Naturkräfte); P. im weitern Sinne, im Gegensatz zu den
—— lth Juden und yreee
die ostasiat Relugonen (Buddhismus 2c.), den Hinduis⸗
mus und die heidnischen Religionen im engeru Fin,
An imismus) umfassend, nach H, Wagner (1800) ca.7
Nill. Seelen; heum engern Sinne fuür die —2
Feligionen allein gebrauͤcht, ca. 128 Mill. See 2
Larte: Bevölterung A, 44 Polytheist,
d * Gotter. Sqchwefel
olythionsäuren, s. Schwefel.
Polytrichie, woltcrichöss ech), abnorm
zesteigerter Haarwuͤchs.
ꝓoixtrichum Laubmoosgattg. der Brya⸗
en. P. commne. (Gotdhaar, Haarmoos,
Widerton Rob weibliche, bmännliches
Stammchensß größtes und gemeiustes unserer
Moose. Mlünstcheeese
rgane auf verfchiedenen Fadipiduen Steungel
nath der Blülezen vit durch vien einer endstan⸗
digen Rosette angeordueten männlihen Organe
hin durdgwochsend PpJ. 1414.
Pothtropgihj, sJ. Monotrop. 37
Kolythpen darch, in dn oder Metall graa 33
ierte Sochdrucpltten für bershriften und oft he.
portom mende Worte in binem Stut angefertigt; auch pe
Fnung für Vignetten, Ornamente ue. Poltyvie. da
Iahren der Hersteüung don P. —5
Polynrie Trtg h Vermehrung der ep
Polyreẽna, Tochter des Priamos und, der Heka
on Neoptolemos auf dem Giabe des Achilleus geopfert.
don wen Polgeda) de iee G. d).
olzelle, s. Richtungs örperchen.
voeete — der Elbe in Bohmien,
ent pringt am Jeschken, mündet nach 67 xm bei ihen
Polzin, Stadt und Kurort im preuß. Reg.Bez. Cös A.
————
Wolfpnn ue Gerbereien, Getreidehandel.
Pomade (Gom lat. powum, Obstfrucht), zu kosmeti⸗
schen Fideden dienende Masse, bestehend aus mit aAiberi
schen Olen parfümiertem Schweinefett, dem man je vn
dem gewünschten Grade von destigkeit ein fettes 9
Baum, Mandel- Sesame, Rizinusod. Walrat, Varaffin,
Vaselin voe Wachs zusetzt. — P. heißt auch ein Zwischen⸗
produkt der Parfümerie s. d.). d
Romãde Urz.), in der Reitkunst der Schwung um den
—— Voltigieren.
Pomgaten, chendee Bulgaren im ehemal. bulgar
Ir Lover Getzt zum Kr. Plevna), im Rhodopegebirge und
in Mazedomcn im Fürstent. Bülgarien ca. 28 doo Köpfe)
d: Vomaranuce (spr. antsche), Stadt in der ital. Prov
Pise e J
Pomare, Roe der Königsfamilie auf Tahiti.
rsonibal (e on aest ze portuͤg. Prov
Esttemadura, am Arunca, (1800) 5833 E.
RPombal qser. pongbahl), Sebastiao Jost de Carvalho
MNels. Grat von Vae udede von, portug
Staatsmiann ehe e zu Soure bei Pombal,
150 Minister des Auswärtigen, 17562577 Eremier⸗
dinister, förderte dag anee und geistige Wohl —
dandes, verbannte 1759 die Jesuiten, gest, ä. Mai 1782
zu Pombal. Biogr. von Carnota (2. Auff. 1871).
Pomeen, Unterabteilung der Rosazeen (f. d.).
— — ——— für Ponimern; P. parra,
bomerellem
Pomeranus oder Pommer, s. Bugenhagen.
Pomerange, s. Citrus.
Pomeran genelixieriutir Aurantu combosttum),
Nischung n Auszugs von Pomeranzenschalen, chines.
dimt, Kaliumkarbonat und Xereswein mit Enzian⸗, Wer—
—5 — und Kaskarillextrakt, klare, braune,
ittere lüssigkeit, offizinell.
Pomeranzenschale die ußere Schicht der Frucht⸗
waund der reifen, frischen Früchte von Citrus igaris ,
du derschiedenen pharmageut Präparaten, Magentee u. dgl.
——— Bittermittel.
Pomerellen Pommerellen), früher der Landstrich
des jebigen Westpreusens zwischen der Weichsel und Pom⸗
nern, 14661778 Provinz Polens.
Pomerium,. Pomorium.
Brockhaus' Kleines Konvbersations-Lexikon. 8. Aufl. I

433

Pom
bomesanien, alter preuß. Landesteil am rechten
Veichselufer von, Graudenz bis Elbing.
Pomesine, s. v. w. Apfelsine.
Pomigliano d'Arco (spr. iljäno), Stadt in der
il. Prov. Neapel, nördl. vom Vesüp, (1901) 10 785 E.
Pommattal, s. Formazzatal.
Pommer, s. v. w. Spitzhund (s. Spitz).
Pommer, Blasinstrument, s. v. w. Bomhart.
Pommerellen, s. Pomerellen.
Pommern, preuß. Prov. an der Ostsee sKarte: Ost⸗
„Leußen ꝛc. IJI, ehemal. Herzogtum, durch die Oder in
Vor⸗ und Hinter⸗P. geteilt, 30 116 4Km (ohne Pommerches
 Haff, Wieke und Bodden), (1900)* * Ir
1634832 (1905: 1684 125) E. fast ganz
Rrotestautisch; Teil des Uralisch-Baltischen
Landrückens und Norddeutschen Tieflandes;
außer Oder mit ihren Mündungsarmen
Peene, Swine, Dievenow nur wenig beden—
zende Flüsse (Persante, Ihna, üker, Trebel,
Recknitz, Tollense), aber viele Seen (Pom⸗
mersche Seenplatte), so Lebas, Gardescher,
Buckowscher See, Vietzker, Vilma, Dratzigæz, Groß-Lübbe—-,
dummerower See u. a. Bedeutende Landwirtschaft; In—
zustrie bes. in und bei Stettin bedeutend (Schiffswerfte,
Maschinenbau, Tuchfabrikation, Glashütten); viele See—
ind Solbäder; lebhafter Sechandel. Universitüt Greifswald,
19 Gymuasien, 2 Pro⸗, 4 Real-, 58 Realprogymnasien,
Lehrerz, 2 Lehreriunenseminare. Reg.⸗Bez.: Stettin,
xöslin, Stralsund. Oberpräsidium und Oberlandesgericht
n Stettin, 5 Landgerichte. Wappen: Roter Greif im silzernen
 Felde [Abb. 1418]; Farben: Blau⸗-Weiß. — P.,
nach dem ssaw. Stamm der Pomerani benannt, hatte seit
1062 eigene Herzöge; nach deren Aussterben (1637) wurde
m Westfäl. Frieden (1648) Vor-P. schwedisch, Hinter-P.
hrandenburgisch; 17 20 kam der größte Teil, 1815 der Rest
on Vor⸗P. mit Rügen an Preußen. — Vgl. Kantzows
„ommersche Chronik (hochdeutsch von Gaebel, 2Bde., 1897
g8), Geschichte von Barthold (5 Bde., 1839-45),
Beighaus (0 Bde., 1862 77), Fock (6 Bdei, 1861 — 725
dZaucke (2. Aufl. 1899), Wehrmann (1802 u. 1904 f9.)..
Pommersches Haff, Stettiner Haff Karte: Ost⸗
»reußen ꝛc. J, 21], der durch die Inseln Usedom und
Wollin von der Ostsee abgetrennte Strandsee, bis ßm
ef, 32 Kmilg., 15—22 Am br., 800 qxm groß; mit
enn Meere durch die Peene, Swine und Dievenow ver—
„unden; der östi. Teil heißt das Große, der westl. das
leine Haff. I
Pomolog (lat.⸗grch.) Obstkenner; Pomologie, Obst⸗
unde, pomopidgisch, den Obstbau betreffend.
Pomona, eine der Orkneyinseln, s. Mainland.
pᷣomona, Ort im nordamerik. Staate Kalifornien,
.900) 5526 E.; Obst⸗ und Weinbau.
Pomona, latinische Göttin der Gartenfrüchte, Ge⸗
nahlin des Vertumnus oder Picus.
Pomörium (Bomerium), im alten Rom der gehei—
igie Raum, längs beider Seiten der Stadtmauern.
Pomorianen, Pomorzy, priesterlose Selte der russ.
Naskolniken (s. d.).
Pomotu (Paumotu), Inselgruppe, s. Tuamotu.
Ponip (at, pompa), Gepränge, Prachtentfaltung, bes
ei feierlichen Aufzügen; pompös—, prächtig, feierlich; hochrabend
 (vom Stil). EStrickbeutel.
Pompadour frz., spr. pongpüduhr), ein zierlicher
Pompadour (Epr. pongpäduhr), Jeanne Antoinette
Zoisson, Marquise de, Moitresse Ludwigs XV., geb. 29. Dez.
721 zu Paris, von niederer Herkunft, en klug, 1741
hattin des Unterfinanzpächters Lenormand d'Etioles, er⸗
elt 1745 Zutritt bei Hof und den Titel Marquise von P.,
bte schrankenlosen Einfluß auf die Regierungsgeschäfte,
gest. 18. April 17684.C0orrespondance“ (1878), Pawdusti
 (1888), Graf Fleury, „Louis XV intime“ (1899);
—
Biogr. von Campardon (1876), de Goncourt (1878).
Pompadours (spr.pongpäduhr), die Fruchtvögel(s. d.).
vompeji, einst blůͤhende Hafenstadt in Kaͤmpanien
Karte: Italien J, 61, mit Herkulanum und Stabiä
24. Aug. 7S8 n. Chr. durch einen Ausbruch des Vesuvs
oerschüttet, seit 1748 allmählich wieder ausgegraben [Tafel:
Briechisch-Römische Kunst J1, 9 und II, 2, 17 u. 19)].
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