertretungen abzuurteilen hatten. Polizeiichter,
 der Einzelrichter, der diese Aufgabe hatte. Polizeijerichtsbarkeit,
 s. Jeige
Poltizeistaat, im Gegensatz zum Rechtsstaate (s. d.) der
Stagt, in welchem die Fürsorge fuͤr Wohlfahrt und Sicherheit
er Gesamtheit auf Kosten der individuellen Freiheit und uͤn⸗
bhängigen Rechtspflege ungebührlich ausgedehnt wird.
Polizeistrafe, die in den Strafgesetzen angedrohte
Strafe, welche die Polizeibehörden befugt sind, durch sog.
»olizeiliche Strafverfügung auszusprechen. Diese Befugms
erstreckt 9 nur auf Polizetübertretungen (s. d.).
Polizeistunde, der polizeilich festgesetzte Zeitpunkt,
zis zu welchem nachts öffentliche Schank- und Vergnügungs⸗
okale von den Gästen zu räumen sind.
Polizeiübertretungen, Polizeivergehen, im Gegenatz
 zum kriminellen Unrecht Hand lungenwelche sich nur als
lhigehorsam gegen Gebote oder Verbote der Staatsgewalt
Polizeiverordnung, s. Polizei. darstellen.
Poliziano, Angelo, eigentlich Ambrogini, ital. 8*5
er und Humanist, geb. 15. Juli 1454 zu Monte Pul—
iano (Toskana), gest. 24. Sept. 1494 als Prof. zu Florenz;
rusgezeichnet sein Gedicht auf Giuliano de' Medici (1484
i. vo sein „Orfeo“, erstes ital. Trauerspiel; auch treff⸗
icher Übersetzer und Kritiker. — Biogr. von Mähly (1864).
Polizzi Generosa (spr. dsche⸗, Stadt auf Sizilien,
uf hohem Felsen (917 ), (18601) 7320 E.
Polje, s. Karstphänomene.
Poljessje, Wald- und Sumpflandschaft in Westrußland,
m Gebiete des Pripet und obern Niemen, etwa 82 000 qkm
nit 500 000 E., wird seit 1872 kanalisiert. — Auch Name
er großen zusammenhängenden Wälder in den Gouv. Orel
jm westl.) und Kaluga (im südl. Teil).
Poltk (deutsch auch Pult), im alten Rußland ein Heer⸗
aufen, dem heutigen Armeekorps entsprechend; jeht in
uss. und poln. Sprache s. v. w. Regiment. Polkoͤwnitk,
er Führer eines P., Oberst.
Polk (spr. pohtk), James Knox, 11. Präsident der Ver.
Staaten von Amerika, geb. 2. Nov. 1795 in Nordarolina,
 1820 Advokat in Columbia, 1839 Gouverneur
»on Tennessee, 1845—49 Präsident (Demokrat), gest.
15. Juni 1849 zu Nashville. Unter ihm kamen Kalifornien
ind Neumeriko an die Ver. Staaten.
Polka, Rundtanz im 88 hervorgegangen aus der
zrossaise; zuerst 1335 in Prag getanzt.
Polkaßieber, s. v. w. Denguefieber.
Polko, Elise, geborene Vogel, Schriftstellerin, geb.
3. Jan. 1822 zu Wackerbartsruhe bei Dresden, gest. 18. Mai
zod in München; veröffentlichte Romanue, Novellen (, Musi—
. Märchen“, 1852 u. ö.), Biographien u. a.
Polkörperchen, s. Zelle.
pᷣoltwitz, Stadt im preuß. Reg.⸗Bez. Liegnitz, (19005)
34 E., Antsgericht. [I 8o1) 4868 E.
Polla, Stadt in der ital, Prov. Salerno, am Negro,
Pollack, Fig sKalmück.
Zzollantin, Heufieber.
ßolle, Meßkännchen, s. v. w. Ampulla (s. d.).
ßolle, Flecken ini preuß. Reg.-Bez. Hannover, an der
Beser, (1905) 1037 E., Amtsgericht.
Pollen, Pollenkörner, Blütenstaub, die Fortpflanzungsörper,
 die in den Staubbeuteln der Phanerogamen ge—
ildet werden, von verschiedener Gestalt sTafel: Bota—
uit U, 17211J. Sie haben eine doppelte Wandung (nach
nnen die Intine, außen die mannigfach ornamentierte
und meist wet oder violett gefürbte Exine). Durch den
Wind oder durch Inselkten gelangt der P. auf die Narbe
ind es erfolgt die Befruͤchtung, (s. d.). Ihrer Ent—
tehungsart gemäß (durch zweimalige Teilung aus einer
Mutterzelle) liegen sie zu vieren, in Tetraden, zusammen;
uweilen sind sie zu größern Massen (Pollinarien), wie bei
en Orchideen (s. dy), verklebt.
Pollensa (Potlenza), Stadt auf der span. Insel
Mallorca, (10900) 8808 E.
Pollet, Le (spr. leh), Fischervorstadt der franz. Stadt
ßollinarien, s. Pollen. Dieppe.
Pollini, Bernh. Theaterdirektor, geb. 16. Dez. 18338
u Köln, seit 1874 Direktor des Stadttheaters, 1888 —88
uch des Thaliatheaters in Hamburg, gest. 26. Nov. 1887
n Hamburg.